Schubladendenken ist nicht so schlimm
5. November 2009 von Maja Wiens | 1 Kommentar
Es gibt wirklich Schlimmeres als Schubladendenken. Das ist mir heute aufgefallen. Es ging um Ordnung. Jedenfalls oberflächlich betrachtet ging es um Ordnung.
Wenn man Dinge einordnet, so wurde mir klar, ist es besser, man packt sie in Schubladen.
Kisten sind nicht so geeignet.
Entschließt man sich nämlich zu einem neuen Ordnungsprinzip, zieht man die Schublade auf, holt das Objekt heraus und packt es in eine andere Schublade. Dabei verändert sich das Objekt nicht.
Wenn das Objekt in der Schublade “ROTE DINGE” liegt, selbst aber blau ist, bleibt es blau und schimmert nicht einmal rot. Die einzige Schwierigkeit, die durch die falsche Einordnung entstehen könnte, ist, dass man das blaue Objekt nicht findet, weil man nur in der Schublade “BLAUE DINGE” sucht. Deshalb ist es empfehlenswert, sicherheitshalber in allen Schubladen zu suchen, wenn man Dinge nicht dort findet, wo man glaubt, dass sie sein sollten.
Schubladen kann man schnell aufmachen und wieder verschließen. Bei Kisten und Kästchen ist das viel schwieriger.
Deshalb ist Schubladendenken auch nicht so schlimm, wie immer behauptet.
Wichtig ist nur, dass man die Schubladen immer mal aufräumt und die Dinge neu sortiert
.


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