Archiv für die Kategorie ‘Ratten und sonstige Tiere’

Ge-menge-lage: Meng Meng

Obwohl ich Meng Meng noch nie gesehen habe, machen mich die Nachrichten über ihr Verhalten traurig. Es wird berichtet, dass sie Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Sie interessiert sich nicht für ihre Umgebung und erkundet sie nicht. Läuft oft rückwärts und stößt mit ihrem Hinterteil gegen Scheiben und sonstige Begrenzungen.

Die einen (Tierschützer) behaupten, Meng-Meng leide unter den Haltungsbedingungen.

Andere (Zooleute und Experten) können sich das Verhalten nicht erklären und meinen, an der Haltung liege es nicht.

Die für 15 Jahre geborgte Panda-Dame aus China kann sich nicht äußern. Ihr zugedachter Partner Jiao Qing verhält sich normal, heißt es, er hat sich eingelebt.

Kritiker behaupten, der Zoo setze sich über Tierinteressen hinweg, nur um Millionen zu verdienen. Keineswegs diene die Haltung dem Tierschutz, sondern es gehe nur um das zu verdienende Geld.

China geht es um die Verbesserung der Beziehungen zu Deutschland.

Ich möchte die beiden Pandas gern sehen und werde sie bald besuchen – und werde mir doch kein Bild machen können.


Schwarze Katze

Neuerdings läuft mir dauernd eine schwarze Katze über den Weg. Manchmal folgt sie mir auch. Blicke ich zur Seite, liegt sie auf dem Sessel und scheint zu lächeln.

Ein sanftmütiges Wesen, schmal, aber mit Krallen versehen – für den Notfall.

Beneidenswert :-).

Schwarze Katze

Schwarze Katze


Stärker als der Schmerz

Was soll ich schon schreiben, über den alten, kranken Hund? Dass er uns ein Stück folgte beim Abendspaziergang? Ja, er tat es, hinkend und mit wunden Pfoten. Sein Fell ist ein wenig verfilzt, die Augen sind traurig, aber er schaut, als verstünde er alles. Täglich kommt er zum Schloss, er gehört anderswo hin, erfahre ich. Er kommt nicht des Futters wegen, davon bekommt er zu Hause genug. Aber hier sind viele Menschen, denen er gefällt.

Ich notiere:

Die Sehnsucht nach Zärtlichkeit ist stärker als der Schmerz.

Hund in Rybokarty

Hund in Rybokarty


Reisevorbereitungen oder Putzsucht?

Störche im Nest beim Putzen

Störche im Nest beim Putzen

Störche im Nest

Putzen ist Storchenpflicht!


Fruchtfliegen

Ich hatte zum Tomatenessen eingeladen. Und alle kamen. Auch die Fruchtfliegen. Aber wenn man den Dingen, äh, den Fruchtfliegen näher kommt, kann man sie sogar schön finden – vielleicht.

Fruchtfliege. schlillernde Flügel

Fruchtfliege. schlillernde Flügel

Fruchtfliege

Fruchtfliege

Fruchtfliegen im Gespräch

Fruchtfliegen im Gespräch

Und wem sie nicht gefallen, der kann sich ja an Funny van Dannen erfreuen.

 

 

 

 

 


Ich traue meinem Spiegel nicht

Ich traue meinem Spiegel nicht,

denn mein Bild ist schwarz,

ich jedoch bin blau!

Aber vielleicht kommt es darauf nicht an…

Libelle und ihr Spiegelbild

Libelle und ihr Spiegelbild


Timur – ohne Trupp

Timur hatte gestern seinen Trupp nicht dabei. Obwohl Werner zeitweise bemüht war, ihm den Trupp zu ersetzen, kamen die beiden nicht auf einen Nenner. Fiebi wollte mit beiden nichts zu tun haben. Und dem braunen Hund ohne Namen habe ich im örtlichen Lebensmittelgeschäft eine Wurst gekauft. Das war nötig, denn er hatte großen Hunger und keinen Versorger. (Wenn ihr auf die Bilder klickt, wachsen die Hunde – beißen aber nicht!)

Timur

Timur

Werner - ein Husky

Werner

Fiebi

Fiebi

Hund ohne Namen

Hund ohne Namen

Am Bach: Schäfchenweiches Wasser umarmt von sanftem Grün. Im Wald: Akazienblüte und Vogel-Bienenkonzert.

