Archiv für die Kategorie ‘Kundendienst’

Die erste Frühlingsblume

…die erste Frühlingsblume blühte heute am Nachmittag mitten in der Wohnung auf…

Ich habe ihr noch ein wenig Hintergrund spendiert und eine Sonne, das Original hat V. (9 Jahre) gemalt.

Frühlingsblume

Frühlingsblume © V. 9 Jahre


Nie wieder Kaisertanne – DPD wird angeblich bestreikt – und wann die Tanne kommt, weiß der Geier…

Weihnachten naht – und Weihnachten ohne Tannenbaum, das ist doch kein Weihnachten.

Um jeglichem Stress aus dem Weg zu gehen und dennoch einen schönen Baum schmücken zu können,  bestellte ich die Tanne online.

Bei www.kaisertanne.de, einem Betrieb, der allerlei Vorteile zu bieten schien. Von Vorteil schien es mir zum Beispiel, einen Wunschversandtag eingeben zu können und damit kalkulieren zu können, an welchen Tagen ich zu Hause sein müsste, um dem Baum einen freundlichen Empfang zu bereiten. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, das sollte reichen, dachte ich mir. Da hatte ich einen Tag Verzug einkalkuliert und dachte, ich könne mich auf die Lieferung verlassen. Irrtum.

Der Baum liegt, steht, wartet oder tut sonstwas in Hohenschönhausen. Wann er kommt, weiß der Geier. Dass ich überhaupt weiß, dass er in Hohenschönhausen ist, verdanke ich der Tatsache, dass ich nach dem Warten in einer obligatorischen Warteschleife von der Mitarbeiterin von www.kaisertanne.de die Paketnummer bekam. Service wäre gewesen, wenn ich die beim Versand sofort erhalten hätte und nicht erst bei einem Anruf dort. Das Gespräch mit der Kundendienstmitarbeiterin von Kaisertanne gefiel mir auch nicht. Für sie war der Fall damit erledigt, dass der Baum versendet worden war, schließlich verwies sie mich auf die AGB. Kundenfreundlichkeit sieht anders aus. Der so oft gescholtene Anbieter Amazon ruft dann bei DPD an und veranlasst im Falle eines Falles eine Ersatzlieferung.

Wann mein Paket kommt, weiß also der Geier. Ich vermutete nun folgerichtig DPD sei der Geier.

Bei DPD gibt es das hier zu sehen:

DPD-Tanne

DPD-Tanne

Wenn ich auf Wunschlieferungstermin tippe, dann sehe ich, dass der Baum am 13.12 ausgeliefert werden sollte. Also gestern.

Bei einem Chat mit einem Mitarbeiter „Ole“ von Kaisertanne.de erfuhr ich, dass DPD bestreikt wird. Wo er das herhat – weiß der Geier. Ich finde nichts über einen Streik bei DPD. Allerdings wählen die Fahrer dieser Firma oft einen sehr interessanten Weg, ihre Pakete loszuwerden. Sie fahren sie gleich in einen ca. 3 km entfernten Schreibwarenladen. Eine Benachrichtigung bekomme ich darüber nur manchmal. Aber Pakete dort abzuholen, das ist eh zu weit für mich – und einen Weihnachtsbaum könnte ich von dort schon gar nicht abholen. Zu schwer und unhandlich…

Ein Anruf bei DPD brachte nichts außer der Information, dass sich mein Paket im Auslieferungslager befindet, auch auf eine E-Mail gab es keine Antwort.

Der Kapitalismus ist Schei… – aber ich kann nichts dafür, dass manche Paketfahrer so schlecht bezahlt werden. Ich nehme jedes Paket für jeden Nachbarn an und öffne allen Paketauslieferern gern die Haustür, aber verdammt noch mal, ich bestelle doch nicht einen Weihnachtsbaum online, um mich dann tagelang zu ärgern und den Baum sonstwo zu suchen!

www.kaisertanne.de hat ihr Geld und ich keinen Baum.

