Heute bekam ich eine Mail von meinem Freund Martin, der mich auf einen Artikel hinwies. Den Artikel hatte er gleich in die Mail geklemmt, so konnte ich ihn sofort lesen.
„Reichtum wird überschätzt“
Ich gebe zu, dass mir schon der Titel nicht gefiel. Auch wenn ich das spontan nicht begründen kann – es ist eben nur ein Gefühl. Warum ich den Inhalt des Artikels aber so „unsäglich“ finde, will ich versuchen zu schreibend zu sagen.
Das habe ich meinem Freund Martin auch schon mitgeteilt – der meinte: „Ich glaube, gegen die dargestellten Daten kann man nicht viel einwenden.“ Da bin ich mal wieder dem Bildungssystem der DDR dankbar, das mir die Möglichkeit gab, parallel zum Abi einen Beuf zu lernen. Ich lernte STATISTIKER. Und dieser Beruf gefiel mir so gut, dass ich mich später an der Hochschule mit dem Studienfach „Mathematische Methoden in der Wirtschaft“ abgab. Nun besitze ich auch einen Internetzugang, Erfahrungen in der Recherche und einige Bücher stehen auch in meinem Regal. Ich nenne einen „gesunden Menschenverstand“ mein eigen – was für eine verrückte Wendung – und bin weder seh- noch hörgeschädigt und also in der Lage, die Welt auf vielfache Weise wahrzunehmen. Und alles in mir sagt: Es ist ganz großer Unsinn, was Herr Professor Schroeder da labert!“. Und nun werde ich mal, damit mein Unbehagen aus dem Bauch nicht allein dasteht, versuchen, diesem Bauch auch Hand und Fuß zu geben. Den Kopf muss dann der geneigte Leser dazunehmen. Vorerst einmal der Link zum Artikel, damit ihr wisst, worüber ich schreibe, bevor ich das Ganze zerhacke! Â
Hier ist er: der brandeins-Artikel – 2/2007 – KLICK