Archiv für Februar 2019

Die Erde ist ganz schön am Arsch…

Die Erde ist ganz schön am Arsch, sagt mir jemand heute. Und fügte hinzu: Gut, dass es uns gibt. Wir werden sie retten.

In diesem Sinne: Packen wir’s an.


Valentinstag

Obwohl wir den ganzen Tag auf Valentin gewartet haben, ist er nicht gekommen.

Aber am Abend habe ich ihn gefunden. Auf Youtube.


Giraffen…

Giraffen summen, um miteinander zu kommunizieren.

Wie schön die Welt ist!

Wir müssen auf sie aufpassen, denn sie gehören zu uns.

https://twitter.com/africlandpost?lang=de


Erster Sieger, zweiter Sieger…

Auf der Suche nach einem Beweis (für die Rentenversicherung), dass ich Mitglied einer Vereinigung der Schreibenden Zunft gewesen sei, stieß ich auf allerlei bemerkenswerte Altlasten.

Erster Sieger… (1951)


Momentaufnahme Montag

Momentaufnahme Montag

Montags monoton?

Mondlicht, Morgenrot, Morgentau, Morgendliche Morgenluft!

Muntermacher: Musik!

Mehr Müßiggang mittendrin.

Marzipan, Mohnkuchen, Mietzekatze.

Moralapostel meiden!

Mucksmäuschenstill mitreißend

munkeln.

Mittlerweile Montag-Mittag.

Morgenmuffel mampft.

Mahlzeit!

Mannigfaltige Machthaber machen Murks.

Meine Machbarkeitsstudie merkt:

Man muss mopsfidel mehr Marxismus machen.

Muten Mabend!

(Mehr mesen? – Macht mal: Miriam-Klick)


Zukunftsangst

Gestern in kleiner Runde. Eine 91-jährige Antifaschistin sagt, dass sie wegen zunehmender Gebrechen nicht 100 Jahre alt werden möchte.

Der junge Mann neben mir flüstert mir zu: Man möchte ihr wünschen, dass sie nicht 100 wird und den Faschismus ein zweites Mal erleben muss.


Rückwärts gehen…

@P. – es gibt niemals keinen Weg, den Du zweimal gehen kannst. Der Weg zurück ist immer ein anderer, als der Weg, den Du zuvor gegangen bist. Und wenn Du ankommst, kommst Du an einem Ort an, den Du nicht kennst.
Rückwärts gehen ist schwieriger. Aber: Der Baum, den wir damals pflanzten, trägt Früchte.
Und die Donnerstage sind grün und die Montage rot und das Licht singt leise Lieder am Abend.


Rasen

So schön!
So schön grün!
Und dann liegt er uns auch noch immer zärtlich zu Füßen.

Rasen

Rasen


Ermutigung…

Eine sehr alte Freundin schrieb mir in ihrer letzten Mail an mich: Mach’s gut, Majakind, schlaf‘ Dich richtig aus bei dem grauen Regenwetter und träum‘ vom Frühling!
Was für eine Ermutigung zum Abschied!


Das Jahr des Schweins hat begonnen! Eine schweinische Geschichte – für Kinder: Ein wildes Schwein mit Namen Wilfried

Das Jahr des Schweins hat begonnen. Heute. So sagt es der chinesische Kalender. Schwein haben, das bedeutet ja Glück haben. Ich hatte Glück: die ausgebaute Festplatte meines defekten Computers gab endlich einen überfälligen Beitrag frei, den ich schon im November des letzten Jahres geschrieben hatte und der euch anregen sollte, ein Buch zu verschenken – vielleicht zu Weihnachten. Aber Geschenke kann man doch immer machen – besonders Kindern. Und passend zum Jahr des Schweins gibt es eine schweinische Geschichte.

Wilfried ist kein Wildschwein, nein, er ist rosa und ein echtes Hausschwein, das mit seinen Zwillings-Geschwistern in einem Stall lebt. Wilfried ist eines von den zehn Ferkeln, die seine Mutter kürzlich zur Welt gebracht hat. Er ist ein wenig frech, sehr neugierig auf die Welt und ziemlich wild.

Die Geschichte, die Reinhard Stöckel über Wilfried erzählt und für die Mattes Knabe gemalt hat, beginnt damit, dass Wilfried das glücklichste Schwein der Welt ist.  Alles ist gut. Die süße Milch der Mutter schmeckt. Ihren Rücken kann Wilfried als Rutschbahn benutzen und abends ertönt leise Musik, bei der jedes Schwein wunderbar träumen kann.

Allerdings gibt es im Schweinestall ein Oberschwein: Olbert. Und mit Olbert ist nicht zu spaßen, der knipst gern mal mit seinen Hauern den kleinen Ferkeln ein Loch ins Ohr oder pustet sie an die Wand. Olbert ist mit dem Bauern befreundet und darf deshalb sogar draußen herumlaufen, die anderen Schweine, besonders die Sauen, bewundern ihn sehr.

Olbert sagt: Die Zukunft, die Wilfried erwartet, wenn er schön brav ist, und ganz fleißig frisst und frisst und frisst, ist rosig wie sein Hintern. Eine Wiese mit Blumen und Bienen und, was das Beste an der Wiese ist, es  gibt eine riesige, frische Pfütze neben ihr. Genau richtig, um sich darin zu suhlen. 

Leider ist die Zukunft, die den kleinen Wilfried tatsächlich erwartet – äh, es muss heißen: erwarten würde – eine ganz andere. Aber Wilfried ist neugierig und Neugierde führt zu neuen Erkenntnissen und eine neue Erkenntnis kann manchmal sogar Leben retten. Auch das von Schweinen.

In diesem spannenden Buch kommen natürlich auch die wilden Schweine – zum Beispiel Rudolfo –  vor und auch ein Hund der Fiedje heißt und der kein Feigling ist und …

Nun ist aber Schluss – den Rest müsst ihr allein herausfinden.

Wer die Geschichte liest, erfährt viel über die Welt der Schweine und darüber, wie die Welt der Menschen vielleicht sein könnte, wenn in jedem von uns ein kleiner Wilfried stecken würde.

Es ist ein Buch für die kleinen Leser zwischen 8 und 12 Jahren und ihre Eltern und Geschwister und für die Omas und Opas, die ihren Enkeln gern vorlesen.

Mir hat zuerst mein Kollege Reinhard Stöckel daraus vorgelesen und dann hatte ich ganz große Lust, es selbst zu lesen. Die Illustrationen von Mattes Knabe sind so lebendig und lustig, dass alles Aufgeschriebene ganz nah und wirklich wird.

Oh – ich hoffe, das ist jetzt nicht zu unhöflich – aber ein wenig sieht man doch, wie der kleine Wilfried aus dem Autor hervorguckt:

Wilfried

Wilfried – und Autor Reinhard Stöckel

 

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