Und während ich diesen Text geschrieben habe, ist in der Küche das Essen angebrannt. Daran ist zwar Kaisertanne nicht unmittelbar schuld, aber mittelbar doch, ich gehe sonst nie vom Essen weg, wenn ich koche.

Im nächsten Jahr kaufe ich einen künstlichen Baum. Das ist auch besser für die Umwelt.

Nachgeliefert: Den  alten DDR-Topf, den ich leider kaputt gekocht habe – habe ich über das Internet „neu“ gekauft. „Jetzt essen wir den Suppenhahn, den gestern wir noch huppen sahn“ – steht darauf. War nicht ganz billig, aber was tut man nicht alles für eine alte Liebe…


Und niemals vergessen…

Und niemals vergessen: „Du bist ewig für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“

KLICK


Tränen – und: Was nichts kostet, ist auch nichts wert? Danke an Wilhelm Jansen in Geilenkirchen

Ich habe geweint. Wegen einer Webseite, die es nun nicht mehr gibt. Das hört sich kurios an, besonders, wenn ich auch mitteilen muss, dass ich den Ersteller der verschwundenen Webseite überhaupt nicht kenne. Immerhin habe ich aber einen Service, den er angeboten hat, mehrere Jahre genutzt und konnte damit anderen Menschen eine Freude machen.

Dafür möchte ich mich hier bedanken.

Ich möchte euch bitten zu lesen, mit welchen Worten sich jemand vom Verschenken von kostenlosen Informationen und Wissen verabschiedet (bitte auch nach unten scrollen dort) – KLICK

Genutzt habe ich den Service der Webseite für einen Weihnachtskalender, dessen Türchen man selbst befüllen kann und den ich im vergangenen Jahr mit Gedichten gefüllt habe. Im Jahr davor gab es allerlei Backrezepte, ebenfalls ein paar Gedichte und manche Weihnachtsbastelei. Das Eingangsbild hatte ich leicht angepasst, aber im Wesentlichen die Arbeit genutzt, die ein anderer in Programmierung und Layout hineingesteckt hat: Wilhelm Jansen. Danke!

In diesem Jahr wollte ich dem Kalender ein anderes Outfit geben – eines, was auf der Homepage von Wilhelm Jansen ebenfalls angeboten wurde. Eines, dass die Unterschiede zeigt – zwischen Armen und Reichen in einer Stadt.  Kein Weihnachtsbild wie die anderen. Obwohl es viele Monate her ist, dass ich es gesehen habe, erinnere ich mich daran.

Ich hatte mich dazu entschlossen, dieses Bild und den dazugehörigen Weihnachtskalender in diesem Jahr zu verwenden, obwohl es sich bei der Hompepage, für die ich das mache, um eine kleine Firmenhomepage handelt – bei der ich nicht das letzte Wort habe, aber ich denke, auch der Eigentümer wäre einverstanden gewesen.

Nun kann ich dieses Kalender-Outfit nicht mehr herunterladen, das ist traurig, aber kein Grund für Tränen.

Geweint habe ich, weil sich jemand von so vielen Projekten verabschiedet, in die er unendlich viele Stunden gesteckt hat – und ich ahne nur, wieviel Lebenszeit in diesen Webseiten steckte. Die waren einfach so da, und wir konnten sie nutzen und für nichts musste man bezahlen.

Wer mal schauen will, was Wilhelm Jansen (auch ein Nagetierfreund offenbar) zu den Rennmäusen zusammengetragen hat – der guckt mal hier: Rennmäuse

Der große Irrtum, etwas, für das man nichts bezahlen muss, sei auch nichts wert – hält sich verbreitet und verursacht bei mir Magenschmerzen. Die Träumer, Macher, Idealisten, die Geber und Verschenker, das sind die, deren Arbeit immer das Doppelte wert ist.

Vielen Dank – Wilhelm Jansen!


Eine unglaublich wahre Geschichte…

Jemand hat heute gesagt: Eine unglaublich wahre Geschichte.

Ich bin verliebt in eine Fernsehserie: Der Club der roten Bänder.

