Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Endlich gefunden: Die Antwort auf alles

Die Antwort auf alles!

Die Antwort auf alles!


Zamstag? Zonntag!

Zoff zum Zonntag

Zwei Zweifel ziemlich zimperlich,

zanken zudem zeternd.

Zumhimmeldonnerwetternocheinmal!

Zähmung:

Zukünftig zwiefach zuhören.

Zirpt zueinander

zum Zeichen

zärtlicher Zuneigung.

 

Zum Zamstag Zankäpfel zählen – zack-zack!


Rückwärts gehen…

@P. – es gibt niemals keinen Weg, den Du zweimal gehen kannst. Der Weg zurück ist immer ein anderer, als der Weg, den Du zuvor gegangen bist. Und wenn Du ankommst, kommst Du an einem Ort an, den Du nicht kennst.
Rückwärts gehen ist schwieriger. Aber: Der Baum, den wir damals pflanzten, trägt Früchte.
Und die Donnerstage sind grün und die Montage rot und das Licht singt leise Lieder am Abend.


Rasen

So schön!
So schön grün!
Und dann liegt er uns auch noch immer zärtlich zu Füßen.

Rasen

Rasen


Ermutigung…

Eine sehr alte Freundin schrieb mir in ihrer letzten Mail an mich: Mach’s gut, Majakind, schlaf‘ Dich richtig aus bei dem grauen Regenwetter und träum‘ vom Frühling!
Was für eine Ermutigung zum Abschied!


Das Jahr des Schweins hat begonnen! Eine schweinische Geschichte – für Kinder: Ein wildes Schwein mit Namen Wilfried

Das Jahr des Schweins hat begonnen. Heute. So sagt es der chinesische Kalender. Schwein haben, das bedeutet ja Glück haben. Ich hatte Glück: die ausgebaute Festplatte meines defekten Computers gab endlich einen überfälligen Beitrag frei, den ich schon im November des letzten Jahres geschrieben hatte und der euch anregen sollte, ein Buch zu verschenken – vielleicht zu Weihnachten. Aber Geschenke kann man doch immer machen – besonders Kindern. Und passend zum Jahr des Schweins gibt es eine schweinische Geschichte.

Wilfried ist kein Wildschwein, nein, er ist rosa und ein echtes Hausschwein, das mit seinen Zwillings-Geschwistern in einem Stall lebt. Wilfried ist eines von den zehn Ferkeln, die seine Mutter kürzlich zur Welt gebracht hat. Er ist ein wenig frech, sehr neugierig auf die Welt und ziemlich wild.

Die Geschichte, die Reinhard Stöckel über Wilfried erzählt und für die Mattes Knabe gemalt hat, beginnt damit, dass Wilfried das glücklichste Schwein der Welt ist.  Alles ist gut. Die süße Milch der Mutter schmeckt. Ihren Rücken kann Wilfried als Rutschbahn benutzen und abends ertönt leise Musik, bei der jedes Schwein wunderbar träumen kann.

Allerdings gibt es im Schweinestall ein Oberschwein: Olbert. Und mit Olbert ist nicht zu spaßen, der knipst gern mal mit seinen Hauern den kleinen Ferkeln ein Loch ins Ohr oder pustet sie an die Wand. Olbert ist mit dem Bauern befreundet und darf deshalb sogar draußen herumlaufen, die anderen Schweine, besonders die Sauen, bewundern ihn sehr.

Olbert sagt: Die Zukunft, die Wilfried erwartet, wenn er schön brav ist, und ganz fleißig frisst und frisst und frisst, ist rosig wie sein Hintern. Eine Wiese mit Blumen und Bienen und, was das Beste an der Wiese ist, es  gibt eine riesige, frische Pfütze neben ihr. Genau richtig, um sich darin zu suhlen. 

Leider ist die Zukunft, die den kleinen Wilfried tatsächlich erwartet – äh, es muss heißen: erwarten würde – eine ganz andere. Aber Wilfried ist neugierig und Neugierde führt zu neuen Erkenntnissen und eine neue Erkenntnis kann manchmal sogar Leben retten. Auch das von Schweinen.

In diesem spannenden Buch kommen natürlich auch die wilden Schweine – zum Beispiel Rudolfo –  vor und auch ein Hund der Fiedje heißt und der kein Feigling ist und …

Nun ist aber Schluss – den Rest müsst ihr allein herausfinden.

Wer die Geschichte liest, erfährt viel über die Welt der Schweine und darüber, wie die Welt der Menschen vielleicht sein könnte, wenn in jedem von uns ein kleiner Wilfried stecken würde.

Es ist ein Buch für die kleinen Leser zwischen 8 und 12 Jahren und ihre Eltern und Geschwister und für die Omas und Opas, die ihren Enkeln gern vorlesen.

Mir hat zuerst mein Kollege Reinhard Stöckel daraus vorgelesen und dann hatte ich ganz große Lust, es selbst zu lesen. Die Illustrationen von Mattes Knabe sind so lebendig und lustig, dass alles Aufgeschriebene ganz nah und wirklich wird.

