Blogger in Aktion: Sanktionen wegbloggen!

Bitte macht mit, der aufschreiber zum Beispiel hat ja auf meinen Artikel vom 4. Oktober reagiert und die Online-Petition mitgezeichnet, aber es fehlen noch viele Unterschriften. Die Hürde ist hoch, man muss sich anmelden und registrieren – aber das Anliegen ist wichtig: Die Sanktionen müssen weg. Deshalb hat sich auch eine Blogger-Initiative gebildet, die ich erst heute entdeckte und die ich hier einfach zitiere, in der Hoffnung, andere Blogger zum „SANKTIONEN WEGBLOGGEN“ zu gewinnen und Leser vom Mitzeichnen der Online-Petition zu bewegen. Es geht uns alle an, wir sind und bleiben mitverantwortlich für das, was in unserem Land geschieht.

morator_468

Sanktionen wegbloggen – in aller Kürze

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

da der der eigentliche Aufruf doch etwas lang ist: Allein 2008 waren 789.000 Bürger von Sanktionsmaßnahmen im Rahmen von „Hartz IV“ betroffen, sprich: es wurde ihnen die sogenannte „Leistung“ gekürzt. Diese Leistung entspricht aber eh schon nur dem Existenzminimum – alles, was darunter liegt, liefert die Betroffenen Hunger und Existenznot aus.

Da aktuell eine Online-Petition aufliegt, die die Abschaffung dieser Sanktionen fordert, möchten wir sie – gemeinsam mit Euch – unterstützen und rufen Euch auf, uns dabei zu helfen. Sprecht mit Euren Nachbarn, im real life und virtuell, macht sie darauf aufmerksam und laßt uns gemeinsam diese menschenverachtende Sanktionspraxis beenden!

Eure Blogtivisten

Margitta Lamers
Frank Kopperschläger
Frank Benedikt

3. Oktober 2009 von Frank Benedikt

Zur Webseite „SANKTIONEN WEGBLOGGEN“ geht es durch nur einen KLICK

Zum Unterzeichnen der Online-Petition geht es hier:  Registrieren, anmelden und mitzeichnen!


1 Kommentar

  1. 1. reisender

    Kommentar vom 14. Oktober 2009 um 19:16

    Freigrenzen hochbloggen!

    Mensch, 750 Euro Schonvermögen pro Lebensjahr darf man bald haben und bekommt dennoch Hartz IV.

    Es lockt Geld, es lockt eine preiswerte Krankenversicherung, wer will das schon verschenken? Ruckzuck bekommt der Staat von allen die jetzt „ich nicht“ sagen, einen kompletten Vermögenseinblick. Und das ganz freiwillig.

Einen Kommentar schreiben