Alle Beiträge mit dem Tag ‘Pankow’

Abschied vom Kindergarten

Heute habe ich die letzten Weinbergschnecken eingesammelt. Sie müssen umziehen, weil der Platz hinter der Alten Mälzerei bereits gerodet ist. Ihr Refugium – wunderschön anzusehender wilder Wein, der sich über einer sand- und wohl auch kalkhaltigen Erde breit machte – ist irgendwann den Plattmachern zum Opfer gefallen. Auch die letzten Brachen in unserer Umgebung werden bald verschwunden sein. Tschüss Fledermaus,

tschüss Nachtigall,

 

tschüss Specht…

Wie ich müsst auch ihr einsehen, dass gebaut werden muss.

Kindergarten - Mühlenstraße - 13187 - hinter der Alten Mälzerei

Kindergarten – Mühlenstraße – 13187 – hinter der Alten Mälzerei

Das Haus hinter den Bäumen war mal ein Kindergarten.

In diesen Kindergarten ist vor vielen, vielen Jahren mein Sohn gegangen. Damals stand vor dem Haus in der Mühlenstraße am Straßenrand ein kleines Häuschen – so groß wie eine Telefonzelle – in dem immer ein Polizist stand. Er bewachte die umliegenden Botschaften. Jeden Morgen sagten wir ihm Guten Tag.

Fräulein Müller, so wurde die Kindergärtnerin genannt, hätte einen Orden verdient. Weil sie mit den Kindern im Garten ein riesiges „Schiff“ aushob, weil sie sie fröhlich sein ließ und mit ihnen lachte und spielte und tobte und für sie da war. Manchmal, wenn wir unseren Sohn abholen wollten, fragte er: Wollt ihr nicht noch was einkaufen gehen, wir spielen doch gerade. Es ist so schön hier.

Auch als die Kinder längst zur der Schule gingen, immer, wenn sie Zeugnisse bekamen, am letzten Schultag, trafen sie sich im Kindergarten mit Fräulein Müller. Ein schönes Ritual.

Abschied vom Kindergarten.

Heute habe ich die letzten Weinbergschnecken eingesammelt. Sie müssen umziehen auf unseren Hinterhof.

Abschied vom Kindergarten

Abschied vom Kindergarten


Das Herbststräußchen, von dem es kein Foto gibt

Neulich hatte ich einen dringenden Termin und musste rasch die Florastraße entlang. Im Vorübergehen sah ich die beiden vom Garten Eden vor ihrem Laden sitzen und ich grüßte sie. Sie erkannten zuerst mich nicht, schließlich hatte ich die Kamera in der Tasche, und dann sehe ich ganz anders aus als gewohnt :-). Die beiden guckten fragend. „Ich war die, mit der Rose auf meinem Schreibtisch.“ Es fiel Ihnen gleich wieder ein, und sie wollten noch mit mir sprechen, aber ich war in Eile.

Als ich auf dem Rückweg war, hatte ich dann ein wenig Zeit und wir haben ein paar Worte gewechselt. Und ich bekam ein wunderschönes Herbststräußchen geschenkt, das ich eigentlich gleich fotografieren und hier zeigen wollte. Aber es kam anders. Viel, viel Stress. Aber immer wieder in den ruhigen Minuten habe ich mich an dem Sträußchen gefreut und ein wenig Erholung gehabt. Dafür herzlichen Dank.

Und wer sich vorstellen will, wie es ausgesehen haben könnte, das Herbststräußchen, das mir Freude gemacht hat, der geht einfach in der Florastraße 11 vorbei und guckt mal. Notfalls, wenn die Florastraße zu weit ist, könnt ihr auch hier mal gucken, da gibt es Fotos 🙂


Wer guckt denn da?

Wer guckt denn da?

Wer guckt denn da?


Haus

Manchmal geht man immer wieder an einem Haus vorbei, ohne es zu bemerken. Dabei ist es doch auffallend schön.

Zum Vergrößern bitte klicken.

Haus

Haus