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Die schönste Tanne der Welt – Klautanne in Zechin

Kürzlich erreichte mich per WhatsApp ein Foto. Auf dem Foto deutlich zu erkennen, ein Wohnzimmer vollgepackt mit Geschenken. Das Foto kanm von meinem Freund Manfred, der alles annimmt, nur keine Vernunft. Jedenfalls behauptet er das von sich.

Außerdem besitzt er die schönste Tanne der Welt – wer sie sieht, der guckt sie fröhlich, freundlich an.

Jedes Jahr genau zum Nikolaus fängt die Tanne nämlich an zu blühen. Ihre Blüten sind Geschenke für Kinder. Jedes Kind darf flücken. Blüten klauen von der Tanne – deshalb Klautanne. Die Geschenke, die ich auf dem Foto gesehen habe, die hängen ab morgen auf dem Baum, jeden Tag neue und die Kinder, die die Geschenke-Blüten vom Baum pflücken, werden die Tanne zur schönsten Tanne der Welt erklären.

Vielleicht schickt mir Manfred ja ein Foto von der Tanne…

Ihr wollt sie selber sehen? Immer der Nase nach, Richtung polnische Hauptstadt – dem Navi nach Zechin folgen und dann in die Lange Dorfstraße einbiegen. Achtung – Besuche der Tanne sind nur Kindern erlaubt. Erwachsene beißt sie. Ist eben eine ganz besondere Tanne :-).


Gedanken

Gedanken

Gedanken

Die Wurzel eines Gedankens ist immer älter als er.

 


Das Hotel, von dem ich träume…

Mitten im Wald liegt ein Schloss. Früher lebten hier ein Fürst und seine lebenslustige Frau, es wurden rauschende Feste gefeiert. Im Ballsaal unter dem wunderbaren Kronleuchter bewegten sich die Paare im Tanz zu wunderbarer Musik. Das ist längst vorbei. Viele Jahre stand das Schloss leer. Bis ein kluger Geschäftsmann es kaufte und renovieren ließ – jetzt ist das Schloss ein Hotel und strahlt in neuem Glanz aber mindestens so schön wie früher. 119 Betten teilen sich auf  die 78 Ein- und Zweibettzimmer auf. Und nun meine Frage, wie viele Einbettzimmer und wie viele Doppelzimmer gibt es?

Z. und ich werden heute gewiss von Einzel- und Doppelzimmern träumen, aber wir haben die Aufgabe gelöst.


Engel mit Nase

Ein Engel mit Nase,

habe sie gerettet,

sagt E.

Allerdings

landet er

flügellahm.

Ach Gott,

kein Problem:

Flügel sind ohnehin Luxus.


Gesprächskultur

Zwei Menschen,

vier Augen,

zwei Kerzen,

Kaffee und Tee,

Cola und Saft,

zwei Muttersprachen,

kein Vaterland.

Zwei Geschlechter,

viele Träume.

Zwei Meinungen,

aber der letzte Keks wird geteilt

und die Katze schläft friedlich.


Das Leben ist eine Collage

Mitten in der Nacht, also kurz vor Sieben, erreicht mich eine Nachricht über WhatsAPP:

Ja, bin ich. Guten Morgen. 

Das ist eine Antwort auf meine am Abend gestellte Frage: Bist Du da?

Der Vorteil so eines kleinen Messenger-Programms liegt auf meiner noch müden Hand: Man kann jederzeit antworten, muss aber nicht.

Mein Beschluss aufzustehen, ist der Notwendigkeit des Broterwerbs untergeordnet und kein Ergebnis purer Lust: Draußen ist es kalt und ungemütlich und drinnen gäbe es ein warmes Bett und die Möglichkeit, Hörbuch hörend dahinzudämmern und vielleicht sogar noch einmal einzuschlafen. Aber nichts da, aufstehen und rausgucken, auch, weil die Freundin behauptet hat, es sei weiß draußen, glitzernd. Da glitzert nichts, es ist ohnhin dunkel. Die Lichter der Alten Mälzerei unterbrechen das Schwarzgrau zwar wohltuend, aber zum Spaziergang lädt da nichts ein.

