Die krähenden Hähne sind Teil des Problems…

Angeregt durch einen Kommentar von Miriam zu meinem Beitrag von gestern – sie fragte „Wie kriegen wir das Problem mit den krähenden Hähnen gelöst?“ habe ich darüber nachgedacht.

Leider sind die krähenden Hähne nicht nur Verleugner der Probleme, sie sind auch ein Teil unserer Probleme. Denn Probleme, die nicht da sind, muss man ja auch nicht lösen.

Mir ist nicht wirklich etwas eingefallen, außer der verwegenen Idee, sie vom Misthaufen runterzustoßen. Sie zu „erden“ sozusagen. Das würde ihnen einen Überblick verschaffen, den man von oben herab eben nicht hat. Die geänderte Perspektive – mitten unter den Hühnern – könnte vielleicht die Hähne ermutigen, mal hinzuhören, was so manche Hühner gackern und zu verstehen, dass das Eierlegen nicht so einfach ist. Außerdem sind Füchse keine Erfindung und nicht alle so lieb wie der Fuchs des kleinen Prinzen. Manche haben auch einfach nur Hunger. Sie mögen Küken, aber auch Hühner und Hähne. Jäger sind keine Alternative. Zäune auch nicht. Können Füchse als Vegetarier leben? Wollen sie das? Muss man sie zwingen? Fragen über Fragen, die sich ein kluger Hahn stellen könnte. Vorausgesetzt, er nimmt zur Kenntnis, dass Füchse keine Erfindung der ängstlichen Hühner sind.

Kluge Hähne würden sich wundern, was so alles möglich ist. Ich habe mich auch gewundert.  Manchmal gibt es Dinge, die klingen wie ein schlechter Witz, sind aber trotzdem wahr: AFD-Politiker konvertiert zum Islam.

 


2 Kommentare

  1. 1. Miriam

    Kommentar vom 24. Januar 2018 um 12:13

    Wer weiß, was dieser Wagner vorhat. Für einen Hahn, der die Welt mal aus der Sicht der Hühner zu betrachten gedenkt, halte ich ihn nicht, sondern Skepsis für angebracht.

  2. 2. Maja Wiens

    Kommentar vom 24. Januar 2018 um 12:20

    Ich halte ihn für „wirr“. Vielleicht ist er krank. Der Link sollte nur zeigen, dass das Undenkbare/Unglaubliche manchmal eben doch wahr ist.

Einen Kommentar schreiben