Bild dir eine Meinung!
31. März 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Wer Ratten eklig findet, kennt keine persönlich.
Vierte Halbzeit – Stichpunkte – Notizen aus dem Off
31. März 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Wer Ratten eklig findet, kennt keine persönlich.
30. März 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Er ist schon da der Frühling, nur noch ein wenig schüchtern.
Ich hoffe auf mehr Selbstbewusstsein.
29. März 2010 von Maja Wiens | 3 Kommentare
Meinungen beruhen auf Erfahrungen (eigenen und fremden) und Informationen – jeweils abgerundet durch eine ganze Portion Gefühl.
Meine Meinung zu Kaffeepadmaschinen stand fest. Sie ist hier nachzulesen. Da meinte ich unter anderem: “Diese Portionskaffeemaschinen sind einfach eine geniale, gewinnversprechende Idee der Kaffeeindustrie, das muss man zugeben. Also, wenn ich so einfältig gewesen wäre, mir so eine Maschine zuzulegen, dann würde ich jetzt wenigstens Wert auf Schadensbegrenzung legen. Da gäbe es dann verschiedene Möglichkeiten. Eine Möglichkeit wäre es, die Maschine einfach wegzuwerfen. Eine andere, sie zu verschenken – an jemanden, der sich wenigstens eine Weile darüber freut.”
Als ich kurz nach Weihnachten 2010 – also vier Jahre später – meine Familie mit der Ankündigung überraschte, ich wolle eben so eine Kaffeepadmaschine, erntete ich gnädiges Lächeln: Auf den Gag fallen wir nicht rein…
Ich hatte aber inzwischen meine Meinung geändert. Die Änderung meiner Meinung beruhte lediglich auf Informationen aus dem Internet – eigene Anschauung fehlte. Ich wollte nicht irgendeine Kaffeepadmaschine. Ich wollte eine Petra. Genauer gesagt diese Petra, oder richtiger: diesen Petra-Kaffeepadautomat
Keine andere Maschine kam in Frage, denn keine hatte all die Vorzüge, die mich reizten.
C., der mich daran erinnerte, dass ich ursprünglich ganz vernünftig über solcherlei Maschinen gedacht hätte, war trotz all meiner Bemühungen nicht zu überzeugen – er wollte nicht glauben, dass ich es ernst meinte. Zu meiner Unterstützung trug nicht bei, dass ich mit dem Kaffeetrinken Monate vorher aufgehört hatte – die Morgentasse war ersatzlos entfallen. Leider vertrug sich Kaffee nämlich nicht mit einem Medikament, das ich wegen meiner Stoffwechselstörung einnehmen musste. Nach der üblichen Tasse wurde mir regelmäßig übel.
Nur selten bereitete ich nun noch Kaffee zu – nur für Freunde, dann trank ich auch mit. Alle vier Wochen eine Tasse, das war wirklich keine gute Voraussetzung, den Erwerb einer Petra zu begründen. Da half auch nicht, dass ich die Stiftung Warentest anführte und bei Amazon auf gute Bewertungen und Lob verwies. Bedauerlicher Weise stellte C. fest, dass im Amazonforum aufgefallen war, dass ein bestimmter Schlauch bei der Petra immer abgehe und dann das Wasser aus allen Ritzen spritze. Dazu gab es viele verschiedene Einträge. Meine wird nicht spritzen, weissagte ich und entschied mich trotz alledem für einen Kauf. Ein zu Weihnachten erhaltener Gutschein wurde eingelöst und meine Petra landete Mitte Januar bei mir. C. brachte sich schon beim Zusammenbauen in Sicherheit. Das war gar nicht nötig. Es spritzte kein Wasser aus allen Ritzen. Petra tat, was sie tun sollte: Sie bereitete Kaffee und andere Heißgetränke – genau so, wie ich sie wollte.
Was ich nicht geglaubt hätte: Auf einer normalen Tasse Kaffee fand sich eine Crema. Ja, der Kaffee schmeckte anders, viel besser. Egal, welche Pads ich probierte, es gab nur sehr gut, besser und am Besten. Aber erst der Milchschaum!!! Richtiger Latte Macchiato zu Hause schnell und preiswert zubereitet, das ist doch was. Da konnten die Coffeeshops nur “abstinken”.
Ich gebe es unumwunden zu “PETRA” ist nicht gerade ein Name, den ich für werbewirksam halte. Da klingt “Cafissiomo” doch ganz anders – und “Senseo” auch. Aber was nützt der Name, wenn das Produkt nicht stimmt? Ich kenne Leute, die haben eine Cafissiomo auf dem Schrank stehen – für den täglichen Gebrauch viel zu teuer. Kann man mit einer Senseo einen Tee ebenso zubereiten wie einen Kakao? Lässt sich auch normaler Pulverkaffee verwenden? Die Petra ist der eindeutige Gewinner. Alles geht!
Bestimmt habe ich jeden Tag vier Latte Macchiato getrunken. Von Mitte Januar bis Mitte März.
Plötzlich, aber nicht ganz unerwartet spritzte dann das Wasser aus allen Ritzen. Natürlich ging nichts mehr. C. feixte: Siehste! Ich war sofort verzweifelt, wie sollte ich die Tage ohne Petra überstehen? Garantie hin, Garantie her.
Meine Petra wurde zur POST gebracht und zum Petra-Kundendienst geschickt. Da ist sie jetzt schon gaaaanz lange – finde ich.
Beinahe ewig.
Lieber Kundendienst bei Petra-Elektrik, schick mir ganz schnell die Maschine repariert zurück!
Ostern? Nicht ohne meine Petra.
28. März 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Wenn man ein Medikament gegen eine Stoffwechselstörung nimmt, wie soll man dann bemerken, dass das Medikament eine Stoffwechselstörung verursacht?
Schlussfolgerung: ?
26. März 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Vorgeworfen hat mir das noch niemand. Aber es ist so. Immer stehe ich im Mittelpunkt. Meistens auf Anordnung Anderer. Manche von denen, die mich in den Mittelpunkt beorderten, kannte ich nicht einmal. Einmal gesehen und nie wieder. Auch Freunde haben immer mich in den Mittelpunkt gestellt. Ich war fast immer und überall die Kleinste. Nachbetrachtung anlässlich des Wiederfindens eines alten Klassenfotos…
25. März 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Gott was bin ich froh,
dass ich meine Kreditkarten habe. Zur Sicherheit.
Sagte der Pfarrer.