Es fährt ein Lastwagen vorbei, an dessen Seitenwand Möbel aufgezeichnet sind und darüber steht: Das Leben ist eine Collage

Stimmt, denke ich, schon ein einziger Tag ist eine.

Also dieser zum Beispiel.

Meines Tagescollage setzt sich fort mit der E-Mail einer Anwältin fort, die Unterlagen zugesendet haben möchte, damit jemand, dem ich im Krieg mit Ämtern und Versicherungen ein wenig zu helfen versuche, zu seinem Recht kommt. Ob man per Gericht zu seinem Recht kommt, ist von so vielen Faktoren abhängig, dass es am Ende beinahe auf eine Lotterie herausläuft. Je größer der Gegner, desto kleiner die Gewinnchance. Herr Meyer gegen die Rentenversicherung, Herr Meyer gegen das Land Berlin, Herr Meyer gegen den Versicherungsriesen XYZ.  Gewiss ist nur, dass wer Recht hat, noch lange nicht Recht bekommen muss. Und überhaupt: Bis so ein Verfahren an dem Punkt ist, an dem Herr Meyer klagen kann, haben die meisten Menschen schon aufgegeben. Denn auch eine Rechtsschutzversicherung übernimmt in der Regel die Kosten erst ab dem Klageverfahren – im Widerspruchsverfahren ist der der Widersprechende – bei der Steuer der Einsprechende – auf seine eigene Kraft angewiesen – oder er hat das nötige Geld, um die Arbeit zu delegieren. Oder Freunde oder Verwandte, die den Kampf  für ihn führen. Aber selbst dann muss der Betroffene den damit verbundenen Ärger und Frust aushalten können. Es gibt im Internet ein Forum, das heißt „Krank ohne Rente“. Wer wissen will, wie ungerecht und für die Betroffenen lebensgefährdend es in Deutschland zugeht, der sollte dort einmal lesen.

1. Arbeit / 2. Arbeit  / 3. Arbeit

 Ich muss eine Anstrengung unternehmen. Es geht darum, etwas zu tun, das mir sehr schwer fällt. Was ich tun muss, tut weder weh, noch würde mir das Nicht(s)tun erhebliche Nachteile bringen. Es ist nur eben schwierig. Und es kostet Zeit. Aber ich erwarte ja von anderen auch, dass sie sich anstrengen. Den Maßstab, mit dem ich das Verhalten anderer Menschen messe, gilt zu allererst für mich selber. Punkt: Ich werde mich anstrengen. (Notiz – Maßstäbe sind verschieden, Lerntypen sind verschieden, Menschen gleichen sich, sind aber vor allem immer jeder ein Anderer.)

4. Arbeit /5. Arbeit /6. Arbeit.

Mir begegnet Eugen Gomringer. Ein Dichter, dessen Namen ich bisher nicht kannte.

Er begenet mir in Form eines Gedichts. Das Gedicht besteht aus vier Worten.

Avenidas,
Flores,
Mujeres,
un Admirador.
 Übersetzt, erfahre ich, heißt das:  Alleen, Blumen, Frauen,  ein Bewunderer.
Und jetzt bitte ich jeden Leser (der das Gedicht nicht kennt), sich eine Meinung zu bilden.
Avenidas,
Flores,
Mujeres,
un Admirador.
Alleen, Blumen, Frauen,  ein Bewunderer.
 
Mir gefällt das!
 
Eine andere Übersetzung übersetzt so:

Alleen

Alleen
Alleen und Blumen

Blumen
Blumen und Frauen

Alleen
Alleen und Frauen

Alleen und Blumen und Frauen und
ein Bewunderer

Es erinnert mich an Brechts  „Der Rauch“.

Berthold Brecht

DER RAUCH

Das kleine Haus unter Bäumen am See

Vom Dach steigt Rauch

Fehlte er

Wie trostlos dann wären

Haus, Bäume und See.

