Unser Sommersonnenfrühstück

Geknipst (!), um es mit in den Winter zunehmen. Eier gab es auch, die kamen später :-).

Sommersonnenfrühstück

Sommersonnenfrühstück

 


Vertrau der Magie des fotografierenden Blicks – tägliches Gebet

Mein tägliches Gebet:

Sieh doch mal,

sieh doch noch einmal genau hin,

ganz sicher hast du nicht ALLES gesehen!

Übersehen vielleicht das Wichtigste,

einen tonlosen Hilferuf,

eine verborgene Schönheit,

ein offensichtliches Geheimnis.

Der Verstand ernährt sich von Einflüssen.

Füttere ihn!

Bemühe dich um Übersicht.

Ordne die Bilder.

Es ist vernünftig, dem Sehen viel Zeit zu schenken.

Überraschende Entdeckung, dass Storchennester flach sind

und dass der Storch darin kniet.

Schau hinter die Kulissen.

Einblicke machen Einsichten möglich.

Und sieh nur,

die schmutzige Ente an der Türklinke bittet um Asyl.

Sie erinnert daran,

auch die zu sehen, die du nicht siehst.

Wechsle den Standpunkt,

ändere die Perspektive.

Der erste Blick darf nicht der letzte sein.

Storch im Nest - knieend

Storch im Nest – knieend

Ente an Türklinke

Ente an Türklinke


Glück

Sie: Glück ist mehr als die Abwesenheit von Unglück.

Er: Schatz, die Abwesenheit von Unglück wäre aber mindestens ein Schritt in die richtige Richtung.

Sie: Und mittendrin, was ist das dann?

Er. Ein Sommer wie dieser, ein überfluteter Keller und eine Versicherung, die zahlt…

Sie: Und, was denkst du, zahlt die Versicherung?

Er: Nein. Aber wir haben ja zum Glück uns.

Da lächelt sie.


Das Recht am eigenen Bild

Immer häufiger reagieren Menschen auf Menschen, die eine Kamera bei sich tragen und von denen vermutet wird, dass sie damit fotografieren wollen, feindlich.

Vermutlich ist Facebook daran schuld.

Selbst Hunde, meinen einige Hundefreunde, hätten ein Recht am eigenen Bild.

Ich will mich da nicht streiten. Glücklicherweise, gibt es ja auch Tiere, die gern fotografiert werden.

Natürlich habe ich mit dem komischen Vogel einen Model Release-Vertrag abgeschlossen, der folgendes beinhaltete:

Es wird vereinbart, dass unwiderruflich inhaltlich, zeitlich und räumlich unbeschränkt sämtliche Nutzungsrechte an den Aufnahmen (z.B. Bilder, Videos oder andere Medien) von dem Model exklusiv auf den Urheber (und dessen Rechts-nachfolger) übertragen werden. Die Übertragung der Nutzungsrechte erstreckt sich auf alle derzeit bekannten Nutzungsarten und umfasst auch die Vervielfältigung, Verbreitung, Digitalisierung, Ausstellung, Vorführung, Sendung, öffentliche Zugänglichmachung und öffentliche Wiedergabe durch Bild-/Ton-/Datenträger. Die Aufnahmen dürfen somit sowohl digital als auch analog in allen dafür geeigneten Medien (z. B. Online-Nutzung jeglicher Art, jegliche Print-Nutzung, TV, Kino, Theater, Videogramme (CD, DVD usw.), interaktive und multimediale Nutzung usw.) genutzt und in Datenbanken, auch soweit sie online zugänglich sind, gespeichert werden.
Die Aufnahmen dürfen unter Wahrung des Persönlichkeitsrechts des Models bearbeitet oder umgestaltet werden (z.B. Montage, Kombination mit Bildern, Texten oder Grafiken, fototechnische Verfremdung, Colorierung). Die Namens-nennung des Models steht im Ermessen des Nutzungsberechtigten.
Das Model hat eine angemessene Gegenleistung erhalten; damit sind sämtliche Ansprüche des Models abgegolten.
Dieser Vertrag unterliegt deutschem Recht unter Ausschluss des Kollisionsrechts. Nebenabreden bestehen nicht. Sind einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam, so wird hierdurch die Wirksamkeit des übrigen Vertrages nicht berührt.

