Ich wünsche mir meine DDR zurück

Ich wünsche mir meine DDR zurück.

Natürlich darf man das nicht sagen. Jedenfalls nicht laut.

Ich sage es trotzdem. Ich darf das. Ich bekleide kein Amt. Ich muss nicht zurücktreten. Ich kann es mir leisten. Ich bin eine sogenannte Freie. Kein Projekt wird an meinem Wunsch zerbrechen, kein Arbeitsplatz verloren gehen, weil ich es ausspreche:

Ich wünsche mir meine DDR zurück.

Ich darf zugeben, dass mir die Hoffnung auf Veränderung der DDR tausendmal lieber war, als der triste Kapitalismus mit seiner Privatversicherung durch das Kapital.

Ich wünsche mir meine DDR zurück.

Meine DDR war nicht die DDR. Meine DDR war die Hoffnung, aus der DDR ein lebens- und liebenswerteres Land zu machen.

Ich darf sogar bei der Stasi gewesen sein. Das macht ganz frei. Ich darf  für den Sozialismus sein, ohne dass sich jemand darüber wundert. Wenn ich das sage, dass ich Sozialistin, gar Kommunistin bin, kommt gleich die Frage, die eine ablehnende Antwort erheischt: Du willst wohl die DDR wieder haben?

Ja. Ich wünsche mir meine DDR zurück.


50 Kommentare

  1. 1. Miri

    Kommentar vom 4. Dezember 2009 um 15:29

    Liebe Maja,

    „deine“ DDR kannst du dir nicht zurückwünschen, sondern nur wünschen.

    Miri

  2. 2. Maja Wiens

    Kommentar vom 4. Dezember 2009 um 20:44

    Liebe Miri,
    du irrst. „Meine“ DDR ist schon die alte, unzulängliche und wir mittendrin, aber imemrhin mit der Hoffnung auf Veränderung.
    Wann machen wir Adventsbasteln? Ich hätte Lust.
    Grüße Maja

    Zeit ist leider wie imemr ein Problem

  3. 3. Miri

    Kommentar vom 4. Dezember 2009 um 21:36

    Adventsbasteln? Sind wir dazu nicht schon ein wenig zu alt? Ich weiß schon, was du nun antworten wirst: Dazu ist man nie zu alt. Aber ich mag nicht Adventsbasteln.
    Im Soldiner Kiez gibt es, wie in jedem Jahr im Dezember in der Vorweihnachtszeit den lebendigen Adventskalender. http://www.in-24-tagen-um-die-welt.de/aktuell2009/index.php
    Wollen wir uns da etwas aussuchen, wo wir gemeinsam hingehen? Zum Poesie Lesen und Tee Trinken am 13.12. würde ich z.B. gerne gehen.

    Zu „deiner“ DDR: Ich glaube, wenn wir die heute noch hätten, hätten wir keine Hoffnung mehr. Allerdings haben in der Bundesrepublik zunehmend viele Menschen auch keine mehr.

  4. 4. Maja Wiens

    Kommentar vom 5. Dezember 2009 um 22:14

    Liebe Miri,
    ich bastle doch lieber, sorry…

  5. 5. Miri

    Kommentar vom 6. Dezember 2009 um 11:17

    Dann bringe ich dir bei Gelegenheit leere Streichholzschachteln und Gelschreiber vorbei. Oder doch lieber Colorinchen, ein Stück DDR?

  6. 6. Klaus Betzien

    Kommentar vom 7. Januar 2010 um 17:45

    Früher habe ich auch überall nur gebastelt: An der Laube im Garten, an meinem PKW: Geld hatte ich ja, nur die Waren fehlten hinten und vorn…
    Heute: die Schaufenster sind voll. Die Baumärkte laufen über. Nur fehlt mir eine Kleinigkeit: Das nötige Kleingeld. Bin Rentner Ost. Was sollte ich mir nur zurückwünschen…?
    Der Pessimist sagt: Schlimmer, als es hier ist, kann es nicht mehr werden… Der Optimist: Doch, doch…

  7. 7. Klaus Betzien

    Kommentar vom 19. März 2010 um 17:43

    Macke, wa?

  8. 8. Klaus Betzien

    Kommentar vom 19. März 2010 um 17:43

    Kann keen Englisch!

  9. 9. Klaus Betzien

    Kommentar vom 19. März 2010 um 17:44

    Latein ooch nich…

  10. 10. sonderzug

    Kommentar vom 1. August 2010 um 20:30

    ich auch!

