Knüppel aus dem Sack!

Lange war hier nichts über den BFC Dynamo zu lesen. Der Verein will in der 4. Spielklasse bleiben – dazu muss er in der jetzigen Oberliga einen der ersten 3. Plätze belegen, auch mit dem 4. Platz hätte er noch eine Chance: Relegationsspiele gegen den viertplatzierten Verein der anderen Staffel, die ich gegenwärtig als etwas stärker einschätze. In beiden Staffeln liegen die sieben, acht bestplatzierten Vereine im Moment sehr dicht zusammen.

Hier wäre es auch bis zum Saisonende bei einer BFC-Pause geblieben, wäre nicht gestern der Pressesprecher des Witschaftsrates – in Personalunion stellvertretender Vorsitzender des gleichen Organs – Herr Heilmann-Kern, zum wiederholten Male auf Kritiker der Vereinsführung losgegangen, nachdem einer seiner Freunde aus dem Kreis der erlebnisorientierten Forenhools bereits zum Schlag ausgeholt hatte.

Zur Erklärung für die nicht erlebnisorientierten, fußballinteressierten Leser: Hools, Hooligans, nennen sich gern „erlebnisorientiert“. Oder auch: „Freunde der 3.Halbzeit“. Dabei gilt als 3. Halbzeit nicht die verbale Auswertung des Spielgeschehens am Bierttisch, die 3. Halbzeit ist auch nicht die Heulphase nach einem verlorenen Spiel oder die Heimfahrt, sondern die handgreifliche Auseinandersetzung mit Andersgläubigen – in diesem Fall an einen anderen Fußballverein Glaubenden… Es gibt wirklich Menschen, denen es Spaß macht, sich mit anderen Menschen zu prügeln. Mancher spürt offenbar nur so, dass er lebt, und dass er fühlen kann. Mancher prügelt seine Wut und seinen Hass aus sich heraus – und dass er dabei die Gefahr eingeht, andere schwer oder gar lebensgefährlich zu verletzen, verdrängt er. Prügeln sich doch Hools im Allgemeinen nur mit „Freiwilligen“ – also anderen Hools… Freiwillig in diesem Sinne ist dann immer auch die Polizei, die Verabredungen verfeindeter Gruppen stört – oder gar verhindern will. Und es kommt schon mal vor, dass es „Kollateralschäden“ gibt, „Unschuldige“ – also Nichthools getroffen werden… Pechsache… Natürlich gehen auch Hooligans irgendwann in den wohlverdient gedachten Ruhestand und leben von ihrem hart erschlagenem Ruf und den Erinnerungen an andere Zeiten. Einige tauchen ganz ab. Die vom Ruf lebenden Althools müssen allerdings hart darum kämpfen, nicht ganz vergessen zu werden… Notfalls auch mit Fäusten, ersatzweise oder ergänzend als pöbelnde Forenhools…

Da ich zu den hartnäckigen Kritikern der gegenwärtigen Vereinsführung und ihres Weges gehöre, auf dem sie keine Andersdenkenden duldet, bin ich allzugern Angriffsobjekt pöbelnder Forenhools. Nach einem gemeinsamen Aufenthalt im Trainingslager gaben gestern ein Forenhool und der Pressesprecher des Wirtschaftsrates des BFC Dynamo eine Vorstellung der besonderen Art. Dazu gesellten sich noch einige andere Diskutanten – ganz normale Menschen und weitere Forenhools. Nun ist es ja nicht vollkommen egal, wie sich ein Fußballklub nach außen präsentiert – schon gar nicht, wenn er mit einem solchen Image belastet ist, wie der BFC Dynamo. Jedes Mal, wenn Herr Heilmann-Kern in guter Pöbelstimmung ist, schreit er: Knüppel aus dem Sack! Und damit kein Geheimnis bleibt, was der Herr Pressesprecher Thomas Heilmann-Kern so schreibt und denkt, hier ein Bildchen für einen ersten Eindruck. In Internetforen nennt er sich HEILI…

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Immer wenn in Texten ein Biene vorkommt oder irgend etwas summt, dann bin ich gemeint. Solcherlei Erwähnung (Summse, Biene usw.) eignet sich zum Beleidigen in jeglicher Form. Ist ja schwieriger justiziabel. Soll es allerdings geschäftsschädigend wirken, wird der volle Name erwähnt… Dann bleibt man allerdings sachlich und holt… Okay, das hatten wir schon. Ich bin natürlich nur ein Beispiel, jeder, der kritisiert, hat Ähnliches zu befürchten… Doch weiter…

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Da hatte ich nun also widersprochen. Schon wieder. Und auch noch dem Herrn Pressesprecher gesagt, was er tun könnte, um das Image des Vereins zu verbessern. Das muss ihn sehr geärgert haben… Und die anderen erwähnten Personen auch. Eine davon dachte sogar, ich hätte sie verwechselt, das teilte man mir auch per SMS mit – hatte ich aber nicht. Also holte Herr Heilmann-Kern die Stasi-Keule raus:

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Ach, der Herr Heilmann-Kern… Hatte er doch gar nicht verstanden, dass ich mit den Leuten, von denen er lernen sollte, gar nicht mich gemeint hatte – sondern die anderen von ihm in den Dreck gezogenen kritischen Akademiker. Und die waren nicht bei der Stasi…  

Und der Herr Heilmann-Kern behauptete doch, wenn „wir so wären, wie Sie uns immer gern darstellen, würde es kein Mitglied Maja Wiens mehr geben, da können Sie ganz sicher sein, aber wir sind nicht natürlich nicht so und können sogar damit ganz gut leben.“

Nun gibt es für Vereinsausschlüsse schon einige Kriterien. Und man kann sich gegen einen solchen Ausschluss gerichtlich wehren. Das hatte man auch Herrn Heilmann-Kern mitgeteilt – und so bleiben seine und anderer Ausschlusswünsche unerfüllbar. Und Herr Heilmann-Kern ist eben leider so, wie ich ihn sehe, das hat er gestern am Abend wieder einmal bewiesen. Natürlich habe ich ihm auf seinen Eintrag geantwortet. Und das las sich so:

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Nein, die „Diskussion“ war damit nicht zu Ende. Aber für heute mache ich hier einen Punkt. Morgen ist ja auch noch ein Tag…

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