Akazienblüte

Akazienblüte

Auch vielen Menschen bin ich gestern begegnet. Ich traf an einem Storchennest eine Fotografin, die es – wie ich – auf alles Getier abgesehen hat. Schmetterlinge, Libellen, Störche…

Schmetterling

Schmetterling

Zwei Väter mit ihren Söhnen auf Wanderschaft, die es aus der Oderberger Straße bis in den Oderbruch geschafft hatten, saßen beim Essen am Nachbartisch und wir kamen ins Gespräch. Die Väter genehmigten sich ein zweites Bier, während den Söhnen – die nach einer zweiten Cola fragten – nur Wasser erlaubt wurde. Das Leben ist hart und ungerecht. Das lernen Kinder schnell.

Gemeinsam angelten Polen, Russen, Templiner und Berliner, wobei die Russen auch aus Berlin kamen. Man verständigte sich auf deutsch und der Baby-Hecht (45 cm) wurde vom gefressenen Köder befreit und durfte weiterschwimmen. „Wenn man den behält und damit erwischt wird, kostet das 200 Zloty“

Babyhecht

Babyhecht

Bevor meine Reise endete, traf ich dann noch ein deutsches Portemonnaie an einer polnischen Tankstelle. Das Portemonnaie hatte seinen Besitzer verlassen, ohne ihm Bescheid zu geben. Es enthielt alles, was ein Mensch in unserem Land so braucht, um wahrgenommen zu werden: Ausweis, Fahrerlaubnis, Geldkarte, Krankenkassenkarte und Geld.  Mir war klar, dass hier jemand sein Eigentum schmerzlich vermissen würde. Also habe ich meine Reise verlängert und das Portemonnaie nach Hause gebracht. Es war schneller da als sein Besitzer und wurde von Hausbewohnern in Obhut genommen.

Ich hatte es dann ziemlich eilig, weil ich schnell noch zu Edeka (vormals Kaiser) musste, und die schließen um 23:30 Uhr. Irgendwie habe ich es geschafft und war der vorletzte Kunde (Gender-korrekt: die vorletzte Kundin), es war 23:25 Uhr. Ich hatte das Gefühl, ich müsse mich dafür entschuldigen, so spät noch einkaufen zu wollen. Ich rechtfertigte mich also mit dem nach Hause gebrachten Portemonnnaie. „Hätten Sie einfach in den Briefkasten werfen können“, meinte einer der Verkäufer – man stand zu dritt um die letzte geöffnete Kasse, „die stellen das zu.“ Das wusste ich, kam aber nicht infrage, weil ich mir vorstellte, es wäre mein Portemonnaie gewesen. Schlaflose Nächte, anstrengende Tage – Frust und Ärger.

Als ich meinen Einkauf verstaute, hörte ich folgende Durchsage: „Lieber letzter Kunde, bitte kommen auch Sie bald zur Kasse. Es ist 23 Uhr 38.“ Da war keine Ironie in der Stimme, es war einfach nur freundlich. Und auch ein Zuspätkommer mit dringendem Einkaufswunsch durfte noch rein.

Meine Parkplatzsuche endete – wie um solche Zeit zu erwarten – weitab vom Ziel. Noch auf dem Weg nach Hause erreichte mich ein Anruf des Portemonaiebesitzers. Inzwischen weiß ich, dass ich ihn glücklich gemacht habe – und wie oft kann man schon jemanden glücklich machen – oft müht man sich ja jahrelang und schafft es doch nicht. Vielleicht sollten wir alle mal unsere Portemonnaies wegwerfen…

Blühende Landschaft

Blühende Landschaft – Blumenwiese – Mohnblumen- Kornblumen und mehr…

Das Bild der blühenden Landschaft ist ein Geschenk des Portemonnaiebesitzers, danke.


Putzsüchtig

Ich vermute, dass Fliegen mehr Zeit mit dem Putzen ihres eigenen Körpers verbringen – im Verhältnis zur Lebensdauer – als Menschen.

Fliege


Der Apfel fällt weit vom Stamm…

Dass Kindern ihren Eltern ähnlich sehen, trifft nicht immer zu. Jedenfalls nicht von Anfang an. Oft nähert das Kind sich dann… – aber nicht immer!

Die Küken der Blesshühner haben Charakterköpfe, keine Spur von einer Blesse :-). Und andere Enten tragen sogar kleine Zebras auf dem Rücken :-).

Blesshuhnküken

Ganz in Familie – mit einem Zebra

Haubentaucher mit Küken

Das Haubentaucherzebra

(Das zweite Foto vom Haubentaucherzebra gab es hier schon mal – leider waren die Haubentaucher in diesem Jahr nicht so nah am Ufer und außerdem ist Sonne ja Mangelware. Aber die Babys kommen trotzdem pünktlich.)


Der frühe Vogel fängt den Wurm – alles Ansichtssache

Der frühe Vogel fängt den Wurm, flötet die Amsel.  Och nö, sagt der Wurm und kriecht ins Erdbett.

Früher Vogel – Amsel