  11. 11. Ilja Muromez

    Kommentar vom 4. Dezember 2010 um 21:40

    Ich wünsche mir auch meine Heimat zurück…
    Mein großes und starkes Land – DIE SOWJETUNION!!!

  12. 12. Niklaus Meienberg

    Kommentar vom 17. Dezember 2010 um 22:38

    @ Ilja Muromez

    Die Sowjetunion wünschst du dir zurück? Etwa die damals vorherrschende Meinungs-und Pressefreiheit? Den brilliant funktionierenden Rechtsstaat? Die unabhängigen Medien? Das Recht öffentlich seine Meinung kundtun zu können? Ich glaube ein seine Innereien auskotzendes Wildschwein würde mehr Weltsicht zeigen als du! Grow up!

  13. 13. Niklaus Meienberg

    Kommentar vom 17. Dezember 2010 um 22:42

    Ach scheisse! Am besten wünschen wir uns doch die DDR und die Sowjetunion zusammen zurück! Am besten mit einer noch höheren Mauer!! Und mit noch mehr Soldaten die „Republiksflucht“ begehen schiessen!

  14. 14. Niklaus Meienberg

    Kommentar vom 17. Dezember 2010 um 22:48

    Gemeint ist natürlich : Und mit noch mehr Soldaten, die auf “Republiksflucht” begehende Zivilisten schiessen! Aber grammatikalische Ansprüche kann man ja in Angesicht besagter Regierungen onehin nicht stellen.

  15. 15. Ulrich

    Kommentar vom 26. Januar 2013 um 20:22

    Meine DDR waer die von Stefan Heym gewesen. Leider war Stefan Heyms damit nicht erfolgreich…

  16. 16. Ingo

    Kommentar vom 14. August 2013 um 16:32

    Hier eine Seite zum Thema… http://wirwollendieddr2-0.123webseite.de/

  17. 17. Peter

    Kommentar vom 25. November 2013 um 21:50

    Die Erinnerung kann uns keiner nehmen. Die DDR, der bessere und gerechtere deutsche Staat!

  18. 18. Wolfgang

    Kommentar vom 5. Januar 2014 um 20:58

    Ja genau, auch ich wünsche mir meine DDR zurück.
    Diese scheiß BRD halte ich zum kotzen. Ich hasse dieses System wie die Pest.

  19. 19. Jens.K

    Kommentar vom 25. Januar 2014 um 18:22

    Ich bin kein ehemaliger DDR Bürger. Aber wenn es die DDR heute noch gebe dann würde ich mein letztes Hemd dafür geben um in der DDR wohnen zu dürfen und würde noch heute meine Sachen packen und in Richtunf Grenze zu fahren. Ein Grund: Es gibt nichts schlimmeres als den Kapitalismus. Jetzt werden sich wohl einige DDR Bürger von damals sehr wundern das ein „Wessi“ in die DDR will.

  20. 20. steinert

    Kommentar vom 29. April 2014 um 21:47

    Ihr seid doch alle selber schuld warum es die Mauer nicht mehr gibt.Habt doch alle gebrüllt danach den kapitalismus zu bekommen.Ich war nicht auf der Strasse,weil ich wusste was kommtICH BIN UND BLEIBE EIN STOLZER DDR BÜRGER.

