Zeitweise Revolution im Wedding

Wann wird man schon mal zu einer Revolution eingeladen? Das kommt wahrlich selten genug vor. Eingeladen hatten die Naturfreunde in das Euler-Eck im Wedding, und dort sollte die Revolution stattfinden.

Angesichts der real existierenden Verhältnisse und des Wochenendes hatten wir uns entschlossen, die Revolution in Form von Liedern und Texten anzuhören, sozusagen als kulturelles Vorspiel für unsere notwendigen Aktivitäten in der Zukunft.

Es regnete in Strömen, das Auto wollte nicht anspringen, ach, da hatten wir Starthilfe gegeben, aber letztlich, endlich, letzten  Endes fuhr es doch. Die revolutionäre Versammlung fand in einer typischen Berliner Eckkneipe statt. Natürlich im Hinterzimmer. Wir haben unseren Ausflug nicht bereut.

Die Revolution war keine friedliche. Wahrscheinlich gibt es friedliche Revolutionen nicht. Jene im Mittelpunkt des Abends stehende Revolution hatte sich im März ereignet – damals 1848.

Stefan Körbel & Michael Letz

 berichteten mit lauten und leisen Tönen vom Geschehen auf Plätzen und Barrikaden, von damals, als Adolf Glaßbrenner meinte: „Es ist die allerhöchste Eisenbahn, die Zeit ist schon vor drei Stunden anjekommen!“

Nun kann ich hier schlecht einen Mitschnitt des Programms anbieten, also gibt es morgen nur einige Bilder und heute den Programmhinweis:

Die Revolution findet in Pankow am Sonntag statt.

Und zwar im Café Canapee um 19.00 Uhr – Wolfshagener Straße

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