Archiv für die Kategorie ‘BFC UND DIE MEDIEN’

Irrungen und Wirrungen – BFC Dynamo und Tennis Borussia Berlin

Sie lieben sich nicht, die Fans beider Vereine. Meistens achten sie sich nicht einmal. Dabei haben sie doch manchmal mehr gemeinsam, als sie wahrhaben wollen.

Wenn es darum geht, andere zu diskreditieren – zum Beispiel den Präsidenten des eigenen Vereins – dann sind jeweils einige Fans beider Vereine immer ganz schnell dabei. Für die BFCer war er der „Kaffeekai“, für die Tebe-er ist er das „Arschgesicht“.

BFC-Präsident Mario Weinkauf, beim BFC unsanft verabschiedet (die Fans und Mitglieder wollten „seinen“ Sponsor noch nicht – und ihn nicht mehr), nahm Sponsor Treasure AG mit zum lilaweißen Westverein. Da lachte man beim BFC hämisch und die Tatsache, dass der Treasure AG-Chef Thomas Thiel privat einen Teil der Rechte an der Vermarktung des BFC Logos gekauft hatte, war nur eher wenigen bekannt und davon den meisten die Tragweite des Kaufs nicht bewusst. Als der ehemalige BFC-Chef Mario Weinkauf bei TEBE auftauchte und die Treasure AG und ihren „Chef“ Thomas Thiel mitbrachte, erfuhren die überraschten und verblüfften lila-weißen Fans, was sie noch nicht wussten, über die in solchen Fällen üblichen Kanäle: Internetforen, Telefone, Mails, Gespräche an Biertischen und beim Kaffee.

Mario Weinkauf und seine Sponsoren mussten den Tennis-Fans vermutlich ähnliche Fragen beantworten wie beim BFC und ließen wahrscheinlich genauso viele offen. Ich weiß das nicht genau, weil ich nicht dabei war und meine Informationen nur aus gewöhnlich gut informierten Kreisen und dem Internet stammen. Bei Tebe waren die schmalen Informationen nicht so folgenreich – Mario Weinkauf und Thomas Thiel mit seiner Treasure AG und Peter Anthony (Alt-Tebe-er) bildeten eine Macht – denn man brachte das mit, was ein Fußballverein, der aufsteigen will, am meisten braucht: Geld. Und Tebe-Fans waren als Entscheider – anders als beim BFC – nicht gefragt.

BFC-Fans und Offizielle zweifelten auch weiterhin laut und ausdauernd daran, dass der Westverein jemals Geld von Thiel und seiner Treasure AG bekommen würde und lachten über die BMW MINIS, die plötzlich bei den Konkurrenten auftauchten. Ihnen selbst hatte man doch für die Wahl des „richtigen“ Wirtschaftsrates sogar einen Bus versprochen. Aber den hatten sie dankend abgelehnt und den Versprechungen nicht geglaubt und fest darauf beharrt, dass man sich nicht kaufen lasse.

Tennis Borussia bekam Geld von Thiel und seiner Treasure.

In der letzten Saison scheiterten BFC Dynamo und Tennis Borussia sportlich trotz aller Bemühungen und mussten neben den Amateuren von Hertha und Rostock dem Kreuzberger Türkiyemspor den Vortritt lassen. Der Greifswalder SV ebenfalls Anwärter auf einen Regionalligaplatz verlor in der Relegation. Alle Verlierer der Saison sackten durch die Ligareform in die 5. Liga und hofften nun auf den einen begehrten Aufstiegsplatz der Saison 2008/2009. 

Beim BFC war man sich sicher: Wir packen das!

Bei TEBE hofften die Fans verunsichert auf bessere Zeiten.

Man tauschte munter Spieler miteinander.

Inzwischen sieht es ganz so aus, als hätte TEBE dieses Mal mit 14 Punkten Vorsprung zur Winderpause den Aufstieg schon in der Tasche, beim BFC hofft man bereits auf die neue Saison und spart sich nun einige Spieler und auch ein Trainingslager. Wenigstens muss man zur neuen Spielzeit den Spruch auf der BFC-Online Seite nicht auswechseln: Diese Saison gehört uns!

Teil-Logo-Markenrecht-Eigentümer Thomas Thiel sitzt inzwischen bei Tennis Borussia im Aufsichtsrat. Mario Weinkauf ist Vorstandsvorsitzender. Seit ich in einem Internetforum böse schrieb, dass der Konkurrent Tennis Borussia jetzt auch noch am von vielen Fans geliebten BFC-Logo indirekt verdiene, pflanzte sich die Info fort und gelangte so in einige Köpfe. Wer mehr zur Geschichte des BFC Logos in den letzten Jahren wissen will, kann in diesem Blog rechts auf die Kategorie LOG-KICK klicken und findet weitere Beiträge.