  21. 21. Ramona

    Kommentar vom 23. Mai 2014 um 02:16

    Aber hallo,
    von den 16,5 Millionen Einwohnern in der DDR waren nur ein paar Tausend auf der Straße, also lange nicht alle. Und wenn die Stasi das ganze Szenario nicht zugelassen hätte, wäre es auch gar nicht so weit gekommen. Angeblich soll ja jeder 2. Bürger bei der Stasi gewesen sein. Folglich hat die fleißig mit demonstriert, wenn nicht sogar alles angezettelt.
    Und nein. Wir wurden nicht von der BRD „befreit“. Wir wurden von unserer eigenen Regierung verraten und verkauft an die BRD! (War Strauss nicht verdächtig oft in der DDR gewesen kurz vorher? Und Kohl mit Gorbatschov? Ach, und wo is die Million DM noch mal abgeblieben? Und huch, zufällig macht das gesamte Politbüro geschlossen Urlaub auf der Krim? Hallo?) Diese hat in den neuen Bundesländern nämlich einen wunderbaren neuen großen Absatzmarkt für ihre Konsumgüter gesehen. Und das hat in den ersten Jahren auch wunderbar funktioniert. Die Auto-Industrie kam gar nicht hinterher mit ihrer Produktion – im Übrigen zum 1. Mal in der Geschichte. Nur leider hat die BRD-Regierung – wie immer übrigens – nicht über den Tellerrand hinausgedacht. Oder war man der Meinung, dass sich die DDR-Bürger, nachdem sie die Wirtschaft mit ihren Einkäufen angekurbellt hatten, in Luft auflösen würden? Nee, Scheiße, die sind immer noch da. Und Arbeit wolln die auch und Rente und Sozialhilfe. Ach ja, die müssen ja auch was essen. Na mal sehn, wie lange wir die mit geringeren Löhnen und Renten abspeisen können …
    Ach, was hör ich da einen Wessi rufen: „Eure Wirtschaft war kaputt, Ihr ward am Ende!“ Na komisch nur, dass wir nix von gemerkt haben. Und mal ganz ehrlich, die BRD lebt doch nur von Schulden über Schulden. Und das is wieder son Ding mit dem Tellerrand.
    Um die vielen Einwanderer und Vertriebenen wird hier so ein Aufhebens gemacht. Mir hat man mein Vaterland unter den Füßen weggezogen! Ich habe auch keine Heimat mehr. Und ich kann auch nicht mehr zurück. Ich muss nun mein Dasein zwischen Lug und Trug und Technikwahn, zwischen Ungerechtigkeit, Behördenstress und Existenzängsten fri(u)sten.
    Nein meine DDR kommt nicht zurück. Aber sie war das beste, was ich je hatte. Da war ich frei und glücklich.

  22. 22. Mike

    Kommentar vom 8. August 2014 um 02:04

    Jaaaaa. Die DDR war besser als der Kapitalismus. Sie war menschkicher als der Kapitalismus. Sie war gerechter als der Kapitalismus und sie war ehrlicher als der Kapitalismus.

    Danke dass ich dich kennen lernen durfte meine DDR! Heute herrscht ein verlogenes und egoistiches Kleinspiessbürgersystem, einfach nur zum Kotzen ist das Leben heute. Scheindemokratie Lug und Betrug überall, ekelhaft.

    Es lebe die Deutsche Demokratische Republik, es lebe unser Staatsratsvorsitzender Erich Honnecker!

    Freundschaft!

    PS: Überschlaue Wessis, bitte einfach mal den Mund halten den ihr wisst nicht wovon wir hier reden, danke!

  23. 23. Satorare

    Kommentar vom 14. September 2014 um 00:22

    Ich auch! Ich hab die Schnauze voll vom Kapitalismus! 🙁

  24. 24. Queerqueen

    Kommentar vom 2. Oktober 2014 um 01:13

    Die Ursache allen Übels ist letztlich nicht „der böse Kapitalismus“, sondern (durch alle Jahrtausende hindurch) der gierige, egoistische, dumme, brutale Mensch. So wünsche ich mir also nicht „meine DDR“ zurück, sondern ich wünsche mir eine andere Menschheit. Oder einen anderen Planeten.

  25. 25. holger

    Kommentar vom 23. Oktober 2014 um 20:02

    Also ich bin gelernter ddr Bürger 55 jahre alt heisst 30 Jahre in ddr gelebt ganz normaler Bürger und wenn ich alles so vergleiche ddr und brd kann ich nur sagen in der DDR War alles!!! besser!!!!

  26. 26. holger weiser

    Kommentar vom 20. November 2014 um 20:48

    Bevölkerung wie jetzt geht’s nimmer

  27. 27. Rüdi

    Kommentar vom 5. November 2015 um 16:56

    Ich bin kein DDR Bürger .

    Wer ist denn in der BRD an der Spitze und wo kommen die nochmal her ???

    Achja aus der DDR .

    Wer ist denn auf die Strasse gegangen , Wir in der BRD oder ihr in der DDR ????????

    Achja ihr in der DDR .

    Von mir aus kann die Mauer wieder aufgebaut werden , denn dann würde es uns hier in der BRD besser gehen .

  28. 28. ruedi

    Kommentar vom 5. November 2015 um 19:43

    wer ist denn auf die strasse gegangen die leute in der BRD oder die in der DDR und wer war froh das die grenzen geöffnet wurden .

