Rätsel – Was ist das?

Was ist das?

Was ist das?


Schafgarben-Logik

Schafgarbe ist nichts für Pferde, sagte S. Deshalb heißt es ja Schaf-garbe. Betonung auf Schaf.

S. hat recht, Pferde mögen keine Schafgarbe, Schafe fressen aber auch nur die Blätter.

Getrocknet hilft Schafgarbe allerlei Tieren, auch der hochentwickelten Art Mensch, selbiger kann sich aber bei Bedarf auch einen Tee aus den frischen Blüten machen. Hilft zum Beispiel gegen Bauchschmerzen.


Ohne Worte

Sonnenblume

Guten Morgen!


Sanfte Blüte

Sxhön

Schön


Gestern: Abendspaziergang mit K.

Ich war unterwegs zu den Pferden. Das weiße Pferd – ich finde, das klingt schöner, als „der Schimmel“ – kommt immer sofort. Der kräftige Braune läuft gewöhnlich hinterher. Auf dem Weg kam mir eine Frau auf einem Fahrrad entgegen, wir begrüßten uns, wie es hier üblich ist. Etwa eine halbe Stunde später überholte sie mich, hielt an und fragte: Haben Sie es noch weit?

Ich gehe nur spazieren…

Ich könnte Sie ein Stück mitnehmen, sagte sie. 

Wir lächelten angesicht des Fahrrads beide. Die Frau, die ich hier K. nenne, war mindestens so neugierig wie ich.

Wohnen Sie hier? Oder nur zu Besuch?  In W., in Z. oder in S.?

Wenn Sie Zeit haben, dann zeige ich Ihnen etwas ganz Einmaliges – die Sonnenbank, den schönsten Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Den schönsten Ort der Welt, das sagte sie nicht´, meinte es aber.

Wir redeten über die Sibylle (Modezeitschrift), das Fotogeschäft am Alex, in dem alte Kameras kaufen konnte, Aurora Lacasa, alte und neue´Zeiten, Filme, Kinder und Enkel, das Fotografieren – K ist Fotografin – über die Welt, nur über Gott haben wir nicht gesprochen. 

Jetzt weiß ich, dass man aus den Beeren der Eberesche eine schmackhafte Marmelade machen kann und kann immer wieder die Sonnenbank besuchen, den schönsten Ort der Welt, um den Sonnenuntergang zu genießen. Jedenfalls hier.

(Internetwüste – deshalb mit Verspätung online)

 


Abendspaziergang mit G.

G. ist Sozialarbeiter und älter als Methusalem. Ich darf das schreiben, er hat es erlaubt. Ich kenne G. seit meiner Kindheit, er war damals schon uralt. G. kann gut zuhören, redet aber noch lieber. Er erzählt ununterbrochen Geschichten, von denen er behauptet, dass sie sich wirklich zugetragen haben. Heute erzählte er mir folgende:

Ein vierjähriger Junge, um den sich G. besonders kümmerte, weil beide Eltern Alkoholiker waren, flüchtete eines Nachts aus Angst vor den gewalttätigen Eltern, die sich heftig stritten, hinaus auf die Straße. Seine Eltern bemerkten das nicht. G., wohnte mehr als 5 km entfernt, entsprechend erstaunt war er, als der Kleine nachts um 2:00 Uhr vor seiner Tür stand. Nie vorher war der Junge bei G. gewesen, nur einmal hatte der Vater im Vorbeifahren mit der Straßenbahn gesagt: Da wohnt G. Das Kind erzählte auch noch nach Jahren, es habe den Weg mit Hilfe eines schwarzen Vogels gefunden, der vor ihm hergeflogen sei.

G. meint, solche schwarzen Vögel tauchen immer dann auf, wenn wir besonders hilflos sind. Man muss sie sich nur wünschen. Dann sieht man sie auch.

Vor uns hüpfte eine – natürlich schwarze – Amsel über den vom Regen noch feuchten Asphalt. Jemand hatte mit Kreide auf die Straße geschrieben: Das Leben ist kein Stock aus Draht.


Brüderliche Liebe

Heute kam schon am Vormittag ein Paket für eine Nachbarnfamilie.

Mittags klingelte H., der ältere zweier Brüder. Als ich ihm das Paket übergab, war sein Gesicht voller Freude. Das ist für F. (den jüngeren Bruder), sagte er, Schuhe, da wartet er schon seit 3 Wochen drauf.

Es war schön zu sehen, wie glücklich der ältere Bruder war, dass der jüngere die lang ersehnten Schuhe bekommen würde.


Rosen

DANKE 


Tagwerk und Abendspaziergang

Zwischen den E-Mails, wartet eine Socke im WhatsApp-Chat. Das Telefon klingelt derweil entschlossen und ruft seine Geschwister zur Hilfe. I let you know – oder auch nicht. Ein Behördengang beflügelt die Fantasie. Gern würde ich diese Gesellschaft ermorden. Der Discounter lockt mit Werbeangebot. Lieblingsgetränk für die Hälfte. Keine Zeit für Gedichte. Wir essen kurz gebratenes Kurzgebratenes, Minutensteak, widersinnig, weil wirklich kein Steak. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Immer diese Täuschungen. Kurzer gedanklicher Ausflug, DDR – Schweinesteak mit Letscho. Kein Kirschjahr dies Jahr, sagt die alte Frau, die, die alle Katzen kennt. Zu kalt im Mai und zu nass. Ja, es regnet, im Allgäu und in Nürnberg und was weiß ich wo. Regen, den ich nicht persönlich kenne, macht mich nicht nass.  Mitunter erreicht mich auch heute eine Nachricht von Belang. Arte Thementag – Erdogan anders als in „Reis“.  Das schalte ich ein und sehe es, bis ich nicht mehr kann. Meine Gefährten mit den langen Schwänzen freuen sich über Käse, finden den prompt milden Gouda rattenscharf. Als alle Nachbarn ihre Pakete abgeholt haben, mache ich mich auf den Weg. Stehe vor dem Teeladen um halb Elf, da ruft E. an. Er macht nicht was er soll, sagt sie. Es ist alles wie immer, denke ich. Es sind Striche in einer Datei, die da nicht sein sollen. Vor mir im Schaufenster eine Gans, ein Schild, das vom Schnabel hängt: Esst Gemüse. Den Witz begreife ich erst jetzt. Ich erzähle E. von der Gans und erkläre ihr, wie sie mir die Datei schicken soll. Ich rufe dich morgen früh an. Wann, fragt E. Zwischen Neun und Zehn, sage ich. Halbzehn, legt sie fest. Bei Edeka am Bahnhof ist noch offen, kurz vor Elf. Ich kaufe aus purer Lust am spätabendlichen Einkauf ein Stück Melone und zwei Handvoll Kirschen. Die Einladung von J. zum Konzert morgen kommt zu spät. Ja, leider bin ich einfach unverbesserlich, WhatsAppt sie mir noch. Sind wir alle, denke ich. Meistens jedenfalls.

Esst Gemüse

Esst Gemüse

Bunt

Bunt


Hühnchen – zweckdienliche Hinweise erbeten!

Hühnchen 3

Hühnchen 3

Hühnchen 2

Hühnchen 2

Hühnchen

Hühnchen

Ich habe keine Ahnung, wen ich hier fotografiert habe – kann jemand helfen?