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des BFC Dynamo kam es zu einer für die meisten Mitglieder unerwarteten Überraschung. Sie hörten, dass inzwischen mit den Logoinhabern (neben Herrn Thiel gibt es da noch Hells Angel Rayk Bernt mit seiner GmbH) verhandelt würde und die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss stünden. Die Mitglieder fragten wie eigentlich immer brav nicht nach, sie freuten sich einfach, und sie taten auch, wie ihnen vom Wirtschaftsratsboss und Großgläubiger des BFC Dynamo Peter Meyer empfohlen wurde: Sie entlasteten neben anderen auch die ehemaligen Präsidiumsmitglieder Mario Weinkauf und Andreas Dielert. Darauf hätten die beiden ohnhin Anspruch gehabt, denn sie hatten nichts „verbrochen“ – aber Anspruch und Wirklichkeit hätten in diesem Fall wohl ohne Meyers Empfehlung weit auseinander gelegen. So hoben viele widerwillig die Hand und entlasteten, um damit die Verhandlungen zu unterstützen. Mit der Mitgliederversammlung endete so auch vorerst wieder einmal die Diskussion um ein neues Logo unter Fans und Mitgliedern.

Inzwischen sind wieder einige Wochen, sogar Monate vergangen. Neue Meldungen gab es nicht. Aber von Insidern wurden Thomas Thiel und Andreas Dielert im VIP-Bereich des BFC Dynamo gesichtet. Man redet wohl sehr ausführlich miteinander. Vielleicht macht der BFC Dynamo nun Tennis Borussia den Sponsor abspenstig. Herr Thiel soll ja noch andere Firmen besitzen, hört man aus BFC-Kreisen, nicht nur die Treasure AG.

Heute steht der BFC Dynamo mal wieder positiv in der Presse. Der Kurier meldet den Sieg des Meisterclubs beim II. dug Hallenfußballt Cup 2009, einem Turnier der Traditionsmannschaften. (Bilder) Allerdings kommt dem Turnier den Namen gebende Hauptsponsor in dem Bericht nicht vor, im Artikel heißt der II. dug Hallenfußball Cup 2009: Legenden Turnier. Schade für den Sponsor. „Gewonnen hat vor satten 1000 Fans der BFC Dynamo.“ – heißt es im Text. Das sind mehrere gute Meldungen für den BFC Dynamo in einem Satz: 1. der BFC hat gewonnen 2. die BFC-Fans waren satt 3. daraus folgend fraßen sie auch keine kleinen Kinder 4. die Polizei kommt nicht vor – auch gut.

Interessant ein plötzlicher neuer Sponsor des Turniers: BLUE PEGASUS PROMOTION. Wieso ich da plötzlich schreibe? Nun ja, auf dem Plakat zum Cup konnte ich den Sponsor nicht entdecken. Aber auf seiner Webseite wird der Cup angekündigt – und das bereits am 2.1.2009 – ob diese kurzfristige Einladung dem Cup zusätzliche Gäste gebracht hat, darf bezweifelt werden. Bestimmt lernt die Firma, die in Erfurt ihren Sitz hat, noch, dass im BFC Dynamo das BERLIN schon drinsteckt und man es nicht noch anhängen muss. BFC heißt nämlich: Berliner Fußballclub. Insofern reicht BFC Dynamo vollkommen aus :-).

Aber vielleicht ist dieser kleine Fehler der BLUE PEGASUS PROMOTION auch nur unterlaufen, weil sie so an Tennis Borussia Berlin gewöhnt ist. Den Verein unterstützen sie nämlich auch: KLICK 

Vielleicht fahren ja beim BFC Dynamo bald kleine BMW Ninis vor – oder doch lieber ein BUS?


Der BFC Dynamo und seine flinken Schmierfinken

Gestern in der Früh habe ich zum Jahresausklang mit meinem Freund Paul telefoniert. Mit dem Jahr endete auch seine Mitgliedschaft in einem Sportverein. Dort wird ein Wassersport betrieben, für den man eine sehr teure Ausrüstung braucht, und der Verein hatte eigentlich die Zielsetzung, junge Sportler zu fördern und ihnen zum Beispiel auch die Teilnahme an Wettkämpfen im Ausland zu ermöglichen. Solcherlei Förderung braucht Sponsoren – und um Sponsoren zu bekommen… Es ist für jedermann vorstellbar, dass es schwer ist, für eine Randsportart zahlungskräftige Sponsoren zu finden.

Eigentlich hätte Paul es besser wissen können, denn ich hatte ihm ja oft von „meinem“ BFC Dynamo erzählt, wo Kritiker es schwer haben, auch wenn es für den Verein besser wäre zuzuhören, was sie zu sagen haben. Aber Paul hatte wohl gedacht, es sei anderswo anders und Mecklenburg sei nicht Berlin. Jedenfalls sagte Paul laut was er sah, er kritisierte offen und berücksichtigte nicht, dass es in Vereinen offenbar anders läuft. Er spann keine Intrigen, führte keine geheimen Zweiergespräche, schickte seine Mails an alle und war plötzlich der böse Paul. Es interessierte nicht, was er sagte, weil kein Interesse bestand, etwas zu ändern. Und Paul musste erkennen, dass es keineswegs um Förderung von Sportlern ging, sondern um die Befriedigung persönlicher finanzieller Interessen.

