Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Gern mit freundlichen Grüßen – aber die Grußformel zur Verabschiedung bitte ohne Komma!

Es gibt Dinge über die man sich nicht aufregen sollte, es aber es doch tut. So geht es mir mehrmals am Tag. Und zwar immer, wenn ich E-Mails von Menschen bekomme, die intelligent sind, die die deutsche Orthografie und Grammatik beherrschen und die aber doch den einen nervigen Fehler machen: Sie setzen ein Komma hinter die Grußformel.

Mit freundlichen Grüßen – dann ein KOMMA – Name.

Herzlich grüße ich aus XYZ – dann das KOMMA – Name.

Vielen Dank und bis bald – schon wieder ein Komma – Name.

Ich bin völlig unempfindlich gegenüber Tippfehlern, sonstigen orthografischen oder grammatikalischen Irrtümern, sie stören mich nicht. Jedenfalls nicht, wenn sie in mir zugesendeten E-Mails enthalten sind. Selbst an die vielen Fehler in Zeitungen und in gesprochenen Kommentaren habe ich mich fast schon gewöhnt. Lediglich einmal tief durchatmen und schon habe ich den Fehler geschluckt und verdaut. Aber dieses Komma in der Abschlussformel regt mich auf. Ich stolpere, wenn ich das lese und schlage lang hin. Es schmerzt, alles schmerzt.

Meine Güte, denke ich, nun hat der 7 Jahre studiert, Germanistik und Philosophie, und jetzt das.  Sagt dem keiner, dass das falsch ist?

Dutzende E-Mails schreibt diese Frau täglich, denke ich, und bei jeder setzt sie ein Komma hinter die Grußformel, warum?

Warum setzen so viele Menschen hinter die Grußformel am Ende einer E-Mail oder am Ende eines Briefes ein Komma?

Weil die Engländer das so machen? Weil sie es so oft gelesen haben und jetzt denken, es sei richtig? Weil sie hoffen, dass aus dem Fehler eine Regel wird, wenn man ihn nur oft genug wiederholt?

Leider ist das Letztere nicht auszuschließen. Der Fehler ist viral, wie es heutzutage heißt. Er wirkt ansteckend und verbreitet sich in Windeseile.

Warum soll denn da kein Komma gesetzt werden? Weil es sich um zwei deutlich getrennte Teile handelt, „die im Druck- oder Schriftbild in besonderen Zeilen deutlich herausgehoben werden und inhaltlich selbstständig sind.“ (Duden)

Bitte helft mit, damit nicht zusammen wächst, was nicht zusammen gehört! Spart Euch das Komma.

Mit freundlichen Grüßen

M.

Übrigens: Ich mache auch viele Fehler.


Geschützt: Ein Geheimnis bleibt ein Geheimnis bis

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anschauen zu können, bitte das Passwort eingeben:


Sage NEIN 2018 – Lob des Lautseins

Nach der Stille… LAUT SEIN!


Gerechtigkeitslücken

Der Abstand zwischen den Gerechtigkeitslücken wird immer kleiner. Kapitalismus eben. Weltweit.


Endlich gefunden: Die Antwort auf alles

Die Antwort auf alles!

Die Antwort auf alles!


Zamstag? Zonntag!

Zoff zum Zonntag

Zwei Zweifel ziemlich zimperlich,

zanken zudem zeternd.

Zumhimmeldonnerwetternocheinmal!

Zähmung:

Zukünftig zwiefach zuhören.

Zirpt zueinander

zum Zeichen

zärtlicher Zuneigung.

 

Zum Zamstag Zankäpfel zählen – zack-zack!


Rückwärts gehen…

@P. – es gibt niemals keinen Weg, den Du zweimal gehen kannst. Der Weg zurück ist immer ein anderer, als der Weg, den Du zuvor gegangen bist. Und wenn Du ankommst, kommst Du an einem Ort an, den Du nicht kennst.
Rückwärts gehen ist schwieriger. Aber: Der Baum, den wir damals pflanzten, trägt Früchte.
Und die Donnerstage sind grün und die Montage rot und das Licht singt leise Lieder am Abend.


Rasen

So schön!
So schön grün!
Und dann liegt er uns auch noch immer zärtlich zu Füßen.

