Corona-Diktatur

Corona diktiert unser Leben.

Die einfachste aller Möglichkeiten, undenkbar?

Ich höre die Stimmen.

„Draußen mit Abstand und Maske ist es doch sicher.“

„Das ist nicht verboten.“

Was nicht verboten ist, kann trotzdem dumm sein.

Binse aus dem Fenster geworfen, fällt weich.

Ich fühle mit Kassandra. Mir träumt die düstere Zukunft.

Machtlos zusehend, warte ich ab.

Mein Auto ist bedeckt mit den welken, gekrümmten Blättern.

Sie breiten sich aus und decken zu.

Ich übe mich in Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Der Schwelbrand des Sommers blieb unbeachtet. Weltenrückt beteten wir die Sonne an.

Zu spät, zu spät, es ist längst zu spät.

Nerze werden massenhaft erstickt mit Kohlenmonoxid.

Unsretwegen.

Das Virus kennt den Weg. Er führt von Mensch zu Mensch.

Der gerissene Tod bittet nicht um Erlaubnis.

 


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