Und da schickte Paul der Vorsitzenden seine Austrittserklärung zum Jahresende. Und Paul überlegte, ob er einen Brief schreiben sollte, ans Finanzamt und an das Amtsgericht – und er schrieb die Briefe und nun liegen sie da und sind zum Abschicken bereit, aber Paul weiß noch nicht, ob er sie abschicken wird. Ich glaube, er wird sie nicht abschicken.

Jedenfalls kamen wir auch auf den BFC Dynamo zu sprechen, und ich erzählte Paul davon, wie dumm und uneinsichtig manche Menschen doch sind. Da schrieb ich am vorletzten Tag des Jahres einem Lügner und Schmierfinken, der sich hinter dem Namen Buddelflink verbirgt und durch sein dummes Geschwätz seinem Verein gar nichts Gutes tut, er solle es doch bei meinem Vornamen belassen. Das tat ich gewiss nicht, damit sein dummes Geschmiere nicht mit meinem Namen in Verbindung käme, denn mir schadet es nicht – sondern es blamiert ihn und den BFC Dynamo.

Leider ist Buddelflink nicht der einzige Schmierfink, sondern es tummeln sich in diesem Forum und diesen Threads noch einige andere. Das Schlimme ist, sie sind wirklich der festen Überzeugung, sie nützten ihrem Verein. Nun wird man irgendwann, wenn man den meinen Namen bei Suchmaschinen eingibt, auch auf diese Internetthreads stoßen, vielleicht nicht auf der ersten Seite, aber vielleicht auf der zweiten. Und dann wird manch einer auf Meinungen von BFC-Fans stoßen, die mehr als ein Kopfschütteln auslösen. Da bleibt eine Meinung haften. Und die wieder zu ändern, das ist schwer. Es ist ein wenig, als habe man nach dem ersten Fischessen mit einer Lebensmittelvergiftung zu tun gehabt.

Der BFC Dynamo hat es jetzt, wie immer, besonders schwer. Das schreibe ich nicht nur einfach so, sondern weil es so ist.

Vermutlich von der Polizei durch einen unnötigen Einsatz initiierte Auseinandersetzungen  mit den Fans werden in den Köpfen bleiben als durch den BFC Dynamo verursachte Ausschreitungen. Da hilft auch wenig, dass die Öffentlichkeit inzwischen weiß, dass die Polizei offenbar mit „übertriebener Härte“ (das ist vermutlich ein anderer Ausdruck für rohe Gewalt) vorgegangen ist. Bekanntermaßen sind nicht alle BFC-Fans Pazifisten, und so standen sie beim Einmarsch der Polizei in den Fanblock wohl auch nicht alle mit erhobenen Händen da und skandierten: Keine Gewalt. Es gab viele verletzte BFC-Fans, einige verletzte Polizisten, Festnahmen und ein großes Medienecho. Der BFC Dynamo bekam vom Nordostdeutschen Fußballverband eine Strafe „wegen fortgesetzt unsportlichen Verhalten“ und musste sie akzeptieren, weil sie regelgerecht ist. Die Fans sammelten Dokumente der Polizeigewalt, es wurden Gedächtnisprotokolle angefertigt, aber wenn überhaupt werden sie die Öffentlichkeit viel zu spät erreichen. Vermutlich bleibt das meiste Material irgendwo stecken.

Den einzigen guten Pressesprecher (Yiannis H.D. Kaufmann), den der BFC Dynamo je hatte, vertrieben die Fans und der damalige Präsident (Mario Weinkauf) gemeinsam, und viele BFCer vermuten fälschlicher Weise in Yiannis Kaufmann bis heute einen FEIND, obwohl er es zum Beispiel war, dem es gelang, die drei Sterne auf das Trikot zu balancieren. Dass zehn deutsche Meisterschaften in der DDR nicht zehn Sterne wert sind, liegt natürlich nicht am BFC Dynamo, sondern daran, dass die momentanen Sieger der Geschichte auch in diesem Fall den Bürgern des untergegangenen Landes beweisen müssen, dass ihre Vergangenheit und Tradition wenig wert ist, jedenfalls weniger. 

Auf seine eigene Darstellung in der Öffentlichkeit, legt der BFC Dynamo viel zu wenig Wert. Seine Webseite ist seit Jahren eine Ruine, im Wesentlichen tippt ein mehrfach belasteter Marketingverantwortlicher/Pressesprecher/Stadionsprecher in seiner kargen Freizeit die Meldungen ein, und wenn er Glück hat, dann schickt ihm jemand eine Korrektur seiner Tippfehler. Aber zur Information über den Verein taugt die Seite nicht. Mann oder Frau erfährt nicht einmal, wie der Präsident des Vereins heißt. Nach der Telefonnummer muss man lange suchen. Kenner benutzen die Seite des Fanbeauftragten Rainer Lüdtke zur Information, aber das ist eben eine private Fanpage. Von vielen Menschen wird diese Seite auch einfach für die offizielle Seite gehalten.