Rasen

Rasen


Ermutigung…

Eine sehr alte Freundin schrieb mir in ihrer letzten Mail an mich: Mach’s gut, Majakind, schlaf‘ Dich richtig aus bei dem grauen Regenwetter und träum‘ vom Frühling!
Was für eine Ermutigung zum Abschied!


Das Jahr des Schweins hat begonnen! Eine schweinische Geschichte – für Kinder: Ein wildes Schwein mit Namen Wilfried

Das Jahr des Schweins hat begonnen. Heute. So sagt es der chinesische Kalender. Schwein haben, das bedeutet ja Glück haben. Ich hatte Glück: die ausgebaute Festplatte meines defekten Computers gab endlich einen überfälligen Beitrag frei, den ich schon im November des letzten Jahres geschrieben hatte und der euch anregen sollte, ein Buch zu verschenken – vielleicht zu Weihnachten. Aber Geschenke kann man doch immer machen – besonders Kindern. Und passend zum Jahr des Schweins gibt es eine schweinische Geschichte.

Wilfried ist kein Wildschwein, nein, er ist rosa und ein echtes Hausschwein, das mit seinen Zwillings-Geschwistern in einem Stall lebt. Wilfried ist eines von den zehn Ferkeln, die seine Mutter kürzlich zur Welt gebracht hat. Er ist ein wenig frech, sehr neugierig auf die Welt und ziemlich wild.

Die Geschichte, die Reinhard Stöckel über Wilfried erzählt und für die Mattes Knabe gemalt hat, beginnt damit, dass Wilfried das glücklichste Schwein der Welt ist.  Alles ist gut. Die süße Milch der Mutter schmeckt. Ihren Rücken kann Wilfried als Rutschbahn benutzen und abends ertönt leise Musik, bei der jedes Schwein wunderbar träumen kann.

Allerdings gibt es im Schweinestall ein Oberschwein: Olbert. Und mit Olbert ist nicht zu spaßen, der knipst gern mal mit seinen Hauern den kleinen Ferkeln ein Loch ins Ohr oder pustet sie an die Wand. Olbert ist mit dem Bauern befreundet und darf deshalb sogar draußen herumlaufen, die anderen Schweine, besonders die Sauen, bewundern ihn sehr.

Olbert sagt: Die Zukunft, die Wilfried erwartet, wenn er schön brav ist, und ganz fleißig frisst und frisst und frisst, ist rosig wie sein Hintern. Eine Wiese mit Blumen und Bienen und, was das Beste an der Wiese ist, es  gibt eine riesige, frische Pfütze neben ihr. Genau richtig, um sich darin zu suhlen. 

Leider ist die Zukunft, die den kleinen Wilfried tatsächlich erwartet – äh, es muss heißen: erwarten würde – eine ganz andere. Aber Wilfried ist neugierig und Neugierde führt zu neuen Erkenntnissen und eine neue Erkenntnis kann manchmal sogar Leben retten. Auch das von Schweinen.

In diesem spannenden Buch kommen natürlich auch die wilden Schweine – zum Beispiel Rudolfo –  vor und auch ein Hund der Fiedje heißt und der kein Feigling ist und …

Nun ist aber Schluss – den Rest müsst ihr allein herausfinden.

Wer die Geschichte liest, erfährt viel über die Welt der Schweine und darüber, wie die Welt der Menschen vielleicht sein könnte, wenn in jedem von uns ein kleiner Wilfried stecken würde.

Es ist ein Buch für die kleinen Leser zwischen 8 und 12 Jahren und ihre Eltern und Geschwister und für die Omas und Opas, die ihren Enkeln gern vorlesen.

Mir hat zuerst mein Kollege Reinhard Stöckel daraus vorgelesen und dann hatte ich ganz große Lust, es selbst zu lesen. Die Illustrationen von Mattes Knabe sind so lebendig und lustig, dass alles Aufgeschriebene ganz nah und wirklich wird.

Oh – ich hoffe, das ist jetzt nicht zu unhöflich – aber ein wenig sieht man doch, wie der kleine Wilfried aus dem Autor hervorguckt:

Wilfried

Wilfried – und Autor Reinhard Stöckel

 

Wer mehr wissen will, der klickt hier: KLICK

Wer gleich kaufen will, hat beim Klick auf das Bild schweinisches Glück – das Buch gibt es noch: