Ganz viele interessante Informationen findet man über das Rotkehlchen bei Wikipedia. Ich weiß das, weil ich heute ein Rotkehlchen fotografiert habe, das sich auf einem Fußballplatz herumtrieb und ich so wenig über den hübschen Vogel wusste. Ich empfehle allen hier auch Wiki – da erfährt man zum Beispiel folgende interessante Dinge:
Die englischen Fußballvereine Bristol City und Swindon Town tragen den Spitznamen „The Robins“, der sich von der heimischen Spielerfarbe Rot ableitet.
Die Naturvölker Europas verehrten das Rotkehlchen als Träger und Überbringer der Sonne. Bei den Germanen war es der heilige Vogel des Gottes Thor. In Christuslegenden steht es Jesus im Sterben tröstend bei. Zudem wird der inoffizielle Nationalvogel Großbritanniens mit Weihnachten in Verbindung gebracht.
Am häufigsten ist der Störungsruf, der auch „Schnickern“ oder „Ticksen“ genannt wird, zu hören. Dieser klingt wie eine Reihe von kräftigen, schnell wiederholten „Zik“-Elementen. Mit dem Warnruf „Ziih“ warnt es beispielsweise vor Luftfeinden. Den trillernden Schreckruf „Zib“ lässt das Rotkehlchen hören, wenn es angegriffen wird. Mit dem Stimmfühlungsruf „Dib“ wird der Kontakt unter ausgewachsenen Vögeln gehalten. Gruppen ziehender Vögel verwenden zu diesem Zweck eher den Ruf „Trietsch“. Beim Auftauchen einer Eule lässt das Rotkehlchen den Hasslaut „Ziib“ ertönen. Bei Aggressionen gibt es ein Schnabelklappen (Instrumentallaut) von sich.
Der Gesang des Rotkehlchens ist äußerst variabel. Es wurden 275 Motive nachgewiesen, die jedoch fortlaufend geändert werden. Bereits Jungvögel können die Stimmen anderer Vögel imitieren. Als gute Spötter können in ihrem Lied unter anderem Nachahmungen von folgenden Vögeln zu hören sein: Kohlmeise, Amsel, Trauerschnäpper, Blau-, Tannen-, Hauben- und Weidenmeise, Buchfink, Zilpzalp, Fitis, Heckenbraunelle, Goldammer, Feldlerche und Mönchsgrasmücke.
Ab dem 13. Tag singt das Männchen den Jungvögeln oft aus vier bis sechs Metern Entfernung vor, um sie auf den Gesang zu prägen. Ausgeflogene Junge betteln auch andere Vogelarten, bis zur Größe einer Amsel, um Futter an. Adulte Rotkehlchen füttern jedoch auch Junge von Amseln, Singdrosseln, Zaunkönigen, Waldlaubsängern, Fitissen, Grauschnäppern, Schwanz-, Blau- und Kohlmeisen.
Folgende Namen werden in einzelnen Gebieten bis heute verwendet oder wurden früher gebraucht: Rotkehlchen (-sänger), Rothkehlein, Rotkehle, -kelle, -kelchinn, kelchyn, kalinden, Rothkehligen, Rottkählchen, Rötkelchen, Radkelchen, -kelken, Kahlrötchen, Kalredchen, Roth-, Rottbrüstlein, Rotbrüstchen, -brüst(er)le, -brüstel, -brüstli, -brust(lein), -brüstler, -brüsteli, -prüstlein, -böst, -bosk, Routbröstchen, Rodboß, -börstken, -borstje, Belbostje („Gelbbrüstchen“), Gülbük („Gelbbauch“), Bruströsteli, Rotkröpfchen, -kröpfe(r)l, -kröpfle, -kropf(f), -kröpfflin, -kropfflin, Rottkröpflein, Rothkröpf(e)l, Rothälseli, -gügger, -kätchen, -katel, -bart, Routschatzla, Rökle, Rekli, (Winter)-Rötelein, Winter-, Wald-, Krätschrötele, Waldrötlein, -rötchen, Rotbrüstiger, Rotkehliger Sänger, Baköfelchen. Fast alle ausländischen Bezeichnungen des Rotkehlchens weisen auch auf die rote Brust hin. Während das Rotkehlchen im britischen Englisch „Robin“ genannt wird, verwenden die Amerikaner diese Bezeichnung für die dort stattdessen verbreitete, rotbebrustete Wanderdrossel. Das Rotkehlchen trägt im Französischen den Namen „Rouge-gorge“, im Italienischen „Pettszzurro“, im Spanischen „Petirrojo“, im Schwedischen „Rödhake“ und im Niederländischen „Roodborst“.
