Archiv für die Kategorie ‘Ratten und sonstige Tiere’

Ich traue meinem Spiegel nicht

Ich traue meinem Spiegel nicht,

denn mein Bild ist schwarz,

ich jedoch bin blau!

Aber vielleicht kommt es darauf nicht an…

Libelle und ihr Spiegelbild

Libelle und ihr Spiegelbild


Timur – ohne Trupp

Timur hatte gestern seinen Trupp nicht dabei. Obwohl Werner zeitweise bemüht war, ihm den Trupp zu ersetzen, kamen die beiden nicht auf einen Nenner. Fiebi wollte mit beiden nichts zu tun haben. Und dem braunen Hund ohne Namen habe ich im örtlichen Lebensmittelgeschäft eine Wurst gekauft. Das war nötig, denn er hatte großen Hunger und keinen Versorger. (Wenn ihr auf die Bilder klickt, wachsen die Hunde – beißen aber nicht!)

Timur

Timur

Werner - ein Husky

Werner

Fiebi

Fiebi

Hund ohne Namen

Hund ohne Namen

Am Bach: Schäfchenweiches Wasser umarmt von sanftem Grün. Im Wald: Akazienblüte und Vogel-Bienenkonzert.

Akazienblüte

Akazienblüte

Auch vielen Menschen bin ich gestern begegnet. Ich traf an einem Storchennest eine Fotografin, die es – wie ich – auf alles Getier abgesehen hat. Schmetterlinge, Libellen, Störche…

Schmetterling

Schmetterling

Zwei Väter mit ihren Söhnen auf Wanderschaft, die es aus der Oderberger Straße bis in den Oderbruch geschafft hatten, saßen beim Essen am Nachbartisch und wir kamen ins Gespräch. Die Väter genehmigten sich ein zweites Bier, während den Söhnen – die nach einer zweiten Cola fragten – nur Wasser erlaubt wurde. Das Leben ist hart und ungerecht. Das lernen Kinder schnell.

Gemeinsam angelten Polen, Russen, Templiner und Berliner, wobei die Russen auch aus Berlin kamen. Man verständigte sich auf deutsch und der Baby-Hecht (45 cm) wurde vom gefressenen Köder befreit und durfte weiterschwimmen. „Wenn man den behält und damit erwischt wird, kostet das 200 Zloty“

Babyhecht

Babyhecht

Bevor meine Reise endete, traf ich dann noch ein deutsches Portemonnaie an einer polnischen Tankstelle. Das Portemonnaie hatte seinen Besitzer verlassen, ohne ihm Bescheid zu geben. Es enthielt alles, was ein Mensch in unserem Land so braucht, um wahrgenommen zu werden: Ausweis, Fahrerlaubnis, Geldkarte, Krankenkassenkarte und Geld.  Mir war klar, dass hier jemand sein Eigentum schmerzlich vermissen würde. Also habe ich meine Reise verlängert und das Portemonnaie nach Hause gebracht. Es war schneller da als sein Besitzer und wurde von Hausbewohnern in Obhut genommen.

Ich hatte es dann ziemlich eilig, weil ich schnell noch zu Edeka (vormals Kaiser) musste, und die schließen um 23:30 Uhr. Irgendwie habe ich es geschafft und war der vorletzte Kunde (Gender-korrekt: die vorletzte Kundin), es war 23:25 Uhr. Ich hatte das Gefühl, ich müsse mich dafür entschuldigen, so spät noch einkaufen zu wollen. Ich rechtfertigte mich also mit dem nach Hause gebrachten Portemonnnaie. „Hätten Sie einfach in den Briefkasten werfen können“, meinte einer der Verkäufer – man stand zu dritt um die letzte geöffnete Kasse, „die stellen das zu.“ Das wusste ich, kam aber nicht infrage, weil ich mir vorstellte, es wäre mein Portemonnaie gewesen. Schlaflose Nächte, anstrengende Tage – Frust und Ärger.

Als ich meinen Einkauf verstaute, hörte ich folgende Durchsage: „Lieber letzter Kunde, bitte kommen auch Sie bald zur Kasse. Es ist 23 Uhr 38.“ Da war keine Ironie in der Stimme, es war einfach nur freundlich. Und auch ein Zuspätkommer mit dringendem Einkaufswunsch durfte noch rein.

Meine Parkplatzsuche endete – wie um solche Zeit zu erwarten – weitab vom Ziel. Noch auf dem Weg nach Hause erreichte mich ein Anruf des Portemonaiebesitzers. Inzwischen weiß ich, dass ich ihn glücklich gemacht habe – und wie oft kann man schon jemanden glücklich machen – oft müht man sich ja jahrelang und schafft es doch nicht. Vielleicht sollten wir alle mal unsere Portemonnaies wegwerfen…

Blühende Landschaft

Blühende Landschaft – Blumenwiese – Mohnblumen- Kornblumen und mehr…

Das Bild der blühenden Landschaft ist ein Geschenk des Portemonnaiebesitzers, danke.