Oh – ich hoffe, das ist jetzt nicht zu unhöflich – aber ein wenig sieht man doch, wie der kleine Wilfried aus dem Autor hervorguckt:

Wilfried

Wilfried – und Autor Reinhard Stöckel

 

Wer mehr wissen will, der klickt hier: KLICK

Wer gleich kaufen will, hat beim Klick auf das Bild schweinisches Glück – das Buch gibt es noch:


Filmempfehlung – Der Junge muss mal an die frische Luft

Der Junge muss mal an die frische Luft, ist ein Film von Caroline Link nach der Autobiografie von Hape Kerkeling (Wiki). Ein Sittengemälde könnte man diesen Film nennen. Fremde, nahe Vergangenheit – Bundesrepublik – da lebten wir in der DDR. Ganz weit weg und doch nebenan. Das merkt man.
Ein Film über die Macht und Ohnmacht der Liebe und des Lachens.  Ein Kinobesuch lohnt sich :-).


Liebe in Zeiten des welkenden Salatblatts

Liebe in den Zeiten des welkenden Salatblatts ist entbehrlicher Schnickschnack, sagte die Schnecke und zog sich in ihr Haus zurück.


Erhard Scherner – 90. Geburtstag

Bei Wikipedia sucht man einen Eintrag zum Germanisten, Lyriker und Autor Dr. Erhard Scherner vergeblich. (Das müssen wir ändern!)

Überhaupt sind die Einträge zu ihm im Netz eher spärlich. Kommunisten sind nicht gerade in Mode. Man findet den einen und den anderen Leserbrief von ihm und sein Buch „Der chinesische Papagei“ kann man beim Eulenspiegelverlag kaufen.  Der Verlagstext macht neugierig.

„Grün ist der Papagei. Mit rotem Schnabel. Und verschwiegen. Das macht ihn annehmbar für Chinesen wie für Deutsche. Aber kann er Lebensretter werden? Er kann. Rattert im Oktober 1958 westwärts mit der transsibirischen Eisenbahn, denn Papa­­gei­en lieben keine Höhen­flüge. In der DDR erhält Kons­tantin Mugele, der seine Jahre im Reich der Mitte abgedient hat, in Berlin eine leitende Tätigkeit, ohne dass er leiten soll. An der Seite Bernhard Zieglers – der Leser mag hinter dem Pseudonym Alfred Kurella vermuten – lernt er, wie man eine Kröte nicht schluckt.
Erhard Scherners Alter ego erzählt gleichermaßen vergnüglich und informativ über ein interessantes Kapitel deutscher Vergangenheit. “ (KLICK)

Wer weiter sucht, wird erfahren, dass Erhard Scherner (Autor) und seine Frau Helga Scherner (Übersetzerin)  sich seit 1956 mit den Gedichten Du Fu’s –beschäftigten.

„1956 begannen wir, Gedichte von Du Fu zu übertragen, ein Frühlingsgedicht, ein Klagelied, wie es uns in die Hände kam. Später suchten wir gezielt, besonders nach Gedichten über die Natur, über das Leben des Volkes und den Frieden. So näherten wir uns einem Großen, der die Weltpoesie bereichert hat.“

Anblick eines Fruehlings: Gedichte

Er war Neulehrer, NDL-Redakteur, Zirkelleite, Begleiter junger Autoren, Kulturfunktionär, betreute den literarischen Nachlass Alfred Kurellas und ist Vater, Großvater, Urgroßvater…

 

Heute schrieb er mir als Erwiderung auf meinen Glückwunsch: Noch stehn wir bei denen, die diese Welt für veränderbar halten.

Danke auch dafür.

Erhard Scherner

Erhard Scherner bei einer Lesung 2018 in Blossin

 

Lesehinweise:

»Junger Etrusker erteilt Unterricht«. Eine Erinnerung an Alfred Kurella

Utopie Kreativ Nr. 201-202, Juli/August 2007 – KLICK

Die Fronten gingen durcheinander … Ein Interview zu den Auskünften Ludwig Kroeber-Keneths aus Kronberg über seine und Alfred Kurellas Reise 1919 nach Sowjetrußland

Utopie Kreativ Nr. 213-214, Juli/August 2008 – KLICK


Jahreswechsel-Mitteilungen

H.: 2019 – da mache ich mal nicht mit.

Z.: Ich wollte ja aus dem Fenster gucken, um das Feuerwerk zu sehen. Aber dann habe ich geschlafen.

D.: Das zog sich so hin bis Mitternacht. Das war anstrengend. 

K+G: Okay. Weiter so, companera!

J.: www.karuna-kompass.de

Herr J.:  Ich wünsche allen für 2019 einen trockenen Schlafplatz, sauberes Trinkwasser…

M.: Dieses Jahr wird alles gut.

 

Ja, hier wird es jetzt wieder lebendiger, jedenfalls habe ich mir das vorgenommen. Das Leben ist kein Wartesaal.