Für mich macht der Bewunderer die Szene schön.

Für andere offensichtlich nicht. Das Gedicht wohnt an einer Hauswand und soll da weg. Es sei frauenfeindlich, heißt es. Klick

Und dann stoße ich noch auf einen Artikel in der Berliner Zeitung, den ich sehr empfehle – Es ist etwas faul im Staate D., das ist mein Kommentar dazu.

Wer nicht miteinander redet, wird irgendwann aufeinander schießen.

Diskussionskultur an Unis: Die neue Intoleranz

Arbeit 7 /Arbeit 8 / Arbeit 9

Im Bad geht das Radio an, ich hänge die Wäsche auf. Ferdinand soll geschossen werden. Wer ist Ferdinand? Ferdinand ist ein weißer Elch in Schweden, der kürzlich unangenehm aufgefallen ist, weil er eine Frau mit zwei Hunden erschreckt hat. Letztlich ist nichts passiert, aber Ferdinand ist zum Abschuss freigegeben. Im Internet formiert sich die Rettungsgemeinde, natürlich gibt es bereits eine Online-Petition.

Rettet Ferdinand, schließlich ist der auch für den Tourismus wichtig!

Es klingelt. Die beiden Paketboten, die mir ein Amazonpaket bringen, sprechen kein Deutsch. Auf meine Frage, ob sie mich von unten gehört haben, antwortet der eine: Ich wünsche Sie ein sonniges Leben. Da kann ich mich nur bedanken.

S. ruft an, hat einen Telefonmarathon hinter sich, wollte einen Termin für uns vereinbaren – sinnlos, es gibt gar keinen wirklichen Ansprechpartner in dieser Behörde. Warteschleifenmarathon beim Versuch, in der empfohlenen Ersatzbehörde einen Termin zu machen. Es gibt eine Online-Variante zur Terminvereinbarung. Ich übernehme das, sage ich. Da weiß ich noch nicht, worauf ich mich einlasse.

Termine

Termine

Es gibt bis Februar keinen einzigen Termin. Nach Februar gibt es auch keine Termine, weil der Terminkalender nicht weiter geht. Anschließend sitze ich wie ein Kaninchen vor der Schlange und zappe zwischen Terminvereinbarungsorten hin und her. Ich habe Glück, ich erwische einen Termin am 8 Februar 2018, den jemand anderes abgesagt hat.

Arbeit 10 /Arbeit 11/ Arbeit 12

Meine Gäste bringen Milchreis mit. Z. hat eine neue Zahnspange und kann schlecht kauen. Der Kakao kocht über. Ich bin schuld. Z. behauptet, sie sei schuld, stimmt aber nicht. Z. hat versucht, den Topf auf neben die Flamme zu ziehen und gemeinsam haben wir den Kakao in der Küche verteilt, weil ich auch meine Hand am Topf hatte. J. eilt herbei und im Sprachgewirr komme an den Rand meiner Belastbarkeit, aber es ist trotzdem lustig. Kann also auch Spaß machen, wenn man die Küche mit Kakao vollgießt :-). Das ist trotzdem keine Handlungsempfehlung.

Wir trinken die Reste und reden über Feste, besonders über Weihnachten. Baum, Kerzen, schön…

Im Profil von I. aus Syrien: „Ich weiß nicht, wer unser Land verkauft hat, aber ich weiß, wer den Preis dafür zahlt“

Arbeit…

Clara ist krank. Die anderen Ratten kümmern sich um sie, aber ich fürchte, ich werde Clara bald verlieren. Doch heute frisst sie Milchreis und guckt krank, aber glücklich.

Der Tag ist beinahe zur Ende. Einige Collageteile habe ich hier nicht erwähnt.

Zum Schluss:

Über den Verbleib des Gedichts an der Hauswand wird jetzt abgestimmt. Schlimmer gehts nimmer, das ist meine Meinung dazu. Demokratie ist merkwürdig. KLICK

Ferdinand ist geschützt – er darf nicht mehr geschossen werden – KLICK

 

 

 


Bio-Bananen

Einkaufen mit P.

