Paläste

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Nationales-Aufbauwerk

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(wegen Erkrankung nachgeliefert :-))


Opium des Volkes

Per Mail erreichte mich mit der Betreffzeile „Wenn Atheisten Weihnachten feiern“, der alte Marx-Text:

„Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes. Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist. … Die Kritik der Religion enttäuscht den Menschen, damit er denke, handle, seine Wirklichkeit gestalte wie ein enttäuschter, zu Verstand gekommener Mensch, damit er sich um sich selbst und damit um seine wirkliche Sonne bewege. Die Religion ist nur die illusorische Sonne, die sich um den Menschen bewegt, solange er sich nicht um sich selbst bewegt.“ (Marx)

Den gefetteten Satz betrachtend wurde mir beusst, dass das für Wahlen genauso gilt.

Die Wahl ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.

 


Notiz: Sprachlos atme ich die Nachrichten ein

Sprachlos wach atme ich die Nachrichten ein,

dass die Stimme wiederkehrt, ist zu erwarten,

doch was habe ich schon zu sagen – so oder so,

bessere Nachrichten bleiben krude Utopie,

wer denn, wann endlich und mit wem?

Guck Dir an das bunt gemischte Gesocks.

Europa schläft traumlos in der Hängematte,

es weihnachtet und Stille scheint Pflicht,

störend die Schreie aus dem Mittelmeer,

wir sehen nicht die vielen Lager überall,

unsere hilflose, selbstverordnete Blindheit,

ist Verzweiflung, weder Ignoranz noch Gleichgültigkeit.

Du ersäufst nicht im Reichtum und ich auch nicht,

aber wir ertrinken nicht, auch nicht in Angst – oder nur selten.

Ratlosigkeit als Daseinsweise lehrt mich die Zeit,

einzige hilfreiche Methode der mächtige Zweifel,

schüchterner Lichtblick das gute Gespräch.

Einreisestop für Terroristen, alle ausweisen,

aber wie erkennt man die und wer will sie haben?

Der Mond grüßt mich lächelnd aus den Wolken:

Kommt Zeit, kommt Rat.

Wer’s glaubt…

 


Er-kältung

Wusste ich doch, dass ein Mann dahinter steckt…


Abendspaziergang mit P. – ausgefallen

Der Abendspaziergang – lang geplant – musste ausfallen. Zwar hätten wir uns gegenseitig nicht anstecken können, aber mit Fieber gehört man ins Bett. Jedefrau und Jedermann.

Telefonieren ging auch nicht, ich bin ziemlich stimmlos.

Deshalb poste ich hier nur das geplante Thema: Integration.

Einen Dialog dazu müsst ihr euch ausdenken.

 


Wir haben die Kraniche fliegen sehen

Die lockenden Tromptenrufe hörten wir schon mittags. Aber kein einziger Kranich zeigte sich.

Dann, in der späten Dämmerung, eine Tasse dunkle Schokolade in der Hand, sahen wir sie fliegen, die Vögel des Glücks. Was für ein Moment. Die Erinnerung bleibt.

Nähe verschwindet nicht mit dem Tod.

Aber wir hatten doch Pläne!

Manche Worte versteht man erst, wenn man sie so dringend braucht: untröstlich.

Nie wieder wird mich eine parfümierte Ziege aus Moskau erreichen.

Sie hat ihre Familie so sehr geliebt, es war schön, sie erzählen zu hören, vom Sohn, den Enkeln, den Brüdern und anderen Menschen, die ihr nah waren – immer voller Liebe, Achtung und Zuneigung.


Sie werden es wieder tun…

Wegen Krankheit Vertretung organisiert – viel Spaß! Danke Marc-Uwe Kling.

 


Herbst an der Oder

Kleine Oder

Kleine Oder

Die Straße ist in der Mitte

Die Straße ist in der Mitte

Herbstfarben

Herbstfarben

Abendstimmung an der Oder

Abendstimmung an der Oder


Zuneigung

Zuneigung

Zuneigung