  29. 29. Gitta

    Kommentar vom 18. Februar 2016 um 14:07

    Nach allem, was ich jetzt weiss, wünsche ich mir auch die DDR zurück. Nur ohne Stasi. Banken bescheissen den Staat und kassieren ihn steuermäßig doppelt ab. Rüstungsindustrie verdient Schweinegeld für Lieferungen in Krisengebiete und auf Kosten aller nehmen wir die Flüchtlinge aus diesen Gebieten auf. Wohnraum wird für Otto Normalo unbezahlbar. Gesetzliche Krankenversicherung verweigert notwendige Leistungen. Arme werden ärmer und Reiche immer reicher. Diese unendliche Bereicherungssucht kennt keine Ethik. Demokratie nahe null, es herrscht die Merkel-Diktatur. Öffentliche Medien sind tendenziös und verkaufen uns für dumm. Politische Entscheidungen alle für Reiche und für Großindustrie. Meine Stromrechnung steigt und steigt bei gleichbleibendem Verbrauch.Russland trotz zahlreicher Friedensangebote medienwirksam in die Ecke gestellt. Alles Lügen; ich hasse es und kann nix dagegen tun…

  30. 30. Geronimo

    Kommentar vom 8. Mai 2016 um 22:40

    Hallo, liebe Gemeinde!
    Ich selbst bin noch Schüler, kenne die DDR also nur aus Erzählungen.
    Ich beschäftige mich sehr häufig und intensiv mit ihr, weil ich der Meinung bin, dass sie das Beste war, was es auf deutschem Grund und Boden je gegeben hat. Manchmal denke ich, dass ich wirklich was verpasst habe; ich hätte gern meinen persönlichen Weg durch die DDR durchlaufen – von der Schulbildung an der POS bis zur Berufstätigkeit.
    Die DDR hat ihre Lektion aus der Geschichte gelernt, bekämpfte aktiv und rigoros den Faschismus im eigenen Lande. Die allzu oft als „menschenunwürdig“ umworbene Berliner Mauer ist aus meiner Sicht eine geschichtliche Notwendigkeit gewesen, die Kriegsfrage stellte sich 1961 nämlich ganz klar. Es darf in Erinnerung gerufen werden: Entgegen aller internationaler Abmachungen duldete man eine Bundeswehr im freien West-Berlin. Zudem gehörte allweil ein ordentliches Maß an Provokation und Verhöhnung, mit der in Bonn Politik gemacht wurde und heute aus Berlin fortgeführt wird, zum Tagesprogramm. Jeder Einzelne, der an der Mauer zu Tode kam, ist natürlich dennoch bedauerlich. Die Notwendigkeit, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, war niemals gegeben!

    Natürlich dürfen wir daher die schlechten Facetten der DDR nicht vernachlässigen, das sind im Wesentlichen die Reiseunfreiheit, die Überwachung durch den Staat sowie die vollkommen mangelhafte Wirtschaft gewesen.

    Das Problem der Reisefreiheit hätte durch Egon Krenz durchaus auf ein erträgliches Maß gelockert werden können, wenn ihn die Zeit nicht eingeholt hätte. Schade!

    Die totale Überwachung durch die Staatssicherheit ist schlichtweg nicht nötig gewesen. Nur ein winziger Bruchteil der Informationen, die durch die inoffiziellen Mitarbeiter in privaten Kreisen beschafft wurden, waren wirklich nützlich, ihren Dienst zu erbringen: Straftaten im Sinne des Gesetzes zu verhindern. Man kann also sagen, dass sich das MfS unter der konsequenten Anwerbung inoffizieller Mitarbeiter selbst zerstört hat. Dazu hätte es nie kommen müssen. Zudem verpackte man alle „unschönen“ Dinge im MfS, es ist mir Rätsel, warum ausgerechnet dieses Ministerium für die Bearbeitung von Ausreiseanträgen zuständig war. Hierfür hätten Behörden eingerichtet werden müssen.
    Aber: Man hat laut Erzählungen abends sicher in der Öffentlichkeit sein können, die Volkspolizei war zu Genüge besetzt, Aufklärungsquoten von Kleinkriminalität hoch und Neonazismus ist resolut bekämpft worden – dank der Entlarvung der Strukturen im Untergrund.