Leider kann ich meine Begeisterung nicht vermitteln, sie ist zu persönlich und speziell. Die Geschichte macht – daran glaube ich – Menschen stark, stärker.  Das ist viel mehr, als von einer guten Fernsehserie zu erwarten ist. Sie erzählt poetisch von der Kraft der Freundschaft und Zuneigung. Erzählt von Solidarität, die beim Überleben hilft und beim Sterben. Selbst die phantastischen Elemente – Gespräche in einer Zwischenwelt zwischen Leben und Tod – sind ehrlich und deshalb glaubhaft.

Jorge Amados „Herren des Strandes“ und „Die rote Zora und ihre Bande“ von Kurt Held gehörten zu den Büchern, die mir in der Kindheit zu solchen Stärkungen verhalfen, seither habe ich sie oft weiterempfohlen.

Hier könnt ihr etwas von der Serie sehen, ich hoffe das klappt – KLICK


Internetsicherheit vergrößern – Student helfen – Amazongutschein gewinnen

WOW (wie man heute so schön kurz sagt): Das sind ja drei Dinge auf einmal! Stimmt – geht aber, also mitmachen. Danke 🙂

Studie Internetsicherheit: Jetzt teilnehmen!

Im Folgenden möchte ich auf eine aktuelle Onlinestudie zum Thema Internetsicherheit hinweisen.

Die Studie wird im Rahmen meiner Diplomarbeit am Fachgebiet SecUSo/CASED der Technischen Universität Darmstadt durchgeführt und dauert ca. 15-20 Minuten.

Durch Ihre Teilnahme helfen Sie uns dabei, die visuellen Unterstützungen des Webbrowsers zur Erkennung von nicht vertrauenswürdigen Internetseiten zu verbessern.

Als kleines Dankeschön wird unter allen Teilnehmern ein 50€ Amazon Gutschein verlost.

Vielen Dank für Ihr Interesse. Roland Borza

Link zur Studie: www.webstudy.cased.de

Bei Facebook kann man die Studie auch teilen: https://www.facebook.com/rolande.dacop/posts/3874084308504?stream_ref=10

 


Das Herbststräußchen, von dem es kein Foto gibt

Neulich hatte ich einen dringenden Termin und musste rasch die Florastraße entlang. Im Vorübergehen sah ich die beiden vom Garten Eden vor ihrem Laden sitzen und ich grüßte sie. Sie erkannten zuerst mich nicht, schließlich hatte ich die Kamera in der Tasche, und dann sehe ich ganz anders aus als gewohnt :-). Die beiden guckten fragend. „Ich war die, mit der Rose auf meinem Schreibtisch.“ Es fiel Ihnen gleich wieder ein, und sie wollten noch mit mir sprechen, aber ich war in Eile.

Als ich auf dem Rückweg war, hatte ich dann ein wenig Zeit und wir haben ein paar Worte gewechselt. Und ich bekam ein wunderschönes Herbststräußchen geschenkt, das ich eigentlich gleich fotografieren und hier zeigen wollte. Aber es kam anders. Viel, viel Stress. Aber immer wieder in den ruhigen Minuten habe ich mich an dem Sträußchen gefreut und ein wenig Erholung gehabt. Dafür herzlichen Dank.

Und wer sich vorstellen will, wie es ausgesehen haben könnte, das Herbststräußchen, das mir Freude gemacht hat, der geht einfach in der Florastraße 11 vorbei und guckt mal. Notfalls, wenn die Florastraße zu weit ist, könnt ihr auch hier mal gucken, da gibt es Fotos 🙂


Eine Rose auf meinem Tisch…

Auf meinem Tisch steht eine Rose, sie rekelt sich mir entgegen und duftet nach Sommer. Der Sommer hält sich zurück dieses Jahr, da gelingt es einer Rose auf dem Schreibtisch, einem glattweg vorgaukeln, alles wäre ganz anders.

Die Rose bekam ich geschenkt, sie stammt aus dem neuen Garten Eden – der sich in der Florastraße 11 befindet, dort kann man sich seit einer Woche in jeder Jahreszeit mit dem Sommergefühl versorgen.