Journalisten benutzen zur Information über den Verein neben den üblichen Kanälen auch die Internetforen. Da gibt es das private Fanforum BFC Online und dann gibt es das Nordostfußballforum. Und eben dort präsentiert sich der BFC Dynamo auch mit seinen flinken Schmierfinken. Kaum lesen die mal wieder ein kritisches Wort von mir, schon verteufeln sie die Person und benehmen sich kräftig daneben. Natürlich betrifft diese Art der Auseinandersetzung auch jeden anderen Menschen, der ihre Meinungen nicht teilt. Egal, ob in Fußballforen oder anderswo. Im Nordostfußballforum moderiert ein BFC-Fan ebenso „parteilich“, wie es im privaten Fanforum des Fanbeauftragten natürlich auch BFC-Fans sind, die moderieren. Inzwischen findet man dort – die Moderatoren haben zum Teil gewechselt – keine so deutlichen Pöbeleien mehr, aber eine Diskussion findet nicht statt. Der BFC Dynamo verhält sich, wie sich die DDR verhielt. Die Diskussion über Missstände wird unterdrückt, als könnte man damit die Missstände beseitigen. Und die Begründung für dieses Verhalten sind die vielen Feinde, die man ohnehin hat, aber durch das eigene Verhalten ständig vermehrt. Die flinken Schmierfinken, die jeden Kritiker mit verbalem Dreck bewerfen, stellen dann gleichzeitig sich als BFC-Fans aus: Pöbelnd, verleumdend, oft der deutschen Sprache nicht mächtig, und sie wirken fürchterlich abstoßend. Dass nicht alle BFC Fans so sind, versuche ich immer noch oft zu erklären, aber ich ernte ebenso oft nur ein Lachen.

Der BFC Dynamo, der zehnfache DDR-Meister, spielt zur Zeit in der fünften Liga. Im Moment hat er 14 Punkte Rückstand auf den wahrscheinlichen Aufsteiger Tennis Borussia. Der Verein hat nicht genügend Geld, der Wirtschaftsratsvorsitzende ist sein größter Gläubiger und außer einem Vielleichtsponsor, ist auch keine Besserung in Sicht.

Der stellvertretende Vorsitzdende des Wirtschaftsrates Thomas Heilmann-Kern ist übrigens zurück getreten. 

Ich beende hiermit mein Blog-Schweigen über den BFC Dynamo.


Missbrauch der Staatsgewalt


Großzüger Spender gefunden

Ein mir nahestehender Verein hat einen neuen Spender gefunden. Eine riesige Summe wird auf dem Konto eingehen. Vielleicht wird aus dem Spender ein regelmäßiger Sponsor, ich habe das so im Gefühl!

Manche Geschichten gehen gut aus und in der Geschichte eine Rolle gespielt zu haben, ist erfreulich.

PS.: Es handelt sich bei dem Empfänger der Spende nicht um den BFC Dynamo. Es handelt sich nicht um einen Sportverein. 

 


Gute Argumente

Diskussionstexte sollte man vor allem danach lesen, was in ihnen steht. Und gute Argumente ernst nehmen. Natürlich ist man auch davon beeinflusst, wer schreibt, aber man sollte sich Mühe geben, dass der Name des Autors nicht zu viel Einfluss auf die Beurteilung seiner Argumente nimmt, denn das wäre dumm. Ganz zu vergessen, wer etwas schreibt, wäre aber genauso dumm.


Noch mehr Knüppeleien :-)

Und weiter gehts. Natürlich konnte Herr Heilmann-Kern das nicht einfach so stehen lassen. Schließlich ging es ja um unseren BFC Dynamo. Und mein zu rügendes neues Verhalten. Was ich gemacht habe? Ich hätte nicht ordentlich und laut genug gratuliert – zu einem Sieg, meinte Thomas – alias Lauspub, alias Majjja, alias Burattino (je nach Laune). Jedenfalls nicht öffentlich genug. Auf meine Frage, ob inzwischen auch Handys der Spieler und Fans kontrolliert werden, hat natürlich niemand geantwortet. Aber ein anderer oft kritisierender BFCer, der sogar beim Spiel anwesend war, wurde ebenfalls gerügt: Seine Freude sei doch recht verhalten ausgefallen, beklagte einer der Stichwortgeber des Herrn Heilmann-Kern..

Aber was hatte nun Herr Heilmann-Kern zu antworten. (Er gehört übrigens auch zu denjenigen, die immer meinen, man könne die Politik aus dem Fußball heraushalten…) Zur Erinnerung auch mein Text noch einmal…

 [mygal=ps-4]

[mygal=ps5]

„Keine Chance, denn es steht geschrieben“ – Stimmt – Lesen über mich und meine Vergangenheit kann man hier: KLICK und oder auch hier: KLICK oder hier: KLICK oder auch hier: Klick. Man kann sich auch das dicke Buch von Joachim Walter ausleihen, oder in einer Bibliothek die mich betreffenden Texte lesen, man kann mir schreiben und mich fragen – es gibt allerlei Möglichkeiten an Informationen zu gelangen.