    Die Wirtschaft war von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Das muss man ohne Abstriche so feststellen, immerhin das hätte sich schon Anfang der 70er-Jahre ändern müssen, um noch etwas zu retten. Schade!

    Ja, auch die Jugendwerkhöfe und den Wehrunterricht finde ich äußerst bedenklich! Nicht die JWH an sich, aber die gängigen Schikanen und sog. „Erziehungsmaßnahmen“ sind einfach widerlich und unmenschlich gewesen.

    Allzu oft vergisst man, was an der DDR gut war – aber genau hierüber sollte man sich im Klaren sein und den nachkommenden Generationen weitergeben!
    Genannt seien bloß die Wohnungsbauprojekte, die gute Volksbildung, das Recht auf Arbeit, ein gut ausgebautes Schienenwesen, und, und, und…
    Große Jugendorganisationen wie die FDJ vermisst man heute, stattdessen hängen die jungen Menschen allesamt mit ihrem nichtsnutzigen Gesöcks herum.

    Auch am viel kritisierten Staatsbürgerkundeunterricht hat sich nichts, aber auch gar nichts getan. Er nennt sich heute „Politische Weltkunde“ und preist den Kapitalismus an. Dann lieber in die andere Richtung!

    Meinungsfreiheit und echte Demokratie sind in diesem Land ein Witz, bei dem einem das Lachen vergeht. Sagen kann ich meine Meinung, das ist klar, aber wer würde mir meine hier verlegen? Keiner.
    In meinen Augen ist die Steuerung heute noch viel übler, die Jugendlichen werden in der Schule zu absolut meinungsfreien Mitläufern erzogen; wer dennoch eine hat, die vom Einerlei der Medien abweicht, der hat sich wirklich Gedanken gemacht. Wann durchschauen wir, wie uns die Medien mit absurden Märchen indoktrinieren, uns instrumentalisieren für ihre Hetzjagden gegen Russland?
    Die allgemeine Unwissenheit bei den Jugendlichen ist einfach fürchterlich, kaum einer weiß heute die Folgen davon abzuschätzen, dass das System Altersvorsorge und Rente gerade gewaltig bröckelt. Meine Rente wäre mir in der DDR sicher gewesen, komme was wolle. Heute verdiene ich wohl eher die Vorsorge derer, die sich ihren Lebensabend hart erarbeitet haben, profitiere am Ende selbst jedoch nicht mehr.
    Wo bleibt hier der Widerstand der Jugend, wo ist das revolutionöse Denken hin, das sich dem systematischen Beschiss entgegenstellt?
    Und: In welcher Hinsicht war denn die „Wende“ eine „Wende“? Sind nicht viel eher 1990 einige wenige aus der DDR geströmt, sahen die bunten Sachen in den Schaufenstern und merkten zwei, drei Jahre später, was das wirklich taugt? Gab es aber nicht gleichzeitig die vielen, die 1989 schon wussten, was das ganze Zeug taugt?
    Die ganze „Wende“ ist eine einzige Lüge, geblieben sind ein wirtschaftlich starker Westen und ein ruinierter und perspektivloser Osten!

  31. 31. Heiko

    Kommentar vom 9. September 2016 um 15:09

    Die DDR war das beste was wir hatten. Aber einigen ging es zu gut, deshalb sind sie auf die Straße gegangen.Was der größte FEHLER war.

  32. 32. Schulze rener

    Kommentar vom 7. Februar 2017 um 03:19

    Die DDR – Deutsche Demokratische Republik ist friedlich und hat kein Militär isn Ausland gesandt. Die DDR ist kinderfreundlich selbstbewußt innovativ und sehr relitätsbewußt. Die DDR-Bürger sind freundlich, liebevoll, kinderfreundlich und bescheiden. Die DDR ist unser zu Hause.