P. liebt Bio. Vegetarier ist er sowieso. Männer in seinem Alter sind gewöhnlich keine Vegetarier – aber er ist einer.

Er kauft also Bio-Gurken (2 Stück)  und Bio-Bananen.

Ist das jetzt gesund, also gesünder als normale Bananen und Gurken, frage ich.

Natürlich, behauptet er: Die Herstellungsweise ist eine ganz andere. Das ist auch für die Umwelt besser.

Jedenfalls kosten die Bio-Bananen ungefähr das Doppelte der Normalo-Bananen und bei die Gurken werden auch mindestens 80 Prozent mehr fällig.

Seine Bananen und die Gurken sind in Plastik eingeschweißt…

Ich kaufe die Normalo-Bananen und eine Normalo-Gurke. Vermutlich alles mit Pestizid-Unterstützung hergestellt. Aber ohne Plastik-Mantel.

So tut jeder von uns sein Bestes zur Zerstörung der Welt.

 


Mein Leben ist (k)ein Terminkalender

Das Leben ist randvoll. Möglichkeiten und Notwendigkeiten schreien durcheinander. Mein Ordnungsruf erstickt im Gelächter. Mein Gedächtnis ist ein Betrüger und lässt mich im Stich. Der Staubsauger hat Urlaub. Mal wieder plädiere ich für den 48-Stundentag, natürlich mit vollem Lohnausgleich. Beharre darauf – eselsgleich. Von nichts kommt nichts und nichts habe ich schon, das muss gehen.

Mein Stundenplan enthält so wichtige Fächer wie: Menschenverstehkunde (das ist Sachkunde – nur menschlicher!), Geldbeschaffungslehre (für Anfänger – ich musste den Kurs schon dreimal wiederholen, wenn ich dieses Mal die Prüfung nicht schaffe, katapultiere ich mich damit zurück auf Anfang!), Experimentalistik für Fortgeschrittene (da bin ich ziemlich gut) und Praktische Religion (als Atheistin erklären, was der liebe Hergott will).

Nebenfächer: Schlafkunde (da vergesse ich grundsätzlich die Hausaufgaben) Glück (gestern gelernt: Ein Glück ist, die eigenen Fragen mit anderen teilen zu können!)

Und morgen lasse ich mir am Abend Märchen erzählen :-). Vielleicht auch solche aus dem Morgenland – mitten im Abendland.

Die Weltrevolution steht weiterhin auf der To-Do-Liste.

Wer einen Plan für die Durchführung und Interesse an der Teilnahme hat, meldet sich bitte, damit wir unsere Termine abstimmen können. Mittwochs und donnerstags geht bei mir nie. Am liebsten wäre mir ein Samstag, da finde ich dann vielleicht hinterher einen Parkplatz.

 


Das dritte Geschlecht

Das dritte Geschlecht ist ein gutes Beispiel – es gibt nicht immer nur Frau oder Mann. Manche Menschen sind weder Mann noch Frau und trotzdem irgendwie beides und etwas Drittes.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist auch deshalb wichtig, weil es anerkennt, dass es etwas gibt, dessen Bedeutung lange geleugnet wurde, zum Nachteil der betroffenen Menschen.

Nun macht sich mancher Gedanken über die richtige Anrede. Sehr geehrte/r Frau, Herr, Irgendwas?

Wie wäre es mit: Guten Tag … …?

Ich liebe:

Aber,

dennoch,

sowohl als auch,

anders,

gleich,

genauso

und vor allem:

WARUM!


Vielleicht ist die Welt doch eine Scheibe

Wer sich noch wundert über eine gespaltene Gesellschaft, der ist taub und blind! Unser Heine ist mir näher als jemals: Denk ich an Deutschland in der Nacht…  

Die einen wollen nicht diskutieren, für sie steht alles fest. Felsenfest. Unverrückbare Wahrheiten. Das Problem sind sowieso immer die Anderen: Andere sehen alles anders. Also falsch.