Und doch gibt es für Herrn Heilmann-Kern nur einen einzigen Grund, meine Vergangenheit hervorzuholen: Er tut es, um von der Gegenwart abzulenken. Er möchte gern, dass ich den Mund halte. Meine Meinung nicht mehr äußere, still bin. Und wenn ich schon etwas sage, dann soll mir wenigstens keiner zuhören.  Deshalb muss ich immer noch IM sein, das alles darf auf keinen Fall irgendwann zu Ende gewesen sein – und vor allem, darf es eben nicht sein, wie es tatsächlich gewesen ist. Aus dem IM darf nicht jemand geworden sein, der sich gegen die Stasi und ihre Methoden gewehrt hat. Das passt einfach nicht in das eindimensionale Weltbild des Herrn Thomans Heilmann-Kern. Und weil andere trotzdem anders denken, muss er wieder und wieder über meine IM-Vergangenheit reden, meine Vergangenheit und Gegenwart darauf reduziert.

September 2007:

[mygal=ps09]

und im Juli liest sich Herr Thomas Heilmann-Kern so:

[mygal=ps010]

Natürlich kann Herr Heilmann-Kern auch anders, so oder so…

[mygal=psnoch]

Es gibt natürlich noch mehr zu erzählen, von Herrn Heilmann-Kern, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Wirtschaftsrates des BFC Dynamo, dem Stasiknüppel, den Gründen, warum Menschen den Knüppel aus dem Sack lassen, den Gründen, warum ich zur Stasi JA sagte und den Gründen, warum ich zur Stasi NEIN sagte. Aber nicht mehr heute.

 

 

 


Knüppel aus dem Sack!

Lange war hier nichts über den BFC Dynamo zu lesen. Der Verein will in der 4. Spielklasse bleiben – dazu muss er in der jetzigen Oberliga einen der ersten 3. Plätze belegen, auch mit dem 4. Platz hätte er noch eine Chance: Relegationsspiele gegen den viertplatzierten Verein der anderen Staffel, die ich gegenwärtig als etwas stärker einschätze. In beiden Staffeln liegen die sieben, acht bestplatzierten Vereine im Moment sehr dicht zusammen.

Hier wäre es auch bis zum Saisonende bei einer BFC-Pause geblieben, wäre nicht gestern der Pressesprecher des Witschaftsrates – in Personalunion stellvertretender Vorsitzender des gleichen Organs – Herr Heilmann-Kern, zum wiederholten Male auf Kritiker der Vereinsführung losgegangen, nachdem einer seiner Freunde aus dem Kreis der erlebnisorientierten Forenhools bereits zum Schlag ausgeholt hatte.

Zur Erklärung für die nicht erlebnisorientierten, fußballinteressierten Leser: Hools, Hooligans, nennen sich gern „erlebnisorientiert“. Oder auch: „Freunde der 3.Halbzeit“. Dabei gilt als 3. Halbzeit nicht die verbale Auswertung des Spielgeschehens am Bierttisch, die 3. Halbzeit ist auch nicht die Heulphase nach einem verlorenen Spiel oder die Heimfahrt, sondern die handgreifliche Auseinandersetzung mit Andersgläubigen – in diesem Fall an einen anderen Fußballverein Glaubenden… Es gibt wirklich Menschen, denen es Spaß macht, sich mit anderen Menschen zu prügeln. Mancher spürt offenbar nur so, dass er lebt, und dass er fühlen kann. Mancher prügelt seine Wut und seinen Hass aus sich heraus – und dass er dabei die Gefahr eingeht, andere schwer oder gar lebensgefährlich zu verletzen, verdrängt er. Prügeln sich doch Hools im Allgemeinen nur mit „Freiwilligen“ – also anderen Hools… Freiwillig in diesem Sinne ist dann immer auch die Polizei, die Verabredungen verfeindeter Gruppen stört – oder gar verhindern will. Und es kommt schon mal vor, dass es „Kollateralschäden“ gibt, „Unschuldige“ – also Nichthools getroffen werden… Pechsache… Natürlich gehen auch Hooligans irgendwann in den wohlverdient gedachten Ruhestand und leben von ihrem hart erschlagenem Ruf und den Erinnerungen an andere Zeiten. Einige tauchen ganz ab. Die vom Ruf lebenden Althools müssen allerdings hart darum kämpfen, nicht ganz vergessen zu werden… Notfalls auch mit Fäusten, ersatzweise oder ergänzend als pöbelnde Forenhools…