Eigentlich wollte ich in dem hübschen Lädchen ja noch die Wand fotografieren, aber die soll eine Überraschung für die Ladenbesucher sein…

Floragarten

Floragarten

Ein Stückchen Eden - Florastraße 11

Ein Stückchen Eden – Florastraße 11

FloraGarten - Florastr. 11

FloraGarten – Florastr. 11


Tauben vergiften in Pankow

Tauben vergiften in Pankow ist schwierig.  Jedenfalls, wenn die Vergiftung musikalisch und in aller Öffentlichkeit stattfinden soll. Pankow liebt offenbar die Leisetreter, deshalb gehört die Kultur zu den Dingen, die man problemlos wegkürzen kann, ebenso wie Jugendeinrichtungen und Treffpunkte für Ältere. Außer steigenden Mieten braucht Pankow offenbar gar nichts und die hat es, und die ungeliebten Altbürger gehen von allein und machen denen Platz, die Arbeit haben. Die Zeiten, in denen in Pankow 16,7 % der Bevölkerung arbeitslos waren, sind vorbei, aber nicht, weil die Arbeitslosen Arbeit haben, sondern weil die meisten von ihnen weggezogen sind, in den Wedding oder nach Neukölln oder an den Stadtrand.

Man darf als Linker in Pankow, wenn man nicht am allzu häufigen Weichspülsyndrom mit FDPritis und Morbus Mirgehtsummeinenposten leidet, nicht verwundert sein, dass es schwierig ist, die Lieder von Georg Kreisler an einem Freitagabend in einem Biergarten unweit des Bürgerparks in die kühle Abendluft zu entlassen, das Umweltamt oder sonstwer von den Behörden erteilt für solche Veranstaltungen nur unter Umständen Genehmigungen. Unter welchen weiß ich nicht, aber das Ergebnis der Schierigkeiten mit der Verbreitung Kreislerischer Wahrheiten kenne ich nun.  „Geht nur ohne Verstärker und nur bis um Acht.“ Wegen der Lautstärke, höre ich. Obwohl ich gar kein Schwein habe, denke ich, dass es pfeift! Angesichts der beinahe im Minutentakt über uns hinwegdröhnenden Flugzeuge, ist jede Lautstärke-Beschränkung einer Liedveranstaltung eine ganz besondere Dämlichkeit.

Immerhin durften die Lieder von Kreisler überhaupt gespielt werden, man weiß ja nicht was uns noch droht (dazu komme ich dann ganz unten!).

Plakat - Hans Marquardt spielt Georg Kreisler - K4 - Kulturgarten

Plakat – Hans Marquardt spielt Georg Kreisler – K4 – Kulturgarten

Da Georg Kreisler nicht da sein konnte, war Hans Marquardt eine absolut gute Alternative, das Publikum hatte seine Freude an den Liedern.

 

Hans Marquard singt Kreisler

Hans Marquard singt Kreisler

Zur Musik gab es je nach Wunsch z.B. biergartentypische (Bier, Weiße) und untypische (Kaffee und Tee) Getränke und Berliner (Knacker mit Brot/Salat) oder Wiener Spezialitäten (Wiener Mehlspeise – Topfennockerln mit Aprikosen oder Pflaumenmus)

Leider musste nach halbem Programm Schluss sein – siehe oben.Der Musiker machte sein Programm trotzdem rund und servierte uns nach dem bekannte Lied vom Anfang (..das mit dem Taubenvergiften im Park) noch die späte Variante von Kreisler…

Da war doch noch was? Man weiß ja nicht, was uns noch droht. Siehe oben. Jetzt darf man ja wenigstens noch bis Acht singen :-).

http://www.youtube.com/watch?v=nSKrxs4Aa5Q

 

 

 

 

 

 


Service für einen Unentschlossenen…

S. braucht eine Festplatte – aber welche?

Die eine hat ein tolles weißes Klavierlackgehäuse, die andere glänzt mit einem weiß beschichteten Aluminiumgehäuse. Aber kommt es nicht auf die inneren Werte an?

oder

Einigen wir uns auf unentschieden