Gemächlich

Gemächlich läuft die Hoffnung

den Bach hinauf und bis fast in den See,

ungünstig nur die Winde,

versprühen das Nass auf trockenen Sand.

Es versickert lautlos.

Feuchter Sand ein letztes Zeichen.

Wir haben keine Zeit,

jetzt ist jetzt und die Zukunft ungewiss,

sicherheitshalber binde ich die Schnürsenkel zur Schleife.

Nur nicht stolpern,

wer fällt, hat verloren.

Gemächlich laufe ich

der Hoffnung hinterher.

 


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