Da ich zu den hartnäckigen Kritikern der gegenwärtigen Vereinsführung und ihres Weges gehöre, auf dem sie keine Andersdenkenden duldet, bin ich allzugern Angriffsobjekt pöbelnder Forenhools. Nach einem gemeinsamen Aufenthalt im Trainingslager gaben gestern ein Forenhool und der Pressesprecher des Wirtschaftsrates des BFC Dynamo eine Vorstellung der besonderen Art. Dazu gesellten sich noch einige andere Diskutanten – ganz normale Menschen und weitere Forenhools. Nun ist es ja nicht vollkommen egal, wie sich ein Fußballklub nach außen präsentiert – schon gar nicht, wenn er mit einem solchen Image belastet ist, wie der BFC Dynamo. Jedes Mal, wenn Herr Heilmann-Kern in guter Pöbelstimmung ist, schreit er: Knüppel aus dem Sack! Und damit kein Geheimnis bleibt, was der Herr Pressesprecher Thomas Heilmann-Kern so schreibt und denkt, hier ein Bildchen für einen ersten Eindruck. In Internetforen nennt er sich HEILI…

[mygal=ps]

Immer wenn in Texten ein Biene vorkommt oder irgend etwas summt, dann bin ich gemeint. Solcherlei Erwähnung (Summse, Biene usw.) eignet sich zum Beleidigen in jeglicher Form. Ist ja schwieriger justiziabel. Soll es allerdings geschäftsschädigend wirken, wird der volle Name erwähnt… Dann bleibt man allerdings sachlich und holt… Okay, das hatten wir schon. Ich bin natürlich nur ein Beispiel, jeder, der kritisiert, hat Ähnliches zu befürchten… Doch weiter…

[mygal=ps2]

Da hatte ich nun also widersprochen. Schon wieder. Und auch noch dem Herrn Pressesprecher gesagt, was er tun könnte, um das Image des Vereins zu verbessern. Das muss ihn sehr geärgert haben… Und die anderen erwähnten Personen auch. Eine davon dachte sogar, ich hätte sie verwechselt, das teilte man mir auch per SMS mit – hatte ich aber nicht. Also holte Herr Heilmann-Kern die Stasi-Keule raus:

[mygal=ps3]

Ach, der Herr Heilmann-Kern… Hatte er doch gar nicht verstanden, dass ich mit den Leuten, von denen er lernen sollte, gar nicht mich gemeint hatte – sondern die anderen von ihm in den Dreck gezogenen kritischen Akademiker. Und die waren nicht bei der Stasi…  

Und der Herr Heilmann-Kern behauptete doch, wenn „wir so wären, wie Sie uns immer gern darstellen, würde es kein Mitglied Maja Wiens mehr geben, da können Sie ganz sicher sein, aber wir sind nicht natürlich nicht so und können sogar damit ganz gut leben.“

Nun gibt es für Vereinsausschlüsse schon einige Kriterien. Und man kann sich gegen einen solchen Ausschluss gerichtlich wehren. Das hatte man auch Herrn Heilmann-Kern mitgeteilt – und so bleiben seine und anderer Ausschlusswünsche unerfüllbar. Und Herr Heilmann-Kern ist eben leider so, wie ich ihn sehe, das hat er gestern am Abend wieder einmal bewiesen. Natürlich habe ich ihm auf seinen Eintrag geantwortet. Und das las sich so:

[mygal=ps-4]

Nein, die „Diskussion“ war damit nicht zu Ende. Aber für heute mache ich hier einen Punkt. Morgen ist ja auch noch ein Tag…


Der Balljungenskandal

Manchmal ist, ob man Erfolg oder Misserfolg hat, von ganz kleinen Dingen abhängig.

Das betrifft auch Ballsportarten. Ja, auch Fußball ist ein Glücksspiel, unter allerlei Umständen jedenfalls. Einer dieser Umstände ist das Wetter – auf eisigem Rasen ist schon mancher Ball mehr geschlittert als gerollt.

Einer der weiteren Umstände, die Fußball auch zu einem Glücksspiel macht, ist der sogenannte Unparteiische, der auch eine Frau, dann also die Unparteiische sein kann, aber da der oder die Unparteiische regelmäßig Partei ergreifen muss, weil eine Partei die Regeln verletzt, deshalb wird ihr oder ihm sehr oft vorgeworfen, parteiisch und ungerecht zu sein. Oft sogar von den Anhängern beider Mannschaften, und denen ist ganz egal, ob es sich um einen Schiedsrichter oder eine Schiedsrichterin handelt. 

Zu den weiteren unkalkulierbaren Umständen, die Sieg oder Niederlage beeinflussen können, gehören auch die Balljungen. So nennt man, ich muss das erklären, denn hier lesen auch NICHTFUSSBALLFANS, die Jungs oder Mädchen, die den Ball zurückholen, wenn er weit aushalb des Spielfeldes landete. Rund um den Spielfeldrand stehen sie, die Balljungen oder Mädchen. Sie stehen, wenn sei sehr diszipliniert sind und warten darauf, nach dem Ball laufen zu können. Wenn sie weniger diszipliniert sind, balgen sie sich, oder spielen mit einem eigenen Ball. Bei vielen Fußballspielen in den unteren Ligen gibt es aber keine Balljungen. Oft übernehmen dann freundliche Zuschauer deren Funktion, kämpfen sich durch Gestrüpp und klettern über Zäune, um das runde Leder schnell wieder ins Spiel zu bringen. Natürlich rennen oft auch kleine Kinder dem Ball hinterher, stolz, ihn dann den Spielern zurück zu geben. Manchmal haben die Spieler es eilig, zum Ball zu kommen, manchmal auch nicht – das liegt natürlich am Spielstand. Will man ihn verändern, braucht man jede Sekunde – möchte man ihn konservieren, hat man viel Zeit.

