Staub, Staub, Staub!

Der leidige Versuch (ich leide sehr darunter!), zu allen möglichen Gelegenheiten meine halbwegs geordnete Unordnung in eine dressierte Ordnung zu verwandeln, scheitert regelmäßig. Ich schaffe es einfach nicht termingerecht. Irgendetwas bleibt immer liegen, verharrt unerledigt oder wird übersehen. Wobei letztere Versagensform die angenehmste ist, bis meine Blicke dann den Ort des Grauens erfassen. Heute zum Beispiel ist der 1. Advent, in meinem Zimmer stapeln sich unerledigte Aufgaben in Form von Zettelchen, ekligen Erinnerungsbriefen (vor allem der vom FINANZAMT), Mahnungen mit Überweisungsvordrucken (ich hatte da mal eine kostenintensive Fotosession auf der Straße) unendlich viele CDs, von denen ich nicht weiß, welche Fotos ich mal ganz schnell eben auf ihnen abgespeichert habe (sicherheitshalber) und vor allem: Staub, Staub, Staub. Der Staub liegt überall, oben, unten und dazwischen. Er hat sich festgesetzt und fliegt herum und so gern ich diesen Text jetzt sofort fortsetzen würde – das geht nicht, vielleicht schaffe ich ja heute, was ich mir vorgenommen habe: „Klar Schiff“ bis 16.00 Uhr.

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Eine Antwort zu Staub, Staub, Staub!

  1. Momke Schleppegrell sagt:

    Staubflocken sind (wie Schneekristalle) von unendlicher Schönheit.

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