Die angemessene Gegenleistung bestand in einem Stück Schrippe.

Vogel

Vogel

 

 


Eine Handvoll Nüsse

Zu den Notizen, die ich mir in letzter Zeit gemacht habe, gehört ein Satz von E.: „Nüsse haben eine gute Lobby.“

In einer mittelgroßen Runde hatte ich erzählt, dass mir aufgefallen ist, dass alle um mich herum Nüsse lieben, täglich welche essen und oft auch unterwegs Nüsse bei sich tragen.

Woran liegt das?

Auf meine Frage antwortete E. sofort: Nüsse haben eine gute Lobby.

Als ich heute M. die Notiz zeigte, sagte sie sofort: Lobby? Eichhörnchen und Ratten.

Die Nuss-Lobby hat auch die Mediziner überzeugt:  Täglich eine Handvoll 

Die Nuss-Esser werden auch alle viel älter als die Nicht-Nuss-Esser: Klick 🙂


Nochmal die Klawitters…

Tja, vor vier Jahren waren die Klawitters in meinem Blog ganz große Mode. Der Herr Nikolaus Karsten von der SPD hat damals sogar einen Kommentar geschrieben, in dem er erklärte, was die SPD will und was die Klawitters machen sollen. Er hatte die Klawitters nämlich getroffen… beim Bier.

Aber lest selbst 🙂 Kommentar mitlesen bitte. Demnächst gibt es dann Neuigkeiten, ihr erfahrt, was die Klawitters heute machen und was sie denken.

Die Klawitters sind überall…


Jetzt hängen sie wieder auf der Straße herum…

Jetzt hängen sie wieder auf der Straße herum und klopfen die gleichen Sprüche…

Da hängt in meiner Straße zum Beispiel der Genosse Mindrup von der SPD.  Vor vier Jahren stellte ich ihm eine Frage auf Abgeordnetenwatch,  Frage und Antwort sind leider nicht mehr verfügbar, aber der Inhalt erschließt sich aus meinem Beitrag in diesem Blog aus der damaligen Zeit.

Eine Solidarrente wollte die SPD einführen, allerdings mit einer „Bedürftigkeitsprüfung“.

Ich muss die Klawitters noch einmal zum Leben erwecken.

Unternehmersgattin versus Putzfrau – 2013


Stadtbild 2017

Stadtbild 2017

Stadtbild 2017

(Anklicken, dann wird das kleine Bild groß đź™‚ )


Stärker als der Schmerz

Was soll ich schon schreiben, über den alten, kranken Hund? Dass er uns ein Stück folgte beim Abendspaziergang? Ja, er tat es, hinkend und mit wunden Pfoten. Sein Fell ist ein wenig verfilzt, die Augen sind traurig, aber er schaut, als verstünde er alles. Täglich kommt er zum Schloss, er gehört anderswo hin, erfahre ich. Er kommt nicht des Futters wegen, davon bekommt er zu Hause genug. Aber hier sind viele Menschen, denen er gefällt.

Ich notiere:

Die Sehnsucht nach Zärtlichkeit ist stärker als der Schmerz.

Hund in Rybokarty

Hund in Rybokarty


Eine neue Verkehrsmeldung betrifft Ihre Route

Alte Erkenntnis neu erlebt: Umwege machen das Leben liebenswert.

Mal abgesehen von der ewig neuen Verkehrsmeldung, verhalf ein vergessenes Portemonnaie zu einer völlig ungeplanten Route.

Aber es war schön, auf dem Czorneboh und in Luckau und überhaupt.

Luckau am Abend

Luckau am Abend