Dem BFC Dynamo wurde in den letzten Wochen mehrfach vorgeworfen, nach einer Führung die Balljungen „abgezogen“ zu haben. (Damit ist nicht gemeint, dass man den Kindern irgendetwas weggenommen hat. Abziehen heißt in diesem Zusammenhang – Subtraktion. Die Jungs sind plötzlich weg. Das ärgerte nun ein paar Mal die Trainer der Gegner und in der FUWO wurde auch darüber mehrfach geschrieben. Da hieß es zum Beispiel:

Kein BFC-Heimspiel ohne das Thema Balljungen: Am Sonnabend beschwerte sich Lothar Hamann, Trainer der TSG Neustrelitz: „Der BFC Spielteinen richtig guten Fußball. Man muss aber nach dem 2:1 nicht die Balljungs abziehen. Das hat Dynamo nicht nötig.“ Seitens des BFC blieb Hamanns Aussage unkommentiert.“ (Fußballwoche/U.Meyer)

Im BFC-Fanforum wird die „Balljungenfrage“ durchaus kontrovers diskutiert. Obwohl mancher Fan eher der Meinung ist, die anderen sollten mal „die Fresse halten“ und das auch sicherheitshalber schreibt. Die Jugendleitung tut jedenfalls alles, um sich bei den Verantwortlichen der FUWO und der Verbände einzukratzen.

Jugendleitung

(Screenshot aus dem BFC Fanforum – hier für Lesewillige der LINK)

Man kann beide verstehen. Die moralischen Diskutanten, die dafür plädieren, sich fair zu verhalten und die Taktierer, die daran denken, dass man Vorteile durchaus nutzen sollte. Dass es in keinem Fall ein Vorteil ist, die Balljungen vom Spielfeldrand zu entfernen, daran denkt aber keiner. Und das ist eben falsch! Es könnte ja sein, dass einer der Balljungs, oder ein Ballmädchen, das entscheidende Tor in einem wichtigen Spiel erzielt. Es könnte zum Beispiel sein, dass die Fans des BFC Dynamo irgendwann nur deshalb weiter vom Aufstieg träumen dürfen, weil ein Balljunge im richtigen Moment am Ball ist und die Schiedsrichterin ihre Augen woanders hat. Wie? Balljungen können keine Tore erzielen? Doch. Sogar in der 3. Liga, sogar in Brasilien.

Rio de Janeiro – Das Tor eines Balljungen und der folgenschwere Irrtum einer prominenten Schiedsrichterin haben für einen Skandal im brasilianischen Fußball gesorgt. Beim Drittliga-Spiel zwischen Santacruzense und Atlético Sorocabana hatte ein Weitschuss des Santacruzense-Stürmers Samuel in der 89. Spielminute das Tor knapp verfehlt. Ein neben dem Pfosten stehender Junge beförderte den Ball daraufhin ins Tor der Gäste. Trotz heftiger Proteste gab die Unparteiische den Treffer, da sie offenbar mit dem Rücken zum Tor stand. Dank des Tores erreichte Santacruzense ein Unentschieden und verteidigte die Tabellenführung – vor Sorocabana. (SPIEGELONLINE – LINK)

Nein, der Spiegel hat nicht geschwindelt. Wer sich den Balljungenskandal auch noch ansehen will, bitte, viel Vergnügen – und immer beachten: Manchmal braucht man Balljungen auch in der 89. Spielminute!


Mal wieder holt einer die Stasi-Keule raus…

Immer, wenn ich unbequem werde, will jemand mit der Stasi-Keule zuschlagen. Diesmal ist es Herr Heilmann-Kern, der Pressesprecher des Wirtschaftsrates des BFC Dynamo. Ich vertrete ganz andere Meinungen als er – und dies auch öffentlich und deshalb greift er nach der Keule.

Das hat er vor ein paar Wochen schon einmal getan, musste aber jetzt die Keule erneut rausholen: Ich hatte ihm – ganz offiziell für einen Artikel in Nordostfußball – ein paar Fragen gestellt und die waren ihm unbequem, deshalb benutzte er den Knüppel.

Wer wissen will, warum er den Knüppel überhaupt benutzen kann, kann einiges dazu in meinen Beiträgen KLICK und KLICK nachlesen.