    Mit sozialistischen Grüßen

    Die Deutsche Demokratische Republik

  33. 33. Wessie

    Kommentar vom 12. Februar 2017 um 16:04

    Jetzt, wo ihr die BRD kennt, wißt ihr die DDR erst zu schätzen. Ihr habt euer schönes Land gegen Videotheken, Sexshops und Reisefreiheit getauscht, anstatt es zu verändern. Willkommen im Kapitalismus. Nicht nur für Ex-DDR-Bürger ist es schlecht geworden. Jetzt, wo es kein Konkurenzsystem mehr gibt, erkennen auch die BRD-Bürger was Kapitalismus bedeutet, weil das Kapital sich nun ungebremst austobt. Gegen Hartz 4 und prekäre Arbeitsverhältnisse sieht die Stasi dann gar nicht mehr so schlecht aus, oder? Statt Stasieterror gibt nun Terror von der Arbeitsagentur. Statt bloß nicht auffallen, heißt es jetzt bloß nicht arbeitslos werden. Weite Teile der Bevölkerung in ganz Deutschland leben in Angst. Angst, arbeitslos zu werden und dann von der Agentur fertig gemacht zu werden. Ihr dürft jetzt alles sagen, aber keinen interessiert es und ihr habt jetzt Reisefreiheit, aber nicht genug Geld. Seltsam, wenn sich viele Wessies und Ossies die Mauer zurückwünschen. Dann läuft was falsch. Und weil es sozial noch nicht eng genug ist, holt Mutti noch die Facharbeiter dazu… . Das ist die wahre Globalisierung. Die Prekarier treten nun weltweit gegeneinander an. Da wundern die sich tatsächlich, daß die Menschen in Deutschland die Fortpflanzung verweigern. Das wir uns nicht wie Laborratten ungeachtet der Umstände vermehren. Und statt unsere Lebensbedingungen zu verändern werden nun die Billiglöhner von morgen einfach importiert.

  34. 34. Thomas

    Kommentar vom 15. April 2017 um 11:37

    Ich möchte auch meine Ddr zurück.Wenn das noch weiter geht wie jetzt.Arbeit wird nur geschätzt wenn du den anderen reingelegt hast.Vorige Woche wurden mehr Menschen,ich meine Menschen, umgebracht als 40 Jahre DDR an der Grenze.

  35. 35. Bernd Keller

    Kommentar vom 23. Dezember 2017 um 18:58

    Ich bleibe DDR Bürger dieser Staat ist mehr Wert als die verlogene BRD:Ich hasse dieses Spitzel Staat BRD mit den Lügen und Betrüger der Regierung Meinen PA BRD habe ich vernichtet habe noch meinen alten PA DDR Bernd Keller

  36. 36. Andreas

    Kommentar vom 23. Dezember 2017 um 23:37

    Recht habt Ihr. Mein Motto „Früher war nicht alles schlecht, so wie heute nicht alles gut ist“. Ich habe mal all meine Erinnerungen in einem Buch festgehalten. Wer Interesse hat…https://www.amazon.de/So-schön-war-meine-DDR/dp/3743151839

  37. 37. Sven

    Kommentar vom 17. Februar 2018 um 11:48

    Hallo.Bin voll hinter euch.Die DDR muss zurück.Wenn wir diesen Stat Stürzen können,ich bin dabei!Denn Frau Merkel ist die gröste Schande.

  38. 38. Maja Wiens

    Kommentar vom 17. Februar 2018 um 18:44

    @Sven, es gibt viele, die die größere „Schande“ sind. Und, nicht vergessen: Frau Merkel wurde gewählt.

  39. 39. Bettina Wegner

    Kommentar vom 6. März 2018 um 20:17

    Und ich will meine Puppenlappen zurück!!!!!

  40. 40. Lena

    Kommentar vom 7. März 2018 um 01:04

    ICH WILL AUCH MEINE PUPPENLAPPEN ZURÜCK!!!!!

  41. 41. Wilhart

    Kommentar vom 7. März 2018 um 14:21

    Meine Puppenlappen können Sie getrost behalten.
    Nur eine Frage: Wen,außer Ihnen und Ihren Mitarbeitern, hat die DDR frei gemacht?
    Und noch was: Ihr meist verwendetes Wort in diesem Beitrag ist das Wort „Ich“. Das lässt annehmen, daß Sie schon in der DDR nur an sich gedacht haben, so wie Sie es noch heute tun. Als Spitzel fanden Sie da natürlich mehr Aufmerksamkeit und deshalb wollen Sie auch die DDR zurück.
    Wie gut, daß Sie Ihren Willen nicht bekommen.
    Gute Besserung!

  42. 42. Maja Wiens

    Kommentar vom 7. März 2018 um 20:49

    Wie gut Sie mich kennen! Deshalb schreiben Sie auch unter einem Pseudonym und mit einer falschen E-Mail-Adresse. In wessen Auftrag eigentlich – und wovor haben Sie Angst?
    (Übrigens ich verrate Ihnen gern ein Geheimnis: Für Spitzel gibt es nichts Schlimmeres als Aufmerksamkeit – die arbeiten ganz geheim bei einem Geheimdienst und wollen, dass das geheim bleibt 🙂 )

  43. 43. Julie

    Kommentar vom 7. März 2018 um 23:52

    Frau Wiens,
    Gute Besserung! das wünsche ich Ihnen auch.