Die nächsten stellen einander in die Ecken.

„Neuwahlen? Um Gottes Willen. Dann bekommt die AFD ja noch mehr Stimmen.“ Lieber sollen die Grünen alles mitmachen… „Schwarz-Gelb, das wäre doch noch schlimmer!“

Schon klar, so verhindern wir den Rechtsschwenk von Massen.

Die Aussagen, die bei mir ankommen, lassen mich zweifeln, dass „wir“ das schaffen. Beim „WIR“ machen eben viele nicht mit. Die reden nur klug. Oder weniger klug. Oder sie wollen nicht mitmachen, weil sie sowieso dagegen sind.

„Die Flüchtlinge sollen sich ihre Wohnungen selber bauen!“ Ach ja, wo denn? Gebt ihnen doch einfach Land – mitten in Berlin. Da wird sich die Immobilienmafia ja freuen – immerhin sind ja Enteigungen im Interesse des Landes möglich. Na dann mal los!

Ein Halbtageskurs wird angeboten, lese ich – Argumentationstraining gegen Rassismus und Rechtspopulismus – würde mich ja interessieren. Zeit: 9:00 – 15.30 Uhr. Mitten in der Woche. Wer kann denn da hingehen?

„Man muss das nur besser komunizieren!“ Was besser kommunizieren, dass ein Gedrängel entsteht, wenn noch mehr Menschen sich irgendwo drängeln? Oder behaupten, dass es gar kein Problem ist,  wenn man inzwischen den Blick nicht mehr abwenden kann, weil egal wo man hinguckt, immer jemand bettelt? Armut zum Anfassen.

Wer schult denn sein Kind freiwillig in eine Schule ein, in der der Anteil von Schülern, die die deutsche Sprache nicht beherrschen über 90 % liegt? Ich würde das nicht tun!

Wirkliche Kommunikation findet nur ganz, ganz selten statt. Das funktioniert nämlich nicht, wenn der eine dem anderen erklären will, wie es richtig ist und der bitteschön die richtige Menung übernehmen soll. Da schweigt der andere und flieht aus Wut vor der feindlichen Übernahme seiner Gedanken. Und macht den Kopf zu. Oder haut dem Klugscheißer eine runter – verbal oder real.

Wer ist schuld an der Vertreibung der Obdachlosen ? Jetzt sind die RATTEN schuld. Das habe ich heute irgendwo gelesen. Wegen der Obdachlosen kamen Ratten und um die Ratten loszuwerden, mussten die Obdachlosen weg. WOW – das ist Logik.

Menschen, die die deutsche Sprache nicht sprechen, sollen mit den deutschsprachigen Bewerbern um die gleiche Wohnung in Konkurrenz treten. Die einen und die anderen mit dringendem Wohnraumbedarf. Alle können mit einer lupenreinen Schufa und dem Dringlichkeits-WBS herumwedeln. 100 Bewerber für die eine Wohnung. Wer immer den Konkurrenz-Kampf gewinnt – es ist falsch.

T. berichtet von zwei Damen im Einkaufszentrum, beide über 70 und wohlsituiert, die an ihren Tablets spielend über Politik redeten. T. sagt, gegen das, was die gesagt haben, ist Höcke ein Waisenknabe.

Nachrichten werden immer unbrauchbarer.  D. berichtet am Abend über einen Beitrag im RBB (Abendschau) über die Polizeiakademie in Spandau. Ich habe den Bericht inzwischen mehrfach gelesen.

Bitte, was ist da los und was kann ich mit dieser Art von Nachricht anfangen? (KLICK) Das liest man und ist ratlos. Jeder interpretiert es nach seiner Stimmungslage oder seinen Vorurteilen. Vielleicht sollte ich mal bei Facebook, Google oder irgendeinem Geheimdienst nachfragen.

Eventuell ist die Welt doch eine Scheibe. Dann möchte ich jetzt bitte mal auf die andere Seite.  Oder an eine Tankstelle, an der man Hoffnung tanken kann. Den grünen Hut suche ich immer noch.