Ein Pressesprecher eines Fußballvereins, der Schwierigkeiten mit seinem IMAGE hat und um öffentliche Anerkennung ringt, gibt zum Beispiel folgende Sätze von sich (unkorrigiert hier wiedergegeben):

Das Thema Werte, Normen und Lebenskultur des Landes in dem ich lebe, egal ob als „Eingebohrener“ oder Migrant, kann man in der heutigen Zeit nicht mehr vernünftig diskutieren, ohne je nach Auffassung in die gemäß des vorherrschenden Mainstream „linke“ = gute oder „rechte“ = schlechte Schublade gesteckt zu werden. Wirkliche freie Meinungsäußerung zu diesem Thema gibt es in Mitteleuropa genau so wenig, wie es eine unvoreigenommene Auseinandersetzung mit diesen Themen gibt. Es darf nicht sein, was nicht sein kann……..

Es gibt in Mitteleuropa keine wirkliche freie Meinungsäußerung? Da bin ich aber mal wieder anderer Meinung Herr Heilmann-Kern!
Wer unterdrückt die denn? Und weiter argumentiert der Herr Heilmann-Kern so:

Jeder von uns weiß, dass die meißten Menschen erst dann handeln, wenn es spät, ja manchmal auch zu spät ist -> wer will das vorher so genau wissen? In jedem Fall muss es richtig weh tun, die Alibibekundungen- und Handlungen dürfen nicht mehr funktionieren und der Ausweg darf keine Alternative mehr haben, dann beginnen die meißten Menschen erst damit sich den Dingen offen und vorbehaltslos zu stellen und instinktiv den letzten Weg zur Selbsterhaltung einzuschlagen. Dies gilt für fast alle Menschen, egal in welche Schublade sie zugeordnet wurden.

Da wir an diesem Punkt jedoch noch lange nicht sind und es sich vermeintlich gut mit „vollem Bauch“ oder von diesem „Sozialstaat“ leben läßt, ist dies eine Diskussion um Ideologien, Vorurteile und meißtens auch „Andere“. Deshalb führen diese Diskussionen auch nicht zu Annäherung oder Argumentationsakzeptanz, sondern sie spalten meißt noch mehr. Wenn ich den Anderen nicht verstehen muß, weil ich keinen Leidensdruck habe, warum sollte ich dann verhandeln bzw. von meinem Standpunkt abweichen? Laß den doch sagen was er will, ich habe meine Meinung und was sollte sich für mich dadurch ändern?

Soweit die Meinungen von Herrn Heilmann-Kern. Und ich bin in allen Dingen anderer Meinung. Nein! Der Mensch ist gut – und es muss „nicht richtig weh tun“ und alle sollen volle Bäuche haben – immer.

 


Freundschaft kann seltsam sein…

Fußball und andere Ballsportarten: Den Unterschied zwischen einem Testspiel und einem Freundschaftsspiel werde ich wohl nie begreifen. Vermutlich deshalb, weil es keinen gibt. Jedenfalls gibt es im Fußball (im Sport) überhaupt die seltsame Angewohnheit, sich bezahlen zu lassen, bevor man jemanden besucht und freundschaftlich mit ihm spielt. Da berichtete WELT ONLINE vor ein paar Wochen über die Brasilianer: 

Brasilianer verdienen wie die Weltmeister

Weil der brasilianische Verband eine lukrative Abmachung mit einem Sportrechtevermarkter getroffen hat, tritt die Selecao am Dienstag in Dortmund gegen die Türkei an. Die Partie ist Teil der „Brazilian Worldtour“, für 24 Freundschaftsspiele erhält der WM-Viertelfinalist angeblich jeweils eine Million Euro Antrittsgage.

Quelle: WELT-ONLINE – Klick

Komisch bleibt für mich, wenn jemand Geld einfach dafür will, dass er bei einem Freund gegen einen Ball tritt.

Das nennt man dann Antrittsgage. Gage ist ja eigentlich ein Honorar für Künstler, aber eben offensichtlich auch für Vereine, die Ballkünstler engagiert haben.

Natürlich gibt es als Antrittsgage nicht immer gleich eine Million wie bei den oben erwähnten Freundschaftsspielen. Manche alte Herrenriege freut sich schon über 200 €! So ein Spiel soll sich dann jedenfalls für beide Seiten lohnen.

Aber was das mit FREUNDSCHAFT zu tun haben soll, weiß ich trotzdem nicht. Freundschaft wäre für mich, wenn man alles teilt – Gewinn und den möglichen Verlust… 

Mein Lieblingsballsportverein – so hörte ich – soll nur den Freundschaftspreis von schlappen 16000 € dafür bezahlt haben, dass ihn eine alte Tante besucht, da hoffe ich mal, dass das nicht zum Verlustgeschäft wird. Ein Gewinn ist aber garantiert, denn das Freundschaftsspiel dient ja einem guten Zweck, findet es doch unter dem Motto „Gegen Gewalt und Rassismus“ statt.

Mit einem Teil der Einnahmen (nicht der Erlöse!) wollen beide Vereine dann Opfer von Gewalt und Rassismus und Fanprojekte unterstützen. Das ist PRIMA.!

************************

Froh bin ich, dass ich privat weder Antrittsprämien bekomme, noch welche zahlen muss. Ich habe ja auch gar keine alten Tanten, die ich einladen könnte…  Gegen Gewalt und Rassismus bin ich trotzdem!