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Das dritte Geschlecht

Das dritte Geschlecht ist ein gutes Beispiel – es gibt nicht immer nur Frau oder Mann. Manche Menschen sind weder Mann noch Frau und trotzdem irgendwie beides und etwas Drittes.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist auch deshalb wichtig, weil es anerkennt, dass es etwas gibt, dessen Bedeutung lange geleugnet wurde, zum Nachteil der betroffenen Menschen.

Nun macht sich mancher Gedanken über die richtige Anrede. Sehr geehrte/r Frau, Herr, Irgendwas?

Wie wäre es mit: Guten Tag … …?

Ich liebe:

Aber,

dennoch,

sowohl als auch,

anders,

gleich,

genauso

und vor allem:

WARUM!


Türkische Schulen für Berlin!

Angesichts der Tatsache, dass Herta Müller den Nobelpreis für Literatur bekommen wird, fordere ich:  Türkische Schulen für Berlin. Schließlich gab es sogar für die unterdrückte deutsche Minderheit im diktatorischen Rumänien die Möglichkeit, ihre Kinder auf eine muttersprachliche Schule zu schicken.

Herta Müller besuchte im Geburtsland Rumänien die deutsche Schule „Nikolaus Lenau“.  Sie erhielt den Nobelpreis für Literatur und wird als Rumäniendeutsche zu allererst der deutschen Literatur zugeordnet.

Was hierzulande als gutes Recht für die deutsche Minderheit in Rumänien galt, eingefordert und unterstützt wurde und wird: Erhaltung der eigenen Kultur, der Betrieb muttersprachlicher Schulen und eigener Kirchgemeinden dürfte natürlich die türkische Minderheit in Deutschland nicht fordern. Selbst wenn – wie in Schulen in der Türkei –  kein Kopftuch getragen werden dürfte.

Ich bin gespannt auf den ersten türkischstämmigen Berliner Nobelpreisträger für Literatur. Vielleicht wird er über Kopftuchmädchen, Bildungschancen und Diskriminierung schreiben – einen Roman über das ganz reale Leben.