Putzsüchtig

Ich vermute, dass Fliegen mehr Zeit mit dem Putzen ihres eigenen Körpers verbringen – im Verhältnis zur Lebensdauer – als Menschen.

Fliege


Der Apfel fällt weit vom Stamm…

Dass Kindern ihren Eltern ähnlich sehen, trifft nicht immer zu. Jedenfalls nicht von Anfang an. Oft nähert das Kind sich dann… – aber nicht immer!

Die Küken der Blesshühner haben Charakterköpfe, keine Spur von einer Blesse :-). Und andere Enten tragen sogar kleine Zebras auf dem Rücken :-).

Blesshuhnküken

Ganz in Familie – mit einem Zebra

Haubentaucher mit Küken

Das Haubentaucherzebra

(Das zweite Foto vom Haubentaucherzebra gab es hier schon mal – leider waren die Haubentaucher in diesem Jahr nicht so nah am Ufer und außerdem ist Sonne ja Mangelware. Aber die Babys kommen trotzdem pünktlich.)


Der frühe Vogel fängt den Wurm – alles Ansichtssache

Der frühe Vogel fängt den Wurm, flötet die Amsel.  Och nö, sagt der Wurm und kriecht ins Erdbett.

Früher Vogel – Amsel

 


Treue und Vertrauen

Er guckt ins Fenster und lächelt. Jedenfalls ist das mein Gefühl. Demnächst gibt es hier wieder Bilder vom Eichelhäher. Seit einem Jahrzehnt kommt er vorbei und holt sich die Erdnüsse vom Balkon. Oft auch in Familie. Die Erdnüsse, die er inzwischen gefressen hat, haben mich ein kleines Vermögen gekostet. Aber die Freude, die er macht, ist unbezahlbar.

(Mehr vom Eichelhäher findet der Leser unter dem Begriff „Eichelhäher“ – einfach in die Suchmaske eingeben.)


Wenn ich ein Vogel wär

Wenn ich ein Vogel wär,

würde ich fliegen

hoch über die Bäume.

Alles überblickend wüsste ich,

wo eine Landung sich lohnt.

Aber ich bin kein Vogel.

Stolpere tastend und

stoße überall an.

Vielleicht deshalb

blicke ich immer wieder

sehrnsuchtsvoll

auf all die Beflügelten.

Fliegende Vögel


Abschied vom Kindergarten

Heute habe ich die letzten Weinbergschnecken eingesammelt. Sie müssen umziehen, weil der Platz hinter der Alten Mälzerei bereits gerodet ist. Ihr Refugium – wunderschön anzusehender wilder Wein, der sich über einer sand- und wohl auch kalkhaltigen Erde breit machte – ist irgendwann den Plattmachern zum Opfer gefallen. Auch die letzten Brachen in unserer Umgebung werden bald verschwunden sein. Tschüss Fledermaus,

tschüss Nachtigall,

 

tschüss Specht…

Wie ich müsst auch ihr einsehen, dass gebaut werden muss.

Kindergarten - Mühlenstraße - 13187 - hinter der Alten Mälzerei

Kindergarten – Mühlenstraße – 13187 – hinter der Alten Mälzerei

Das Haus hinter den Bäumen war mal ein Kindergarten.

In diesen Kindergarten ist vor vielen, vielen Jahren mein Sohn gegangen. Damals stand vor dem Haus in der Mühlenstraße am Straßenrand ein kleines Häuschen – so groß wie eine Telefonzelle – in dem immer ein Polizist stand. Er bewachte die umliegenden Botschaften. Jeden Morgen sagten wir ihm Guten Tag.

Fräulein Müller, so wurde die Kindergärtnerin genannt, hätte einen Orden verdient. Weil sie mit den Kindern im Garten ein riesiges „Schiff“ aushob, weil sie sie fröhlich sein ließ und mit ihnen lachte und spielte und tobte und für sie da war. Manchmal, wenn wir unseren Sohn abholen wollten, fragte er: Wollt ihr nicht noch was einkaufen gehen, wir spielen doch gerade. Es ist so schön hier.

Auch als die Kinder längst zur der Schule gingen, immer, wenn sie Zeugnisse bekamen, am letzten Schultag, trafen sie sich im Kindergarten mit Fräulein Müller. Ein schönes Ritual.

Abschied vom Kindergarten.

Heute habe ich die letzten Weinbergschnecken eingesammelt. Sie müssen umziehen auf unseren Hinterhof.

Abschied vom Kindergarten

Abschied vom Kindergarten


Spatzrastplatz

Spatz

Ton in Ton


Tarnung

Gut getarnter Piepmatz läuft am Baum lang, man könnte ihn Baumläufer nennen…

Tarnung

Tarnung