Natürlich habe ich es nicht geschafft – um 16.00 Uhr war nicht „Klar Schiff“. Aber ich bin nicht schuld. Ich bin eigentlich selten an etwas schuld.  Beinahe ewig stand in meinem Bücherregal eine Postkarte: „Schuld abladen verboten!“ Vielleicht sollte ich die aus aktuellem Anlass mal wieder hervorholen und aufstellen.
Jetzt steht da „Zahnarztpraxis“ und eine Grafik von Martin in einem Nudelrahmen von mir. Übrigens ist Martin schuld. Mein schreibender Freund Martin Z. Schröder hatte nämlich ein Computerproblem, das ich nicht unmittelbar lösen konnte, aber die ganzen Telefongespräche haben mich rein zeitlich daran gehindert, die Überweisung an den Herrn Polizeipräsidenten zu tätigen. Wenn Martin Z. Schröder wüsste, dass er nun mitschuldig daran geworden ist, dass das Land Berlin weiterhin unter einer solch hohen Schulenlast ächzt, hätte er bestimmt nicht – oder aber eben erst sehr viel später angerufen. Der Staub wäre kein Argument gewesen – für Martin nicht, Staub hat er selber und er behauptet, er hätte davon sogar mehr als ich und mit dieser Behauptung hat er dazu beigetragen, dass ich trotz des Scheitern meines heutigen Versuches ganz optimistisch in die Zukunft blicke, man kann sich immer wieder neue Ziele setzen: „Klar Schiff bis morgen 16.00 Uhr“ zum Beispiel.
Martin Z. Schröder übrigens lässt auch manchmal Mäuse reden und darüber wird auch in diesem Blog noch zu schreiben sein – vorerst verweise ich aber auf des Künstlers tolle Webseite, auf der es allerlei Edles zu bestellen gibt, aber auch sehenswerte Schaufenster, die überhaupt nichts kosten und doch erfreuen. Von den vielen zukünftigen Bestellungen der Blogleser profitiere ich natürlich – und die Leser von Jetzt erst recht! erhalten selbstverständlich bei Martin Z. Schröder einen kleinen Rabatt, sofern sie auf die Überschrift dieses Beitrages bei der Bestellung verweisen: Maus gefressen – Minister geworden – und sich dadurch zweifelsfrei zu erkennen geben! Und nicht vergessen: AKZIDENZEN ERLEICHTERN IHRE OFFERTEN UNGEMEIN
Nun ist es aber doch spät geworden und da fehlt ja noch die heutige Tür,
deshalb hier dabei:
Tür 3: Maus gefressen – Minister geworden
(Was Martin Z. Schröder mit dem BFC Dynamo zu tun hat, wie eine Grafik im Nudelrahmen aussieht und vieles andere wird später mal gezeigt und erklärt…)
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„Schulenlast“ – gemeint ist sicherlich die Schuldenlast, aber die Schulen sind auch eine Last. Sie sind eine große, mehrfach verteilte Last: zuerst für die Schüler, die sie erleiden müssen, ferner für Martin Z. Schröder, der sie mit allen anderen verschuldeten Berlinern gemeinsam bezahlen muß, nicht zuletzt für einige Lehrer, die lieber besser unterrichten würden als sie dürfen, und ganz zuletzt für die Lehrer, die lustlos ihre (unnütz beamteten) Gesäße darin verbreitern und auf sichtbare Burn-Out-Syndrom-Symptome warten.
Ohne mein Wissen wird hier mein Geld verteilt? Wovon soll ich armes Hascherle (wie sich mein früherer Meister immer nannte) denn Rabatte geben?
Na schön, wenn mir wirklich jemand eine so schöne Überschrift bringt, wird unsere Kalkulationsabteilung ein wenig gepreßt. Ich danke für die Komplimente.
Maja hat mir übrigens unter Vernachlässigung ihres Staubes (in Wahrheit war sie mir dankbar, weil ich sie vor einer Staublunge bewahrte) einen Notdienst empfohlen, der war sehr fix und kompetent, und der Preis sehr in meinem Sinne als Kunde. Zu finden ist Herr Grabinger unter http://www.mein-pc-wieder-ok.de. Diese Web-Adresse beschreibt die Leistung, die er für mich erbrachte und ohne welche ich hier weder Miau noch Piep oder gar Papp sagen könnte. Danke, Maja!
Link stimmt nicht? Ein Punkt zuviel, korrekt hier:
http://www.mein-pc-wieder-ok.de