  44. 44. Wilhart

    Kommentar vom 8. März 2018 um 16:28

    Ein Mensch braucht nichts zu fürchten, außer den Krieg und Menschen wie Sie.
    Weshalb weichen Sie aus und beantworten meine Frage nicht, wen die DDR, außer Ihnen, frei gemacht hat??? Können Sie Ihren Text nicht verteidigen?
    Und Spitzel, die aufgeflogen sind, arbeiten nicht mehr geheim.
    Wer seinen Fehler nicht einsehen kann, begeht einen zweiten.

  45. 45. Maja Wiens

    Kommentar vom 8. März 2018 um 20:39

    Ich muss meinen Text nicht verteidigen – er steht einfach so da. Es muss ihn niemand lesen und jeder kann anderer Meinung sein.
    Falls Sie etwas über die Stasi lesen wollen, können Sie mit der Suchfunktion auf diesem Blog einiges finden.
    Oder hier klicken und lesen: Stasi

    Ihre Frage, wen die DDR frei gemacht habe, kann ich Ihnen leider nicht beantworten – ich weiß es nicht. Woher wissen Sie, dass sie mich frei gemacht hat?
    Da Sie überzeugt sind, ich wäre die größte Egoistin aller Zeiten und ein Mensch müsste außer dem Krieg nur Menschen wie mich fürchten, sollten Sie vielleicht mal wieder Unterschriftenlisten gegen mich organisieren.
    Vielleicht auch ein Einkaufsverbot bei Aldi und so weiter.
    Wenn es sonst nichts Wichtiges zu tun gibt, beschäftigen Sie sich damit.

  46. 46. Fritz der Gedankenblitz

    Kommentar vom 9. März 2018 um 09:03

    @Maja!
    Warum antwortest Du auf solche Kommentare? Wer Dich für egoistisch hält, der kennt Dich nicht.
    Sie haben den Text nicht verstanden. Und B.W. ist auf keinen Fall B.W.

  47. 47. Wilhart

    Kommentar vom 9. März 2018 um 13:22

    Es ist nicht einfach mit Ihnen, Frau Wiens. Es es war nicht die Rede davon, daß Sie „die größte Egoistin aller Zeiten“ sind, sondern ich habe gesagt, daß Sie das Wort „ich“ in ihrem obigen Text am meisten vorkommt. Schauen Sie mal zur Psychologie, worauf soetwas schließen lässt.
    Dann Schreiben Sie „Woher wissen Sie, dass sie mich frei gemacht hat?“…

  48. 48. Wilhart

    Kommentar vom 9. März 2018 um 13:32

    …Ich weiß es von Ihnen. Zitar: „Ich darf bei der Stasi gewesen sein, dass macht frei.“ Wen die Stasi frei macht, den macht doch die DDR erstrecht frei. Denn ohne DDR keine Stasi. Das ist simple Syllogik. Ich hab nun keine Zeit mehr für Kommentare. Leben sie wohl.
    „Solange eure Gedanken weich wie Wachs sind, versteckt euch vor der Sonne.“ Sokrates.

  49. 49. Bettina Wegner

    Kommentar vom 9. März 2018 um 13:43

    B.W. ist nun mal wirklich B.W.
    siehe Webseite! Ich pflege mich nämlich nicht zu verstecken hinter Masken der Freundschaft.
    Bettina Wegner

  50. 50. Maja Wiens

    Kommentar vom 11. März 2018 um 15:02

    Mal davon ausgehend, dass Du Du bist: Als wir befreundet waren, war ich nicht mehr bei der Stasi. Dein letztes Konzert in der DDR fand bei uns in der Wohnung statt. Du warst einer der Hauptgründe, dass ich von der Stasi weggegangen bin. Die auch von Dir aufrecht erhaltene Behauptung, ich sei bis zum Ende der DDR IM gewesen, ist falsch.

    Aufarbeitung gibt es nur, wenn man miteinander redet.
    Es tut mir bis heute leid, Dir weh getan zu haben.

    Aber schweigen werde ich nicht.

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