Zeitenwende

Zeitenwende

Gewöhnliche Abläufe sind längst ins Stocken geraten. Die Völker wandern nicht mehr von unten nach oben. Während den Armen das Wasser bis zum Hals steht, trocknen die Flußbetten aus. Der tote Fisch stinkt vom Kopfe her. Entspannungsübungen misslingen. Die Zukunft schimmert braun und die Angst überwuchert selbst den bodenständigen Löwenzahn. Geduld – beweinter Mangel.

Der sanfte Wind besänftigt nicht mehr.

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1 Antwort zu Zeitenwende

  1. Roland Winter sagt:

    ich möchte eine Leseempfehlung geben: Florian HAvemann – Unfertige Gedanken 17 – Berliner Zeitung, 20. – 21.08. 2022

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