Katzenblick aus Katzenaugen
29. April 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Vierte Halbzeit – Stichpunkte – Notizen aus dem Off
27. April 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Manchmal geht man immer wieder an einem Haus vorbei, ohne es zu bemerken. Dabei ist es doch auffallend schön.
Zum Vergrößern bitte klicken.
25. April 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Ein richtig hübsches Video.
Ich werde da heute fotografieren und freue mich drauf: KLICK
24. April 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Eine Schule feiert. Es gibt sie seit 100 Jahren, das ist natürlich ein Grund. Schüler, Lehrer, Förderverein und Eltern haben sich viel Mühe gegeben.
Es gab Vieles zu sehen, eine Modenschau, ein Theaterstück, Spiele wie vor hundert Jahren – die Klassenräume von damals, heute und morgen – wie die Kinder sie sich vorstellen. Die Eltern hatten jede Menge Kuchen gebacken, der Förderverein schenkte Erbsensuppe aus und eine Bratwurst kostete nur 50 Cent.
Die Schulräume waren geöffnet, die Klassenzimmer aufgeräumt und wir bewunderten Bastelarbeiten jeder Art. An den Wänden, in den Fluren gab es auch manche Information über das Schulleben damals. Einen Schulspeiseplan aus der Nachkriegszeit zum Beispiel. Zeugnisse und Bilder.
Vor allem aber tobten heute fröhliche Kinder durch das Haus und auf dem Hof.
Nur das Mädchen mit den dünnen Zöpfen fehlte. Die, die damals plötzlich nicht mehr zur Schule kam. 1934. Das kleine jüdische Mädchen mit den dünnen Zöpfen kam im Rückblick auf 100 Jahre Schulgeschichte nicht vor. Ich habe sie vermisst.
21. April 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Boxagener Platz. Mitten in Berlin. 1968 -DDR. Der Film von Torsten Schulz (Autor) und Matti Geschonneck (Regie) hätte mich berühren können. Die Geschichte spielt in meinem Berlin, in einer für mich wichtigen Zeit – und kommt bei mir trotzdem nicht an.
Schade eigentlich. Man mag sie alle, die Figuren des Films. Sie sind sympathisch. Aber man liebt oder hasst sie nicht. Es fehlt immer die letzte Nähe oder die ganz große Wut. Das Kinopublikum blieb ruhig. Es wurde nicht laut gelacht.
Einem Ossi wie mir kommt in “Boxagener Platz” Vieles bekannt vor, die Tapeten und der Briefkasten zum Beispiel – aber das Schild, das den Öffentlichen Fernsprecher ankündigt (als ein Beispiel), scheint mir nicht zeitauthentisch. Doch da kann ich mich täuschen. Jedenfalls war für mich die Zeit damals anders. Viel aufregender!
Wer etwas über die DDR um 1968 erfahren will, ist mit Büchern besser bedient. “Nachdenken über Christa T.” von Christa Wolf erschien 1969 und Plenzdorfs “Die neuen Leiden des jungen W.” – auch “Buridans Esel” von Günter deBruyn.
Mein Zeitgefühl treffen auch die alten DEFA-Filme eher – “Paul und Paula” und “Der Dritte” als Beispiele.
C., der Wessi, ist übrigens im Kino “kurz weggenickt” – auch ein Indiz dafür, dass der Film nicht fesselt.
Meine Meinung also: Wer den Trailer gesehen hat, kann sich eigentlich den Weg ins Kino sparen.
Hier der Link zum Trailer des Films – KLICK.
PS.: Der BFC Dynamo kommt auch vor im Film. Mit Kreide an eine Wand geschrieben: BFC. In der gleichen Schrift steht da auch Union. Und beides ist durchgestrichen.
20. April 2010 von Maja Wiens | 2 Kommentare
Lieber Paul,
ich wollte die Geschichte ja schon am Sonnabend aufschreiben, jedenfalls hatte ich dir am Telefon das Aufschreiben angekündigt. Ja, sie ist endlich wieder da. Und wirklich, sie kam mit einem Entschuldigungsbrief und Kaffee. Es ist nicht dieselbe Petra, aber die gleiche.
Dass es so lange gedauert hat, bis ich meinen Kaffee wieder mit der Petra zubereiten konnte, lag an einer neuen Software, die bei petra-electric gerade eingführt wird. Nun ist natürlich nicht zu vermuten, dass die Software Kaffeepadmaschinen reparieren kann, aber sie hält wahrscheinlich die Mitarbeiter vom Reparieren fern. Deshalb haben die dann nach vier Wochen beschlossen, meine Maschine nicht zu reparieren, sondern mir eine neue zu schicken. Nun können sich die Mitarbeiter des Kundendienstes wieder mit der Software beschäftigen. Und ich bin trotzdem zufrieden.
Was ich früher schon zu Petra und Kaffepadmaschinen zu sagen hatte, findet der Leser durch Benutzen der Suchmaske – oder er folgt einem Link – LINK 1 -Link 2 und/oder Link 3.
17. April 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Immer noch auf der Suche bin ich nach einigen Fotos, die in den Blog gehören. Viele habe ich schon wiedergefunden und neu eingefügt. Aber vor allem suche ich meine Schlüssel…
16. April 2010 von Maja Wiens | kein Kommentar
Die Rede ist von Oliver Bartoneck. Er ist 22 Jahre alt. Und kommt aus dem Oderbruch. Dort leben auch seine Eltern.
Oliver Bartoneck leidet nicht an einer unheilbaren Krankheit. Er ist kerngesund und treibt Sport.
Oliver Bartoneck hat Stukateur gelernt. Aber dann keine Arbeit gefunden. Da hat er sich für vier Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet.
Jetzt ist er in Masr-i-Sharif. Und sein Testament hat er schon gemacht.
Oliver Bartoneck, Soldat
“Für mich ist das nur eine Absicherung. Ich denk jetzt nicht darüber nach, dass es natürlich für mich das Ende bedeutet, sondern es ist einfach nur eine Tatsache, dass ich in Ruhe nach Afghanistan gehen kann und weiß, dass alles geklärt ist.”Wird er in Afghanistan vielleicht selbst Menschen töten? Darüber denkt er im Augenblick lieber gar nicht erst nach.
Oliver Bartoneck, Soldat
“Man kann sich versuchen, damit auseinanderzusetzen. Aber woher will man die Realität nehmen? Die ist ja nur in den Gedanken, wo man sich das dann vorstellt, nicht dem gleichzusetzen, wie es dann wirklich passiert.”( Beitrag in KLARTEXT von Max Thomas Mehr)
http://www.rbb-online.de/klartext/archiv/klartext_vom_14_04/unser_mann_am_hindukusch.html
So lange Menschen nicht darüber nachdenken, ob sie vielleicht Menschen töten werden und dann in einen Krieg ziehen, begehen sie ein Verbrechen. Und die, die sie in den Krieg schicken auch.